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Ich hatte anfangs diesen Jahres einen PKW verkauft, hatte keinen TüV mehr (hatte ich schon 5 monate Überzogen) der Auspuff war undicht, das Fexrohr war durch und der Wagen Drohnte wie ein Panzer und die Lambdasonde war Gebrochen, als auch der LMM ohne Funktion, bei 300TKM kann das alles schon mal Vorkommen. Die Investionen zum Herrichten halten sich eigentlich in grenzen, aber ich hatte keine Zeit dazu! Ein paar Schone Bilder gemacht und bei Mobile.de und Autoscout24 eingesetzt, etwas Text dazu und gewartet. Ich habe ihn noch mit zulassung belassen damit man noch Probefahrten machen konnte, trotz allen Defekten und im Motornotlaufprogramm war er noch ganz gut zu bewegen, aber eben Laut!
EInes Tages kommen ein paar Russen und schauen sich die Kiste an, die heutigen wagen haben ja eigentlich kein Rostproblem, dellen beulen und Kratzer hat er auch nicht, aber ein schönes Multiomedia Car-Hifi von Kenwood mit Navi, CD-DVD-DV-MP3-TV-BT usw. das hat die Jungs Begeister, kurz gezockt und ich habe zumindest den Neu Wert der Hifi Anlage mit 2500 erreicht! Der Wagen sollte aber für Export gehen und war ja noch Zugelassen, auch wollten die denn nicht sofort mitnehmen, der soll mit einen Autotransporter geholt werden!
Wir machten eine KV und ich erhielt 10% Anzahlung, den Rest sollte ich bekommen wenn der Wagen abgeholt wird und Schlüssel wie Papiere übergeben werden! Die ABholung sollte binnen 2 Wochen erfolgen! Am nächsten habe ich den Wagen dann Vorübergehend Stillgelegt!
Nach 2 Monaten erfolgte immernoch keine ABholung, die Handynummer des Käufers war nicht mehr erreichbar und ich brauchte wieder einen weiteren Wagen. Da es Wärmergeworden ist und die ANzahlung verfallen war, habe ich die Brocken Besorgt und das Teil HU/AU gemacht und wieder zugelassen! Gut 4 Monate Später erhalte ich eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung, bin bald aus allen Wolken gefallen, war mir keiner Schuld Bewust!
In der ersten Verhandlung habe ich meine Unschuld beteuert und auch alle möglichen beweise dazu vorgelegt, nur den Blöden Kaufvertrag hatte ich entsorgt, warum sollte ich den noch aufheben, ist ja schon 1/2 Jahr vergangen! Was Passierte, ich würde auf Indizien hin verurteilt, sollte 1500€ Strafe Zahlen für was, ich hatte ja nichts gemacht! DIe Beweise bei Gericht zeigten das man an dem Abgestellten Auto irgend welche Witzigen Runden Aufkleber auf die entwerteten Kennzeichen geklebt hatte. Mir ist das nie AUfgefallen hatte den Wagen gut 200m von meiner Zufahrt am Bahndamm Abgestellt, beiuns auf dem Land passiert da nei was, selbst die Hilfesscheriffs haben nichts bemerkt! Aber ein Spaziergänger (Kripobeamter) hat das bemerkt und seine Kollegen vom Streifendienst gerufen, die hatten Fotos gemacht und die Aufkelber abgezogen. Wie gesagt mir ist nie etwas Aufgefallen. Diese Beweisaufnahme war gut einen Monat nach Verkauf und bis zuer Verhandlung hat es noch mal 3Monate gedauert! Ich habe erklärt, das ich Rote Überführungskennzeichen besitze, das ich Ausländische Kennzeichen meiner Firmen Niederlassungen haben und auch Kennzeichen auf Marocco und BiH und habe das alles be Gericht vorgelegt. Ausserdem würde ich diese Jahr nie vorne eine nAU Stempel nachmachen, es gibt seit 1.1.2010 keine AU Stempel mehr! EInzige Erklärung wäre das die Käufer Später eines tages vorbei gekommen sind und verhindern wollten das der Wagen mangels Stempel Auffällt und ABgeschleppt wird, man wird im Ausland nicht umbedingt über die AU änderung informiert sein! Das war der Richterin alles sowas von egal! Nun bin ich in die Berufung un bekomme heute die Info vom Anwalt!
Hallo Herr,

Sie sollten die 400 EUR nicht als Strafe auffassen, da es auch keine Geldstrafe ist, sondern eine Geldauflage.
Wie ich Ihnen bereits erläutert habe, ist die Einstellung der beste Weg,
um die Sache zu beenden und keine weiteren Kosten zu produzieren,
insbesondere aber, dass Sie in der zweiten Insatnz nicht schließlich doch noch verurteilt würden,
was eine Eintragung im BZRG zur Folge hätte.
Ich weiss, dass es für einen Unschuldigen immer schwierig ist,
Kompromisse einzugehen und letztlich womöglich für etwas zu zahlen,
was man nicht verbrochen hat, allerdings mache ich den Job nunmehr auch schon 10 Jahre und weiss,
wie die Jungs Staatsanwälte und Richter ticken.
Die würden Sie schon aufgrund der Indizien in der Akte und aufgrund der Zeugenaussagen verurteilen.
Seien Sie froh, dass Sie mit dem Vorsitzenden Richter einen Richter haben,
der mit sich reden lässt und auch die Staatsanwaltschaft in gewisser Art und Weise formen und lenken kann.
Vor diesem Hintegrund kann ich Ihnen nur empfehlen, hier kein Fass aufzumachen und die 400 EUR zu zahlen,
damit die Sache vom Tisch ist.

MfG
Rechtsanwalt
Wo leben wir hier, was ist Gerichtigkeit, nur ein wort wie Liebe?
Wer triebts hier mit den Gesetzen....

Man bin ich Sauer