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Unsere Erde - ein erwarmender Planet

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
>>Hitzewelle führt zu globaler Nahrungsmittelkrise. USA erklären dennoch Kohlendioxid für harmlos

Wie sehr unsere Lebensmittelversorgung trotz modernster Technologie vom Klima abhängt, wird durch die jüngsten landwirtschaftlichen Produktionsstatistiken deutlich. Die Hitzewelle dieses Sommers hat überall in Europa zu derart drastischen Ernterückgängen geführt, daß Experten bereits von einer »Nahrungsmittelkrise« sprechen. Daher hat das US- Landwirtschaftsministerium seine Voraussage für die diesjährige weltweite Getreideernte bereits um 32 Millionen Tonnen reduziert. Auch der zwischenstaatliche »Internationale Getreide Rat« hat am vergangenen Donnerstag seine Schätzungen für 2003 um 36 Millionen Tonnen gesenkt. Damit sind die beiden führenden Institutionen unabhängig voneinander zu dem gleichen Schluß gekommen, daß die Getreideproduktion dieses Jahr so niedrig ausgefallen wird wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr.

...Lester Brown, Präsident des renommierten »Earth Policy Institute« in Washington geht davon aus, daß noch weitere Hiobsbotschaften in der Pipeline sind, und rechnet damit, daß die Schätzungen der Getreideproduktion für dieses Jahr um weitere 20 Millionen Tonnen reduziert werden müssen. Dies würde 2003 zu einem »Katastrophenjahr« machen. Die Pro- Kopf-Produktion von Getreide sei auf den niedrigsten Stand seit dreißig Jahren gefallen. Das globale Angebot reiche daher bei weitem nicht mehr aus, um die Nachfrage zu decken. 2003 sei bereits das vierte Jahr in Folge, in dem weltweit mehr Getreide verbraucht als erzeugt wird.

Durch die Hitzewelle dieses Jahres wurde dieser Trend zusätzlich beschleunigt. Dadurch sind die weltweiten Getreidevorräte auf den niedrigsten Stand seit 40 Jahren gefallen, was wiederum höhere Nahrungsmittelpreise zur Folge haben wird.

...Von den internationalen Medien so gut wie unbeachtet, hat die Bush- Administration am vergangenen Wochenende das Kohlendioxid, das als Hauptverursacher des Treibhauseffektes und der globalen Erwärmung gilt, offiziell als »non-pollutant«, also als »für die Umwelt harmlosen Stoff«, deklariert.<<

http://www.jungewelt.de/2003/09-03/011.php

die vorräte sind also auf den niedrigsten stand seit 40 jahren gefallen, aber die bevölkerungszahl ist seit dieser zeit enorm gestiegen.
wenn es so weiter geht, wird es für die menschheit irgendwann eng, wobei es als erstes die ärmsten länder erwischen wird, die unter der hausgemachten klimakatastrophe der industrienationen am meisten zu leiden haben.
 
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