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| Kriege, Krisen und Terrorakte Irak, Afghanistan, Iran? Wo wird gekämpft? New York, Madrid, London? Der Terror ist überall |
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| | #1 |
| Leser Registriert seit: 18.01.2003 Ort: Switzerland
Beiträge: 29
| Hallo liebe Verschwörungsfreunde und Verschwörungsfreundinnen. Die meisten Themen drehen sich in den Foren um die USA, Israel und anderes. Ich wollte mal ein Afrika-Forum eröffnen und hier probieren möglichst interessante Hintergrundinfos zu sammeln....mal schauen ob's klappt. Was läuft eigentlich in Afrika ? Welches sind die regionalen Grossmächte, und was für Ziele verfolgen sie ? Uganda interveniert in andere Länder mit Truppen, Sierra Leone's Söldnerarmeen kämpfen im Konflikt in Cote d'ivoir usw. Wer kennt Hintergründe und Zusammenhänge und hat Lust sie hier darzulegen. Ich freue mich auf spannende Beiträge. |
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| | #2 |
| Erfahrenes Mitglied Registriert seit: 21.01.2003 Ort: Haus der Verdecker
Beiträge: 1.139
| Ich würd mal sagen eine Zentrale Rolle spielt im Norden Ägypten und in Westafrika Nigeria. Und der Ghaddhaffi ist der Schurke.
__________________ Und wenn dein Herr es gewollt hätte, wären alle auf Erden allesamt gläubig geworden. Willst du etwa die Leute zwingen, gläubig zu werden? [Sure 10:99] |
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| | #3 |
| Leser Themenstarter  
Registriert seit: 18.01.2003 Ort: Switzerland
Beiträge: 29
| ein bisschen genauer begründen müsstest du deine vermutung schon noch... warum gerade die zwei Länder ? |
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| | #4 |
| Leser | tja leider hört man in den medien nur sehr wenig über die afrikansichen Probleme (Kriege, Konflikte [ausg. Hunger] usw.). Eins weiß ich aber mit sicherheit, dass afrika de meisten kriege (vor allem Bürgerkriege) der Welt hat und hatte. Werd mich mal erkundigen |
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| | #5 |
| Erfahrenes Mitglied Registriert seit: 26.05.2002 Ort: Franken
Beiträge: 1.615
| Nun ja, nach der Kolonialzeit sind dort unten eigentlich hauptsächlich Bürgerkriege, Korruptionl, Diktaturen, Hunger & Seuchen. Eine positive Ausnahme ist z.B. Namibia
__________________ Wofür man nicht zu kämpfen bereit ist, das verliert man. (Sebastian Haffner) |
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| | #6 | |
| Erfahrenes Mitglied Registriert seit: 21.01.2003 Ort: Haus der Verdecker
Beiträge: 1.139
| Zitat:
Ägypten und Nigeria sind zwei große Staaten, die auch ein gewisses Gemeinschaftsbewußtsein haben. Ich muß sagen, daß mir Zentralafrika ein Rätsel ist. Das allgemeine Problem ist ja, daß die Grenzen durch die Kolonialisten völlig willkürlich gezogen wurden. Deshalb entwickelt sich auch kaum ein Nationalbewußtsein. Ich weiß auch nicht genau was die Lösung für Afrika ist. Vielleicht eine islamische Nordallianz und ein christlich geführter Süden? Fumarat
__________________ Und wenn dein Herr es gewollt hätte, wären alle auf Erden allesamt gläubig geworden. Willst du etwa die Leute zwingen, gläubig zu werden? [Sure 10:99] | |
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| | #7 |
| Erfahrenes Mitglied Registriert seit: 10.04.2002 Ort: Upstate, Baby!
Beiträge: 5.341
| Ich frage mich allerdings, ob die Christen im Norden und die Moslems im Süden so begeistert von Deiner Lösung wären.
__________________ Faith in government defies both, history and reason! |
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| | #8 |
| Erfahrenes Mitglied Registriert seit: 21.01.2003 Ort: Haus der Verdecker
Beiträge: 1.139
| Klar gibts auch so Schwierigkeiten, aber vielleicht weniger. Ich hab einfach den Eindruck, daß der afrikanischen Mentalität der Nationalismus widerspricht und halte deshalb eine Einigung auf nationalistischer Ebene für schwierig.
__________________ Und wenn dein Herr es gewollt hätte, wären alle auf Erden allesamt gläubig geworden. Willst du etwa die Leute zwingen, gläubig zu werden? [Sure 10:99] |
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| | #9 |
| Leser Themenstarter  
Registriert seit: 18.01.2003 Ort: Switzerland
Beiträge: 29
| Ich habe auch das Gefühl, die Afrikanischen Regierungen scheren sich meist wenig um ihre Völker und wollen vorallem selbst in Saus und Braus leben. |
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| | #10 |
| Leser Themenstarter  
Registriert seit: 18.01.2003 Ort: Switzerland
Beiträge: 29
| Es gibt glaub auch ziemlich krasse ethnische Probleme in Afrika und zwar zwischen den Volksgruppen der Hutu und Tutsi. Die Hutu sind glaub eher in der Mehrheit, jedoch stellen die Tutsi meist die Führer und Regierungsschicht, was oft zoff gab. |
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| | #12 |
| Erfahrenes Mitglied Registriert seit: 19.05.2002 Ort: Ulm
Beiträge: 1.781
| kannst ja mal im Factbook des CIA schauen, was die Ami´s über den Afrika-Kontinent denken! gruß trashy |
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| | #13 |
| Leser Registriert seit: 13.07.2003
Beiträge: 18
| >>> Hintergründe der afrikanischen Abhänigkeit! <<< Eine zentrale Rolle bei kriegerischen Auseinandersetzungen in afrikanischen Staaten spielt die Gewinnung und der Handel von Rohstoffen. Afrika ist eines der reichsten Länder der Erde (bemessen an Bodenschätzen). Wie kann es jedoch dazu kommen, dass sozialer und wirtschaftlicher Notstand, speziell in der zentralafrikanischen Region, vorherrscht? Afrika birgt die kostbarsten und rechhaltigsten Bodenschätze in sich. Gold, Silber, Diamanten und auch Erze wie das Coltan, dem erst seit ein paar Jahren hinterhergejagt wird, locken profitgierige, westliche Industrienationen an. Um die Situation der afrikanischen Bevölkerung und deren gewaltherrschenden Tyrannen ein wenig zu verdeutlichen, setze ich mit einem Beispiel fort. Der Kongo. Das Tantal. Die Toten. Die Reichen. Die Ignoranten. In dem Boden der demokratischen Republik Kongo befindet sich das begehrte Erz Coltan. Coltan wiederum beinhaltet einen hohen Anteil von Tantal. Dieses Metall ist wegen seiner enormen Wärmeleitfähigkeit für Prozessoren in Handys und PCs besonders gut geeignet. Aufgrund technologischer Fortschritte und erhöhter Nachfrage im Elektroniksektor steigt natürlich auch der Preis und somit das Verlangen nach diesem Rohstoff. Der Abbau von Coltan beginnt in Minen, wo afrikanische Zwangsarbeiter (darunter auch ein hoher Anteil von Kindern ab 8 Jahren) mit leichtem oder gar keinem Gerät, das heißt mit bloßen Händen, nach dem Erz buddeln. Zur Arbeit werden sie von ansässigen Rebellengruppen gezwungen. Die wiederum verpflichten sich europäischen, amerikanischen und asiatischen Firmen bestimmte Mengen im Monat abzubauen und für relativ viel Geld zu verkaufen. (Deutschland nimmt hier eine tragende Rolle ein. Bis zu 3/4 der Gesamtmenge wird in Deutschland umgesetzt. Ein bestimmter großer Konzern und dessen Tochterfirma besitzen wohl die Exklusivrechte. Deswegen engagiert sich Deutschland auch in der Frage, ob ein Bundeswehreinsatz im Kongo gerechtfertigt sei, um bestehende wirtschaftliche Interessen nicht in Gefahr zu sehen.) Der Erlös der Rebellen geht bis zu 70% in Rekrutierung neuer Mitglieder und natürlich in Waffen. Viele Waffen. Es ist nicht besonders hervorzuheben, dass die Bedingungen in den Minen und in der Geiselhaft von Rebellen nicht gerade „günstig“ sind. Das kongolesische Volk splittet sich in abhängige Zwangsarbeiter, feige Rebellengruppen und korrupte Politiker. Die Verantwortlichen planen den nächsten Schachzug und beobachten das munter Treiben abseits von Gewalt, Skrupellosigkeit, Ohnmacht, Hass und Gier. WTO und IWF unterstützen den desolaten Zustand eines ganzen Kontinentes im Namen der Freiheit und des liberalen Welthandels. Und wir stellen uns die Frage, ob das nächste Handy von NO**A oder Sie**ns sein soll! Stellungnahme erwünscht! greetinx - c5_md |
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| | #14 |
| Novize Registriert seit: 10.04.2002 Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 77
| @c5_md Whow, ein sehr informativer Beitrag! Besonders interessant finde ich Deine Aussage zu den Gründen für die Bereitschaft Deutschlands, sich im Kongo zu engagieren... Leider hast Du nicht geschreiben, um welchen deutschen Konzern es sich handelt und mit welcher Rebellenbewegung sie ihren Vertrag hat. Könntest Du das noch nachreichen? Quellen wären natürlich auch schön! (Nicht das ich Dir nicht glaube, aber ich möchte das nachlesen und vertiefen, weil ich das so interessant finde!)
__________________ There is a pleasure sure in being mad - which none but madmen know (Dryden). Lieber ein bißchen verrückt als total blöd (Anemi). |
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| | #15 |
| Leser Registriert seit: 13.07.2003
Beiträge: 18
| Ganz sicher kann ich nicht sagen um welchen Konzern es sich handelt. Aber in einem inszeniertem Briefwechsel wurde der Käufer ständig als BUYER bezeichnet. Ich denke, das die Phonetik bewußt eingesetzt worden ist, um den Käufer nicht direkt zu verraten. Die Tochterfirma, die dirket im Kongo die Geschäfte abwickelt heißt "Somigl". Um ein Coltangeschäft abwickeln zu können sind Dr. Bronsart, H.C. Strack und Mr. Bonjer wichtige Ansprechpartner. Übrigens: Tantal wurde von dem schwedischen Chemiker Eckberg entdeckt, der das Metall nach dem griechischen Gott Tantalus benannte. Tantalus wurde zum ewigen Leiden in der Unterwelt verdammt. greetinx - c5_md |
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| | #16 |
| Mitglied Registriert seit: 27.01.2003 Ort: Sauerland
Beiträge: 180
| zu dem Coltan Thema: Ausschnitt aus dem Buch "Schwarzbuch Markenfirmen" Elektronikindustrie Seit dem großen Boom der Elektronikindustrie durch Handys, Computer oder Spielkonsolen, hat sich der Bedarf an dem seltenen Metall Tantal vervielfacht. Es wird in Australien, Brasilien, Kanada und Afrika gefunden. 20 Prozent der Weltproduktion stammen aus der zentralafrikanischen Republik Kongo, in der ein brutaler Krieg zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellen um das gewinnträchtige tantalhaltige Erz „Coltan“ entbrannt ist. Im Kongo finden sich Soldaten aus sieben afrikani-schen Nationen. Der Osten des Landes wird von zehntausenden ruandi-schen Soldaten kontrolliert und hier liegen auch die Minen, in denen das Coltan abgebaut wird. Der Teufelskreis besteht, laut UNO- Bericht, aus der Zusammenarbeit zwischen den Firmen die das Erz fördern und der ruandischen Armee. Für den Schutz, den die Soldaten in mafiaartiger Manie ausüben, bekommen sie Geld aus dem Coltanabbau und kaufen dafür Waffen ein. So bleibt das Umfeld für die illegale Ausbeutung erhal-ten und die Besetzer im Land. Kinderarbeit, Vergewaltigungen, Verskla-vung, willkürliche Erschießungen und Plünderungen bestimmen das Le-ben dort. Dieser Zustand kann nur aufrechterhalten werden, weil Firmen der westlichen Industrienationen dieses blutige Erz kaufen. Allein zwi-schen Februar 2000 und Januar 2001 stieg der Preis für ein Kilo Tantal von 180 auf 950 Euro. Wer profitiert davon? In der Hauptrolle steht hier der Bayer Konzern, dessen Tochterunternehmen H.C.Starck mit Sitz in Goslar weltweit mehr als die Hälfte des Tantals produziert und an die Elektronikindustrie weiterverkauft. Auf die Frage nach der Herkunft des Erzes verweigert Bayer die Aussage. Recherchen des Autors, bei denen der Firma H.C.Starck fingierte Angebote mit klaren Aussagen zur Her-kunft gemacht wurden, nahm die Firma bedenkenlos an und war an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert. Der Hauptlieferant für die Bayertochter ist der in Nürnberg lebende Karl-Heinz Albers mit seinem bereits durch einen UNO-Bericht angeprangerten Unternehmen, Masingi-ro. Bei einem persönlichen Gespräch erklärte er bereitwillig, das Material aus dem Kongo zu beziehen und sich über die Umstände im Land be-wusst zu sein. Die großen Elektronikkonzerne wie Mitsui, Siemens, Sony oder Samsung würden auch direkt kaufen, erklärte er weiter. Anrufe bei den Konzernen ergaben ein geschlossenes „No comment“. Ein weiteres fingiertes Angebot, direkt an die Konzerne gestellt, hatte beim Hersteller Samsung Erfolg. Auch dort wollte man trotz der klaren Herkunft kaufen... noch ein link zu dem buch : http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/...960127-3826948 |
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| | #17 |
| Novize Registriert seit: 12.03.2003 Ort: Timbuktu
Beiträge: 55
| Schöne heile welt.Alles wunderbar und zur Zufriedenheit der ständig konsumierenden Hohlkörper gelöst. Egal ob im Kongo oder in den Sonderwirtschaftszonen Ausbeutung auf Sklavenhalterniveau im Namen des Marktes.Kapitalismus war noch nie Fein in der Wahl seiner Methoden und doch halten Ihn manche für das Alleinheilmittel und den Markt und dessen Regulatorien für Naturgesetzte . Falsch und Selbstmörderisch aber schon Marx sagt egal was mann darüber denkt: Biete dem Kapital 500% Profit und es wird bei Strafe des eigenen Unterganges alle Bedenken über Bord werfen. Ob Bayer,Niki,Siemens oder wie immer Sie heißen mögen machen sich mit Ihren Geschäften auf Kosten der Menschen der Verletzung Grundlegender Menschenrechte schuldig und gehören vor Internationale Gerichtshöfe und verurteilt. Möglich wärs! Wenn die Politik nicht so eng mit denen Verwandt wäre! Folglich müßte mann die gleich mit Verurteilen was für ein Caos. Ich bin für schnelle Lösungen ohne viel Aufwand so wie es die Arbeiter in Argentienien täglich praktizieren.Betriebe besetzten,Besitzer enteignen korrupte Politiker auf die Bäume jagen und gut wird das. Bis die nächsten kommen und mehr wollen wie die anderen lol. |
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| | #18 | ||
| WV Supporter Registriert seit: 06.06.2008
Beiträge: 3.892
| Im Kongo hat sich nichts verändert, im Gegenteil die Gewalt hat sich verstärkt. Zitat:
Zitat:
__________________ tempora mutantur et nos mutamur in illis שכינה | ||
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| | #19 | |
| Erfahrenes Mitglied Registriert seit: 16.09.2008 Ort: im 20. stock
Beiträge: 741
| man beachte auch die staatsform: Demokratische Republik Kongo worum geht es eigentlich im kongo?bei den ogonies hat schell gewütet und wir sind dort weiterhin brav tanken gefahren! wissen wir wer da wirklich seine finger im spiel hat? Zitat:
__________________ die wahrheit klebt irgendwo da draußen.... holo http://www.youtube.com/watch?v=_YCGt...eature=related ![]() Geändert von Pinsel (26.11.2009 um 14:08 Uhr) | |
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| | #20 |
| Erfahrenes Mitglied Registriert seit: 12.09.2009 Ort: Aufm Schloss wo sonst?
Beiträge: 896
| Ja woher haben die Diktatoren denn ihre Waffen um ihre Bevölkerung zu attackieren? Waffenschieberei aus China und auch in Amerika produzierte Waffen gelangen in deren Hände. Sicher weiß man wer eigentlich die Auslöser des Verhaltens dieser Afrikanischen Machthaber sind, wenn man ein wenig nachdenkt. Wer Produziert Waffen? Wer braucht die Ölreserven oder die Diamanten welche dort z. T. noch vorkommen? Gruß Baronesse
__________________ Diener oder Kniefall gebietet die 'etiquette. Mißachtung wird zur Anzeige gebracht und führt unweigerlich zum...überlege ich mir noch |
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| | #21 | |
| Mitglied Registriert seit: 30.08.2009
Beiträge: 236
| Die deutschen schneiden sich schon ihren Teil vom Kuchen ab, es sind nicht immer die anderen. ![]() Zitat:
Mein Stiefvater kommt aus Sierra Leone, ich kann also ein Liedchen davon singen. Informationen aus erster Hand quasi
__________________ "Alle Religionen weisen zum Tod hin, alle beschreiben seinen Boten. Sie unterscheiden Gebote, Schriften, Propheten - doch ihr Beginn ist das Leben." | |
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| | #22 |
| Erfahrenes Mitglied Registriert seit: 12.09.2009 Ort: Aufm Schloss wo sonst?
Beiträge: 896
| Tja sowas hatte ich geahnt...
__________________ Diener oder Kniefall gebietet die 'etiquette. Mißachtung wird zur Anzeige gebracht und führt unweigerlich zum...überlege ich mir noch |
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| | #23 | |
| Mitglied Registriert seit: 10.06.2009
Beiträge: 152
| Zitat:
Natürlich nutzen und fördern ausländische Interessengruppen diese Gangster, aber die Tatsache bleibt dass diese selbst Gangster sind. Und hier liegt auch die eigentliche Lösung: Nicht wir im Westen müssen im Stile moderner Kolonialherren etwas unternehmen um den "primitiven Afrikanern" endlich zu zivilisierten Staaten zu verhelfen, sondern die Afrikaner selbst müssen sich aufraffen und eine Zivilgesellschaft aufbauen in der Gangster und Verrückte nicht Präsident werden können. Dann wären auch ausländische Ölinteressenten und Waffenlieferanten kein Problem mehr. Und ja, ich bin der Überzeugung die Afrikaner können das, sie haben es schließlich auch geschafft die Kolonialherren loszuwerden. | |
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| | #24 | |
| Erfahrenes Mitglied Registriert seit: 16.09.2008 Ort: im 20. stock
Beiträge: 741
| Zitat:
wir haben die mittel das in die länge zu ziehen. es ist doch nicht verkehrt, den menschen hier in europa zu zeige was oder wie unsere hände mit im spiel haben!
__________________ die wahrheit klebt irgendwo da draußen.... holo http://www.youtube.com/watch?v=_YCGt...eature=related ![]() | |
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| | #25 |
| Mitglied Registriert seit: 10.06.2009
Beiträge: 152
| Gewiß. Im übrigen hat die ARTE-Sendung "Mit offenen Karten" auch mehrere Beiträge über Afrika bzw afrikanische Länder. |
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| | #26 | |||||
| WV Supporter Registriert seit: 06.06.2008
Beiträge: 3.892
| Hallo Viminal; Zitat:
Zitat:
Zitat:
Meine Meinung ist vielleicht oft hart, aber meine Beobachtung hat gezeigt, daß es nützlicher ist anderen zu helfen, sich selbst zu helfen, als ihnen alles abzunehmen. Zitat:
Zitat:
__________________ tempora mutantur et nos mutamur in illis שכינה | |||||
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| | #27 | |
| Erfahrenes Mitglied Registriert seit: 12.09.2009 Ort: Aufm Schloss wo sonst?
Beiträge: 896
| Zitat:
Viminal, das versuchen sie doch die Afrikaner und was kommt dabei heraus? Rebellengruppen die alles abschlachten was nicht schneller ist als sie selbst, Kindersoldaten welche auch mit Drogen gefügig gemacht werden, sowie ein Kampf jeder gegen jeden. Die Leute dort haben weder die Kraft noch die Mittel noch die Möglichkeit sich alleine aus der durch den WESTEN entstandene MISERE von Hunger, Krakheit und Armut heraus zu helfen. http://de.wikipedia.org/wiki/Kindersoldat Schon seit der Kollonialzeit werden der Afrikanische Kontinent und seine Bevölkerung ausgebeutet und die dortigen Machthaber erfahren nun noch eher Unterstütung (Waffenlieferunge unsw.) Durch die "Zivilisierte" Welt als, dass sie abgesetzt werden. Dein Zynismus ist erschreckend: Sie sind die Kollonialherren los geworden? Dafür haben sie nun Machthaber, welche die ehmalichen Kollonialherren ganz subtil mit Rohdiamanten und anderen Bodenschätzen beliefern, welche die Leute bei wenig Lohn zu tage fürdern dürfen...Die Kollonialherren agieren leider nur ein wenig perfider und subtiler als früher. Die Menschen in Afrika sind größtenteils so gebeutelt, die Bodenschätze längst im Westen zu Geld gemacht, dass sie sich eben NICHT mehr alleine retten können. Es wird sogar teilweise noch verhindert. Afrika zu helfen hat defakto nichts mit dem "erhabenen Weißen Mann" zu tun, der jetzt den "dummen Kaffern" den Weg zeigen muss. Vielmehr ist der bisher ausbeutende, perverse Weiße nun mal in der PFLICHT sich um diejenigen zu kümmern, denen er seit jeher nur Schaden zugefügt hat Das Ganze dann natürlich fernab jeglichen Profites für die Westliche Welt. Gruß Baronesse
__________________ Diener oder Kniefall gebietet die 'etiquette. Mißachtung wird zur Anzeige gebracht und führt unweigerlich zum...überlege ich mir noch Geändert von Baroness de Berjaraque (28.11.2009 um 10:23 Uhr) | |
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| | #28 |
| Mitglied Registriert seit: 10.06.2009
Beiträge: 152
| Nein, dein Zynismus ist erschreckend: Die Afrikaner sollen sich vom perversen weißen Mann helfen lassen ihn selbst los zu werden ... Was wir tun können und sollten ist unsere eigenen Eliten und Anführer, falls sie Verbrechen und Ausbeutung (in Afrika) unterstützen, absetzen - also jene denen Du die Waffenlieferungen unterstellst. Den Aufbau der eigenen Zivilgesellschaft müssen die Betroffenen selbst leisten - damit meine ich ja nicht das wir sie ignorieren sollen, nein, das nicht, wenn sie z.b. bei uns studieren wollen oder Anleitung suchen, dann von mir aus gern. Aber noch weiter ungefragt eingreifen? Nein, das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint". Außerdem ist das ein logisches Problem: Du sagst selbst das noch immer Kräfte im Westen aktiv sind die Afrikaner ausbeuten wollen und offenbar mächtig genug sind jede afrikanische Initiative zu unterdrücken. Wie also willst Du als westliche Initiative die nur bei den Afrikaner ansetzt erfolgreich sein? Mal abgesehen von der Vertrauensfrage muss das genauso scheitern. Was aber Erfolgsaussichten hat, ist die Korrektur der Politik unseres Landes, das würde dann auch den Afrikanern helfen. Anders gesagt: Wir müssen unseren Stall ausmisten, die Afrikaner den ihren. Global denken, lokal handeln! Das bedeutet du solltest zwar u.a auch das Wohlergehen der Afrikaner im Auge behalten, aber als in Deutschland lebende hier die richtigen Dinge tun anstatt den Einwohnern von Zentralafrika Ratschläge zu geben. Im übrigen kursiert im Netz eine Dokumentation mit dem Namen: Angola - US, UN, and Communist Revolutionary Tactics in Africa mit Hintergründen über Angola. |
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| | #29 | |
| Erfahrenes Mitglied Registriert seit: 12.09.2009 Ort: Aufm Schloss wo sonst?
Beiträge: 896
| Zitat:
Deine Theorie wir sollen unser Ding machen und die das ihre und alleine durch Änderung unserer politischen Situation wirds in Afrika nicht besser. Ausser wir verabschieden uns von den Amerikanischen und Chinesischen "Freunden" und machen unser Ding alleine. Das funktioniert aber nicht. Und selbst wenn es funktionieren würde, wären wir noch lange nicht aus der Pflicht sicher nicht mit "guten Ratschlägen" sondern Aktivitäten. Die Ärzte ohne Grenzen wären ein Beispiel dafür. Oder die vielen Hellfer von Organistationen oder auch Privatpersonen, welche sich ohne Profitgier in der sog. "Dritten Welt" engagieren So wie du es dir vorstellst Afrika "im Auge behalten" und bei uns mal klar Schiff machen ist schlichtweg ein viel zu langes Unterfangen, wenn es denn je funktionieren sollte. Bis es soweit wäre, dass die Afrikaner von unserer Westpolitik profitieren sind Abertausnde gestorben, verhungert oder getötet worden. Lassen wir doch ganz einfach den Dingen ihren Lauf und beschäftigen uns mit unseren Innenpolitischen und Aussenpoliitischen Eitelkeiten so wie bisher.Dann wirds sicherlich für alle besser. ![]() Gruß Baronesse
__________________ Diener oder Kniefall gebietet die 'etiquette. Mißachtung wird zur Anzeige gebracht und führt unweigerlich zum...überlege ich mir noch | |
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| | #30 | ||
| Zielscheibe Registriert seit: 17.12.2008 Ort: Mainz
Beiträge: 1.364
| Hallo Baronesse, Zitat:
Es wäre schon gut wenn Diktatoren und Despoten nicht vom Ausland gestützt würden! Reinzugehen und sie zu stürzen, würde die Fortsetzung des Kolonialismus bedeuten: wir bestimmen, wer in Afrika regieren darf. Bitte nicht. Die Erfahrung zeigt daß unmenschliche Regimes oft genug von Europa oder den USA aus eingesetzt oder am Leben gehalten wurden. Es stimmt schon, es kann Afrika erst besser gehen wenn die Afrikaner selbst ihre Verantwortung erkennen und dementsprechend handeln. Ich weise auf den von Sche verlinkten Artikel hin Zitat:
Nein danke, eine Demokratie nach Art von G.W.Bush wird niemandem etwas bringen außer dem militärisch-industriellen Komplex der USA. Was aus Afrika wird, ist Sache der Afrikaner. Unsere Sorge sollte sein, die Zukunft der EU zu gestalten - und dabei auch gleich mal überlegen ob wir mit anderen Kontinenten wirtschaftlich fairer umgehen sollten - derzeit tun wir das nämlich nicht. Grüße
__________________ Lobet mir die Friedenshetzer! | ||
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