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Pi, Pyramiden und schwebende Steine

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Pi, Pyramiden und schwebende Steine" im "Neues aus Forschung und Entwicklung" des Bereiches "Wissenschaftliches"

  1. #31
    Beatus ille, qui procul negotiis.
    Registriert seit
    09.04.2002
    Beiträge
    20.412

    Standard AW: Pi, Pyramiden und schwebende Steine


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    Hallo Bernstein,

    ich gehe gerne auch auf deine anderen Anmerkungen ein, aber aus zeitnot beschränke ich mich heute auf den offensichtlichsten Meinungsunterschied zwischen uns. Der manifestiert sich hier:

    Zitat Zitat von Bernstein Beitrag anzeigen
    Der wichtigste Unterschied – und darauf hätte ich mich mit meiner obigen (hervorgehobenen) Aussage gerne verstanden wissen wollen – bestand darin, dass sich unsere Vorfahren viel mehr als Teil der Natur begriffen haben, als dies, beispielsweise, heute der Fall ist. Wir, der heutige Mensch, haben uns spätestens seit der Aufklärung im 18. Jahrhundert dafür entschieden (und dies naürlich auch bewusst), uns von der Natur als etwas Getrenntes zu verstehen. Obwohl dieser epochale Schritt in wohlmeinender Absicht geschah, führte er doch dazu, dass sich der Mensch in ganz bestimmter Hinsicht "zweigeteilt" hatte; das Äußere und Innere, das bis dahin nebeneinander und miteinander koexistiert hatte, wurde Schritt für Schritt getrennt. Ein fataler Fehler!
    Die Schöpfungsepen der verschiedensten Kulturen weltweit haben eine Gemeinsamkeit:
    Der Mensch ist darin nicht aus der Natur entstanden, sondern von einem höheren Wesen geschaffen worden.
    Er wurde in diese Welt hineingesetzt.
    Mit der Aufklärung und dem Erkennen vieler Zusammenhänge hat sich dieses Bild gewandelt.
    Der Mensch hat begriffen und bewiesen, daß er ein Teil der Natur ist, aus ihr heraus entstanden und mit ihr verbunden ist.

    Die Menschen der Frühzeit haben sich viel eher als etwas besseres gesehen als die sie umgebende feindliche Welt.
    Jedes Tier und jede Wunde konnte sie töten und nur in der Sozialgemeinschaft war ein halbwegs sicheres Leben gegeben.
    Natur war etwas feindliches und wurde mit aller Macht ausgesperrt.
    Tiere waren Nahrung, Werkzeug oder Gefahr.
    Mitunter wurden Tiere auf Grund ihrer Fähigkeiten, ihres überragenden Nutzens oder schier aus dem Staunen heraus vergöttert.
    Und ganz sicher hatten die Menschen engere Bindungen zu Tieren und Pflanzen, weil sie täglich mit ihnen zu tun hatten, weil ihr Überleben von ihrer Kenntnis abhing.

    Ich bin auf einem Bauernhof groß geworden.
    Im täglichen Kontakt zu Rindern, Pferden und Haustieren.
    Natürlich habe ich ein besseres Verständnis für das Verhalten einer Kuh als ein Stadtkind, daß nur lila Exemplare kennt.
    Ich weiß noch, wie die Luft riecht bevor es schneit und bemerke, wenn die Ameisen ihre Gänge kurz vor dem Regen schließen.
    Und ich glaube nicht, daß sich mein Blick auf die Natur großartig von dem eines Bauern aus einem der letzten 300 Jahrhunderte unterscheidet. Im Gegensatz zum früheren Bauern kenne ich biologische Verwandschaften, ökologische Zusammenhänge und brauche keine Gottheiten, um mir die Welt zu erklären.

    @ Jäger: Das hat nur indirekt mit Pyramiden zu tun, aber ich darf ja wohl auf Bernstein antworten, hoffe ich.

  2. #32
    Geselle
    Themenstarter
    Benutzerbild von Bernstein
    Registriert seit
    02.05.2011
    Beiträge
    56

    Standard AW: Pi, Pyramiden und schwebende Steine

    Zitat Zitat von Al´Azrad Beitrag anzeigen
    Mit der Aufklärung und dem Erkennen vieler Zusammenhänge hat sich dieses Bild gewandelt.
    Der Mensch hat begriffen und bewiesen, daß er ein Teil der Natur ist, aus ihr heraus entstanden und mit ihr verbunden ist.
    Du hast recht, Al', hier sind wir tatsächlich grundsätzlich verschiedener Ansicht. Denn: Obwohl seit der Aufklärung ein Verständnis über unsere Stellung in der Natur gefußt hat,, wonach der Mensch sehr wohl mit letzterer verbunden und auch aus dieser hervorgegangen ist, unterscheidet sich dieses Selbstverständnis doch grundlegend von der ursprünglich "naturgegebenen" Geisteshaltung unserer Vorfahren. Spätestens mit der Aufklärung geschah es, dass der Mensch alles und jedes zu zerlegen anfing und in gewisser Hinsicht auch die Voraussetzungen schuf für unser heutiges tief verwurzeltes mechanistisches Selbst- und Weltverständnis. Ein solch meachanistisches Verständnis im Allgemeinen hatten die Menscher der frühen Kulturen aber nicht. Vielmehr dürfte ihnen ihr "göttliches Erbe" und ihre Verbundenheit mit diesem so bewusst gewesen sein, dass sie darüber nicht einmal nachdenken, gschweigen denn darüber – im übertragenen Sinne – philosophieren mussten. Gleichwohl wurden mit großer Wahrscheinlichkeit die tieferen Zusammenhänge und Gesetze der inneren – und somit gleichzeitig auch äußeren Natur – praktisch studiert und erprobt. Dieses alte Wissen wurde sukkzessive immer weiter ausgebaut und von stets nur wenigen "Eingeweihten" an ihre jeweiligen Nachfolger weitergegeben. Dieses Wissen wurde also über sehr lange Zeit gepflegt und offenbar wie ein sehr wertvoller Schatz streng gehütet. Man könnte diesen riesigen Wissenskörper allgemein als die Wiege der Wissenschaft bezeichnen. Mehr noch, war diese Wissenschaft gleichzeitig eine Disziplin, die sämtliche Wissenschaften überhaupt einschloss (immer im Kontext der damaligen Kulturen).

    Ich kann jetzt aus zeitlichen Gründen leider nicht auf mehr eingehen, werde dies aber so bald wie möglich nachholen.

    Viele Grüße,

    Edit: Diese Diskussion ist im Moment noch grundlegend notwendig, da wir sonst die "schwebenden Steine" nur unzureichend anpacken können.

  3. #33
    Ritter Rosenkreuzer Benutzerbild von Bona-Dea
    Registriert seit
    03.08.2010
    Ort
    Unbekannt
    Beiträge
    5.599

    Standard AW: Pi, Pyramiden und schwebende Steine

    Hallo Bernstein,

    Nach wie vor ist die Frage ungeklärt, wie in nur 20 Jahren Bauzeit die ca. 2 Millionen Kalksteine hättet bearbeitet, herangeschafft und vor allem instaliert werden können. Vom Rosengranit will ich erst gar nicht reden.

    Ich denke, diese kurze Bauzeit ist total utopisch, so viele Steinmetze kann es gar nicht zur gleichen Zeit gegeben haben. So viel ich weiß, könnten wir selbst heute, mit modernster Technik keine derartige Pyramide nachbauen.
    Una persona inteligente resuelve un problema, un sabio lo evita.

  4. #34
    Geheimer Meister Benutzerbild von Wissenschaftmessias
    Registriert seit
    10.05.2012
    Beiträge
    499

    Standard AW: Pi, Pyramiden und schwebende Steine

    Hallo Bona,

    nur ungern wiederspreche ich dir, aber hier ein Zitat:

    Nun war ja aber deine Frage wie bewegt man solch schwere Steine im Gelände der Atacamawüste. Hier muss ich vermuten das sie es so gemacht haben wie für Andenvölker damals üblich. Es gibt in den Anden auch heute noch sogenannte Kugelbahnen zum bewegen schwerer Lasten. Wir müssen uns vorstellen eine lange Holzbohle wir mit einer Rinne in der Mitte versehen, davon werden dann 2 nebeneinander gelegt. In die Rinne werden nun Steinkugel gelegt. Darauf legen wir nochmals 2 Holzbohlen. Auf die wir den Stein legen dies passiert mittels Hebelkraft. Erst eine Bohle unter die rechte Seite des Steins dann Stein auf Kugelbahn absetzen danach genauso bei der Linkenseite. Jetzt können wir unseren Stein überall hinbringen wo wir wollen ganz einfach in dem wir an der Vorderseite immer neuen Bohlen anlegen. Auf den Osterinseln kannst du dir noch eine solche bis heute erhaltene Kugelbahn ansehen.
    Quelle http://www.weltverschwoerung.de/ufos...laneten-5.html

    Die vewendeten Kugeln finden sich heute noch zu Tausenden auf den Osterinseln. In Ägypten finden wir sogar Zeichnungen von solchen Bahnen auf denen die Steine mit Segeln versehen zu sein scheinen. Experimental Archologen haben auf diesem Wege binnen einer Woche eine 30meter Hohe Pyramide, mit 20 Menschen, gebaut. Bilder dieser Arbeit kannst du heute in Ägypten im Museum besichtigen. Wohlgemerkt behauen, transport und errichtung der Pyramide sind gemeint. Aktuell errichtet diese Gruppe nahe Stoneheng eine Zweites mit eben selbiger technik ergänzt um Typische Werkzeuge die in der Region gefunden wurden.

    Das ganze kannst du wunderbar Googeln unter dem Begriff Experimental Archäologie.

    Liebe Grüße

    Hermann

  5. #35
    Lehrling Benutzerbild von Bernstein I
    Registriert seit
    19.05.2012
    Beiträge
    1

    Standard AW: Pi, Pyramiden und schwebende Steine

    Nach etwas längerer Pause melde ich mich wieder zurück, wenn auch unter leicht verändertem Benutzernamen (meine früheren Einlogg-Daten wollten nicht und nicht funktionieren…).

    Danke nochmals für den überraschenden Anruf, Bona. Da du inzwischen ein bisschen mehr Einblick in meine Arbeiten hast, kann ich dir heute auch eine kleine Überraschung bereiten: Es handelt sich um einen kleinen Vortrag von Jürgen Huthmann im vergangenen Jahr in Wien. Er vertritt seit Jahren Thesen, die den meinen sehr ähnlich sind. Zwar pflegen wir seit langem einen guten Kontakt (zum Teil auch Forschungsreisen), doch so manche Schlussfolgerungen – um die es hier hauptsächlich geht – trennen uns nach wie vor; ich bin nun einmal kein Freund von UFO's und Außerirdischen. Dennoch unterstütze ich seine Forschungen, da er den Blick auf das Wesentliche immer bewahrt (was man leider von der offiziellen Lehrmeinung über das antike Ägypten nicht behaupten kann).

    Du hast völlig Recht, Bona – eine Bauzeit von 20(!) Jahren für eine Monument wie die Große Pyramide von Giza ist zweifelsohne reiner Schwachsinn. Dies kann nur von Menschen in Betracht gezogen werden, die noch nie die Präzision der Steinverarbeitung mit eigenen Augen gesehen haben. Andererseits habe ich in Assuan auch viele Menschen gesehen, die zwar staunenden Auges den berühmten über 1000 Tonnen schweren unvollendeten Obelisken betrachteten, sich aber nicht fragten, welche Steinbearbeitungstechnik solch ungewöhnliche Spuren hinterlassen haben könnte. Oder: Wie man einen so riesigen Stein jemals von der Stelle hätte bewegen können.

    Einen kleinen Einblick in die Unmöglichkeiten heutiger moderner (technologischer) Verständnisweise gewinnt man, wenn man sich den Vortrag von Herrn Huthmann einmal in Ruhe ansieht und anhört. Aber selbst das bewirkt bei den meisten lediglich Unverständnis (wie ich selbst einmal während einer seiner Vorträge in den Gesichtern der Anwesenden ablesen konnte). In Sachen Archäologie wird nirgendwo sonst so weltanschaulich orientiert zurechtgebogen wie im Fall der Ägyptologie. Es ist schlichtweg naiv, als Wissenschaftler die Meinung zu vertreten, man könne gut 2 Millionen Kalksteine mit einem durchschnittlichen Gewicht von 2,5 Tonnen innerhalb von 20 Jahren aus dem Steinbruch brechen, feinsäuberlich als Unikate bearbeiten, und ordentlich verbauen. Dazu höre man sich einfach einmal die Rechnungen an, die Herr Huthmann in seinem Vortrag abliefert. Das Ergebnis ist haarsträubend!

    Hier erst einmal der Link zum Vortrag: Steinbearbeitung gestern und heute - Jürgen Huthmann - YouTube

    Ich melde mich bei Gelegenheit wieder.

    Bernstein I

  6. #36
    Geheimer Meister Benutzerbild von Wissenschaftmessias
    Registriert seit
    10.05.2012
    Beiträge
    499

    Standard AW: Pi, Pyramiden und schwebende Steine


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    Rechnen wir einmal etwas anders,

    also 2.000.000 / 20 = 100.000
    100.000 / 12 = 5.000
    5.000 / 365 = 13,69

    Das heist es sind Pro Stunde ca. 14 Steine zu verfertigen und zu Transportieren. Zum transport habe ich ja schon Etwas gesagt eine Produktion von 14 Steinen pro Stunde inklusive Transport etc. ist eine nicht besonders Große menge für die damalige Zeit.

    Liebe Grüße

    Hermann

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