Hallo Bona-Dea,
die Bank hat Deinen Bekannten das Geld nicht gegeben, weil sie gesehen haben, das dort kein Geschäft zu machen ist, bzw. denen war das Risiko viel zu hoch. Die andere Bank hätte das Risiko in Kauf genommen, für höhere Zinsen, ist ja klar.
Meine Frage dazu ist, warum Deine Bekannten nicht auf den "Deal" eingegangen sind. Sie wollten doch das Geld.
Bezogen auf das Haus und die Zahlungsunfähigkeit:
Nun, solange mir das Haus nicht wirklich gehört, sondern der finanzierenden Bank, wird sie im Fall einer Insolvenz die Liegenschaft selbst verkaufen.Man könnte es aber auch wieder verkaufen und die Schulden zurückzahlen. Im Härtefall gibt es die Privatinsolvenz.
Die Privatinsolvenz (die übrigens ebenfalls einen Haufen Geld kostet! Quelle, zum Nachlesen: privatinsolvenz.org) schützt auch nicht vor Zahlungen gegenüber der Bank, die wahrscheinlich Konten einfriert, bis die Schuld gedeckt ist. Im besten Fall kann man einen "Vergleich" erwirken und einen Teil der Schulden erlassen bekommen.
Aber ok, ich gebe zu, im Härtefall könnte die Bank auf die volle Erfüllung der Schuld verzichten.
Und natürlich hast Du auch Recht, wenn Du sagst, das man mit Gläubigern reden kann. Trotzdem wird natürlich jeder versuchen, zu seinem "Recht" (sprich: Geld) zu kommen.
@wilder Jäger:
Bezieht sich die Frage auf Eigenkapital in zB einem Gewerbe? In diesem Fall würde man es nicht Zinsen nennen, sondern eher Rendite. Aber Eigenkapital kostet keine Rendite, man kann höchstens Rendite erwirtschaften, ist also zum Vorteil.
Aber eigentlich wollte ich nicht die unterschiedlichen Arten von Verzinsungen diskutieren sondern eher darauf aufmerksam machen, das der Zins, ganz allgemein, das Ende der Wirtschaft einläuten wird, und das nicht zum ersten Mal in der Geschichte.
Man sollte versuchen, ihn abzuschaffen. Kann doch nich so schwer sein ...



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