@ havoc:
Meinst du, du konntest das damals schon so gut beurteilen?Aber ich habe niemals zuvor bemerkt, dass er ein krankes Kind war, das auffällig sein soll.
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Dies ist eine Diskussion zum Thema "Sollen Kinder mit ADS-Syndrom auf Droge gesetzt werden?" im "Schulmedizin und Homöopathie" des Bereiches "Wissenschaftliches"
@ havoc:
Meinst du, du konntest das damals schon so gut beurteilen?Aber ich habe niemals zuvor bemerkt, dass er ein krankes Kind war, das auffällig sein soll.
I am a signature-virus. Why don't copy me into your sig?
Ich glaube ich bin polaroid!
Solcher Unfug sieht wirklich schon ziemlich stark danach aus, dass irgendwelche Politiker den Gegnern der Psychiatrie die Argumente wegnehmen wollen, die Ablehnung einer zügellosen Verwendung von Psychopharmaka generell als Spinnerei, ja, als gefährliche Körperverletzung usw. hinzustelln versuchen.
Wer selbst schon einmal Psychopharmaka genommen hat, weiß, was für eine Folter das ist, und kann nur schwer Mitleid mit Menschen haben, die aus Geldgier, Geltungsdrang und um ihren Geschlechtstrieb zu befriedigen z.T. wirklich friedlichen jungen Männern und Frauen derartige Gifte einflößen und dabei einfach darauf setzen, dass später niemand mehr auf der Seite der halb zu Tode gespritzten Opfer wird stehn wollen.
So etwas ist wirklich einfach nur noch das reine Böse und noch um ein Vielfaches schlimmer als Lügendetektoren.
Geändert von Hans Dunkelberg (14.05.2008 um 17:17 Uhr) Grund: Im zitierten Text Hinweis auf Scientology eingefügt
Hans Dunkelberg: "Wer selbst schon einmal Psychopharmaka genommen hat, weiß, was für eine Folter das ist, und kann nur schwer Mitleid mit Menschen haben, die aus Geldgier, Geltungsdrang und um ihren Geschlechtstrieb zu befriedigen z.T. wirklich friedlichen jungen Männern und Frauen derartige Gifte einflößen und dabei einfach darauf setzen, dass später niemand mehr auf der Seite der halb zu Tode gespritzten Opfer wird stehn wollen."
Könntest du mir eine Alternative außer autogenes Training und Psychopharmaka nennen, die nicht mit Auditing zusammenhängen.
Würde mich mal interessieren, wie man noch diesen Menschen helfen könnte.
Geändert von havoc6000 (18.05.2008 um 00:32 Uhr)
Ich weiß leider gar nicht, was Auditing überhaupt ist.
Das Problem besteht jedenfalls ganz offensichtlich einfach darin, dass die Menschen in den Bann der Wahnvorstellung geraten, mehr Medikamente seien immer besser als weniger. Das scheint eine ganz primitive Reaktion darauf zu sein, dass allerorten die unterschiedlichsten, zum Teil bestimmt wirklich sinnlosen alternativen Therapien angeboten werden.
Vielen Leuten, bei denen der Dopamin-Spiegel zu hoch ist u.ä. würde ich zu helfen versuchen, indem ich sie an die frische Luft bringe, d.h. dazu anrege, sich zu bewegen - wenn`s meine Kinder wären, z.B., indem ich sie dafür belohnen würde.
Außerdem ist, gerade heute, wo man das bezahlen kann, biologische Ernährung ein wahres Wundermittel gegen seelische Gebrechen.
Auch, einfach nicht zu viel und das Richtige zu essen - genug Eisen, Zink, Magnesium, also Hülsenfrüchte, denn diese enthalten nicht das tierische Eiweiß, das doch bis zu einem gewissen Grade aggressiv macht - und vor allem genug Vitamine, immer wieder genug Vitamine, vor allem Vitamin C, das geradezu ein Allheilmittel darstellt, und natürlich genug Obst und Gemüse.
Die richtige Menge Jod, das verhindert auch geistiges Versagen und ist 1922 ert durch gezielte Agitation wieder aus dem Salz verschwunden.
Außerdem würde ich Großeltern verbieten, ihnen Süßigkeiten zu geben, ihnen den Fernseher, den Computer und den Gameboy wegnehmen, ihnen die Sprache in natürlicher Weise nahebringen, sie über die Welt orientieren, denn das allein führt oft schon dazu, dass man ruhiger und zufriedener wird.
Hier muss man sich allerdings oft überwinden, Dinge zu treiben, die bis zu einem gewissen Grade als altmodisch empfunden werden und nicht mehr in unsre Welt zu passen scheinen, also z.B. Gedichte von Goethe zu lesen (da meldet sich bei vielen Erwachsenen einfach die Scham, so dass es einem scheint, sie könnten allenfalls selbst Psychopharmaka brauchen). Wer sich einmal ein bisschen die Märchen der Brüder Grimm angeschaut hat, merkt bald, dass gerade das Wirklichkeitsferne gewissermaßen ein Atemholen vom Druck des Alltags darstellt und dieser durch es ganz entscheidend klarer gesehn wird.
Psychopharmaka sind nur die allerletzte Lösung, wenn wirklich akute Gefahr besteht, dass der Betroffene mit dem Kopf gegen die Wand rennen könnte. Wo sie angewendet werden, weil die Familie in schlechter Luft wohnt und nicht das Geld hat, um aufs Land zu ziehn, drängt sich mir der Eindruck auf, dass die Politik versagt hat.
Ich würde nie mein kind mit ritalin behandeln lassen.
Kinder brauchen liebe und aufmerksamkeit und keine chemischen drogen.
Früher ging es auch ohne ritalin. ist halt etwas anstrengender, aber das sollte einem die kinder wert sein.