Ich empfehle die Anschaffung dieses Instruments.
Bzw. ein wenig mehr Sorgfalt in Arrangement und Komposition.
Willkommen auf Weltverschwoerung.de
...dann bist Du jetzt am Ende Deiner Suche angelangt!
Bei uns findest Du bereits mehr als 17.000 Gleichgesinnte und täglich werden wir mehr.
Die Nutzung von Weltverschwoerung.de ist und bleibt vollkommen kostenlos. Registrierte Benutzer sehen übrigens keine Werbung auf Weltverschwoerung.de Wir freuen uns auf Dich!
Dies ist eine Diskussion zum Thema "Philosophische Photos" im "Links" des Bereiches "Sonstiges"
Ich empfehle die Anschaffung dieses Instruments.
Bzw. ein wenig mehr Sorgfalt in Arrangement und Komposition.
Nun .. eine Fotoklingel wird nicht viel gegen die Fantasielosigkeit der Betrachter vermögen. Bzw, gegen die Unlust sich mit den Motiven zu beschäftigen.
Also zunächst mal, die Idee dahinter ist vom Ansatz her gelungen.
Die Motivwahl bzw. das Arrangement katastrophal.
Ich sehe: einen abgenutzen Teller, ein Glas Wasser, zwei Toastscheiben und ein unschönes Fenster, das ganze gegen den Lichtfall festgehalten...
Den Bildern fehlt die Dramatik, so zb. hätte der Toast ruhig getoastet sein können, eine Karaffe Wasser als Symbol des "Überflusses", ein einfacher weisser Porzelanteller..das ganze drapiert auf einem nett gedeckten Frühstückstisch (event. sogar noch im grünen Garten um die Fruchtbarkeit in unseren Breitengraden zu symbolisieren), die Zeitung wie zufällig aufgeschlagen danebenliegend.
Das Motiv wahlweise in SW gehalten oder alternativ mit einem stark überzeichneten Farbspektrum
Sry, wenns zuviel der Kritik war
Schon in Ordnung. Ist eher interessant für mich zu sehen, wie verschiedenartig die Visionen doch sein können.
Ich sage Dir meinen Gedankengang: Hartz IV kann wirken wie eine Strafe, eine Strafe bei Wasser und Brot anstatt die Flüsse von Milch und Honig im Schlaraffenland Deutschland genießen zu können. Verglichen mit einem Leben im unterentwickelten Afrika jedoch, ist der Hartz IV-Bezug was Feines.
Dafür ist die Umgebung ein wenig zu freundlich.
Der Blick aus dem Fenster hat ja schon was idyllisches.
Eine schimmlig-speckige Küchenzeile und im Hintergrund ein Fernseher mit einer RTL-Tussi wären dann imo günstiger. Zumindest die Gardinen sollten wesentlich vergilbter aussehen.
Oder eine trostlose Plattenbaulandschaft mit ein paar Industrieruinen im Hintergrund.
Außerdem erkennt der Fachmann, daß das kein Billig-Toastbrot ist,
sondern eher die Premium-Sandwich-Klasse.
Auch die Zeitung ist nicht die klischee-mäßige HartzIV-Lektüre.
Tut mir ja wirklich leid, wenn ich eure Ansprüche an imo unwichtige Details nicht befriedige. Der typische Hartz IV-Empfänger wohnt also in einem Plattenbau und schaut RTL. Und isst Toastbrot namens Glocki. Darf keinen Ausblick auf Grünlandschaften haben.
Thema ist "spätrömische Dekadenz". Damit verbinde ich die Behauptung (und Herr Westerwelle hat es auch genauso gemeint), dass Hartz IV-Empfänger in Saus und Braus leben. So. Da haben wir also zwei Stücke Toast und ein Glas Leitungswasser.
Das ist der erste Teil. Der zweite Teil ist der Kontrast zu den Entwicklungsländern, wie z.B: Afrika, die z.T. heute noch ohne Wasserversorgung wie wir sie kennen dastehen.
Seltsam, das noch niemand darauf eingegangen ist, dass der Blick des Jungen in Wahrheit vom Brot abgewandt ist. Ich gehe davon aus, dass ihr mal eben die Bilder überflogen habt, vielleicht gerade noch die Texte und das war's.
Vorschlag: lichtet eure eigenen Vorstellungen zum Thema "spätrömische Dekadenz" ab und zeigt mir, wie man's richtig macht.
![]()