Das stimmt nicht ganz. Erstens kann man unter normalen Unständen Licht gar nicht als Welle betrachten. Man kann z.B. bei normalem Glühbirnenlicht keine Interferenz feststellen, weil die einzelnen Lichtstrahlen 'durcheinander' sind. Erst wenn das Licht quasi im 'Gleichschritt' ausgestrahlt wird, z.B. beim Laser, kann man Doppelspaltexperimente usw. machen.Zitat von Gilgamesh
Zweitens ist es gerade die Idee der Quantentheorie, dass jedes einzelne Photon seine eigene Welle hat, die ihm sozusagen mitteilt, mit welcher Wahrscheinlichkeit er irgendwo auftauchen soll.
Diese 'Welle' existiert wie gesagt nur auf dem Papier. Im Wirklichkeit handelt es sich dabei um eine mathematische Formel, die der herkömmlichen Wellengleichung stark ähnelt. Deshalb sehen viele zusammengenommene Photonen aus wie eine große Welle.
Das heißt aber nicht dass deine Theorie falsch sein muss, mathematisch wären beide sogar fast identisch (sollte das jemand mal ausarbeiten wollen). Bei dir legt der Zeitkegel die Wahrscheinlichkeiten für das Auftauchen von Photonen fest, bei der Quantentheorie die Wellenfunktion. Der Hauptunterschied ist so weit ich das verstehe, dass dein Zeitkegel eine Eigenschaft des Raums ist, während eine Wellenfunktion eine Eigenschaft der Teilchen ist. Aber wie gesagt, am Ende kommt wahrscheinlich dasselbe raus.
PS: Müsste die Zeit-Achse in den Zeichnungen nicht einfach die X-Achse sein? So wie es jetzt ist bedeutet dass, dass nach ein paar Sekunden ein unterbrochener Strich auftaucht, dann wieder verschwindet, dann wieder als Wand auftaucht und dabei glitzert...![]()



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