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"Kalter Krieg" nun vorbei oder nicht?

Dies ist eine Diskussion zum Thema ""Kalter Krieg" nun vorbei oder nicht?" im "Kriege, Krisen und Terrorakte" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #1
    Lehrling
    Registriert seit
    06.11.2006
    Beiträge
    11

    Standard "Kalter Krieg" nun vorbei oder nicht?


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    Durch meine Lebenserfahrungen bin ich nun ein wenig zum "Schisser" geworden und möchte u.a. deshalb auch nicht mehr in einer Großstradt wohnen.

    Krieg, Terror, Politik, Gewalt, der Umgang der Individuen untereinander, all das macht mir Sorgen.

    Seit vielen Jahren kann nun jeder beobachten, dass es laut Medien und auch nach vielen Meinungen hier im Forum,

    keinen "kalten Krieg" mehr zwischen ... ich nenne es mal Kommunismus und Kapitalismus gibt.
    Man hört in dieser Richtung nur noch sehr wenig. Es wird meiner Meinug nach hauptsächlich darüber berichtet und dikutiert, wie "man gemeinsam" gegen den Terrorismus vorgehen kann und wie gut doch der Westen und Osten - immer mehr - zusammenwächst.

    Ich möchte es mal so ausdrücken, dass ich dem Putting und Busch - nach allem zu Urteilen was ich in den Jahren so mitbekommen habe - bisher nicht vertrauen kann und auch nie der Meinung war, dass der "kalte Krieg" vorbei sein könnte.

    Nun stellt sich in aktueller Zeit herausraus, dass z.B die Russen und Chinesen in der Energiepolitik enger und vor allem entgegen der westlichen Interessen zusammenwachsen, dass Russland wieder Bomben baut und diese demonstrativ auch testet. Gleichzeitig werden Standpunkte in wichtigen Fragen wohl auch nicht auf die gleiche/ähnliche Spur gebracht, sondern, es macht den Eindruck, dass ...

    Leider bin ich nicht so gut belesen, mache mir halt so meine Gedanken.
    Zum Glück seid Ihr hier so gut informiert, dass ich Euch gerne um Eure Meinung, bzgl. eines neuen, oder nie zuende gegangenen kalten Krieges bitten möchte. Helft Ihr mir in meinem Verständnis über diese Welt bitte ein bisschen weiter, wie denkt Ihr über den kalten Krieg?

    Gruß
    ein Künstler mit Ecken und Kanten.

  2. #2
    Einsamer Schütze Benutzerbild von JimmyBond
    Registriert seit
    07.05.2003
    Ort
    Gotham City
    Beiträge
    1.594

    Standard

    naja, der kalte krieg wurde ja weniger vom militaer, als mehr von politikern und geheimdiensten ausgetragen.

    beide seiten praesentierten mit stolz ihre militaermaschinerie, spionierten sich aus, lieferten sich politische debatten - letztendlich war das ein "schwanzvergleich" auf kosten der zivilisten.

    nach ende des kalten krieges, fand sich schnell eines neues feindbild - zurecht - und das war der internationale terrorismus, der bis heute andauert und bislang kein ende in sicht ist.

    auch wenn jetzt die meisten staaten zusammen arbeiten, misstrauen die sich weiterhin unter einander und versuchen das bestmoegliche fuer ihr eigenen staat rauszuholen..
    Liebe amerikanische Mitbürger, ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass ich gerade ein Gesetz unterzeichnet habe, das Russland für immer für vogelfrei erklärt. Wir starten die Bombardierung in fünf Minuten - Ronald Reagan

    www.4seamen.com - nur fuer echte (see)maenner (und frauen)

  3. #3
    Auserwählter Meister der Neun
    Registriert seit
    19.10.2003
    Ort
    Deutschland
    Beiträge
    1.521

    Standard

    Der kalte Krieg ist definitiv vorbei. Das besondere am kalten Krieg war ja, daß ein Großteil der Welt sich ganz klar zu einem der beiden Supermächte bekannt hat (oder gezwungen wurde zu bekennen).

    Das waren dann die beiden Blöcke. Die "dritte Welt" waren dann übrigens alle Nationen, die sich nicht deutlich zu einem der beiden Blöcke bekannt haben.

    Diese Einteilung der Welt ist definitiv vorbei. Das heisst nicht, daß die Welt friedlicher oder gar einfacher geworden wäre. Aber ein direkter Krieg zwischen USA und Russland ist momentan extrem unwahrscheinlich, insbesondere weil es neben der "nationalen Stärke" den meisten Entscheider in beiden Ländern insbesondere auch um eins geht: Geld.

    Das ist auch deutlich anders als früher. Die stalinistischen Regimes fanden zwar militärische Macht und damit auch militärischen Fortschritt, und somit Forschung und Bildung wichtig, aber an freier Wirtschaft und somit der Anhäufung von Geld waren sie nur sekundär interessiert.

    Das hat sich sowohl in Russland, als insbesondere auch in China geändert. Im Prinzip ist die Welt heute nahezu vollständig kapitalistisch/martkwirtschaftlich orientiert - egal ob innerhalb von sogenannten "kommunistischen" Diktaturen (der moderne Treppenwitz namens China) oder in halb-demokratischen Nationen, wie Russland oder eben in repräsentativen Demokratien, wie in Europa/Nordamerka.

    Als Ergebnis muss man sehen, daß die meisten Auseinandersetzungen der Zukunft wohl mit Ressourcen mehr zu tun haben werden, als mit Ideologien. Die einzigen, die da zZ noch was dran ändern können, sind die paar irren islamistischen Terroristen. Wenn noch radikalere Typen, als der jetzige iranische Regierungschef, das Ruder in einigen islamischen Nationen übernehmen, könnte in dieser Hinsicht wieder ein ideologischer Krieg drohen. Aber das Szenario halte ich eher für unwahrscheinlich, da die Strukturen in den meisten islamischen Ländern viel zu feudalistisch sind - also die vielen kleinen regionalen Sippenchefs viel zu viel egoistische Ziele verfolgen, als daß sie an so einem Szenario Interesse hätten, da sie dadurch erheblich oder gänzlich an lokaler Macht verlören.

    Ich persönlich denke, daß Mittel-Europa mit Glück und gutem Willen noch einige Jahrzehnte keinen weiteren Konflikt auf eigenem Boden erleben muss... und wer weiss, wie vernünftig die Menschen in 50 oder 100 Jahren dann sein werden.

    edit:
    Aber noch etwas persönlicher und direkter:
    Krieg, Terror, Politik, Gewalt, der Umgang der Individuen untereinander, all das macht mir Sorgen.
    Sorgen und Ängste sind in uns Menschen biologisch eingepflanzt. Der eine hat Angst vor dem Leben, der andere vor seiner Frau, der nächste vor Verzicht, und wieder ein anderer vor der allgemeinen, politischen Lage. Ich selber habe im Privatumfeld diverse Ängste, die vollkommen irrational und ohne jeden Grund in mir stecken - aber sie sind da. Ich akzeptiere diese, und versuche mit meinem Verstand mir darüber klar zu werden, daß mich diese Ängste teilweise in vollkommen übertriebener Weise kontrollieren. Ändern kann ich es dadurch nicht... oder zumindest nicht allein. Aber es ist zumindest mir oft ein Trost, daß ich weiss, daß ich so ticke, daß ich allein nicht viel dagegen machen kann, aber es auch schlicht unsinnig ist.

    Diese Angst vor einem Krieg oder einem Anschlag oder irgendwas unfassbar "bösem" von aussen kenne ich von meiner Mutter. Jede Diskussion, die in die allgemeine Zukunft gerichtet ist, wird von ihr extrem pessimistisch gesehen - und das seit ich mit ihr diskutiere. Mein Lieblingsspruch, daß es für uns Mitteleuropäer viel wahrscheinlicher ist, im Strassenverkehr verletzt zu werden oder umzukommen, als in einem Krieg oder bei einem Anschlag, wird jedesmal mit einem pessimistischen Lächeln und einem "Ach Du nun wieder" kommentiert

    Ängste zu haben ist nicht schlimm - sich von Ängsten teilweise übertrieben kontrollieren zu lassen, kaum zu vermeiden... aber... ein Teil Deines Kopfes kann herausfinden, daß einige dieser Ängste ziemlich konstruiert sind, damit Dein "Angstnerv" im Hirn halt irgendwas zu tun hat

    gruß
    Booth
    Derjenige, der weiss, daß er nichts weiss, weiss mehr, als derjenige, der nicht weiss, daß er nichts weiss.

  4. #4
    Vorgesetzter und Richter
    Registriert seit
    24.11.2004
    Ort
    im Osten von Deutschland
    Beiträge
    934

    Standard Re: "Kalter Krieg" nun vorbei oder nicht?

    Zitat Zitat von kante
    Nun stellt sich in aktueller Zeit heraus, dass z.B die Russen und Chinesen in der Energiepolitik enger und vor allem entgegen der westlichen Interessen zusammenwachsen,
    warum sollten diese und auch andere Länder sich, wie Du schreibst: "westlichen Interessen" unterordnen?

    Zitat Zitat von kante
    dass Russland wieder Bomben baut und diese demonstrativ auch testet. Gleichzeitig werden Standpunkte in wichtigen Fragen wohl auch nicht auf die gleiche/ähnliche Spur gebracht, sondern, es macht den Eindruck, dass ...
    wenn eine fremde Macht rund um den Staat in dem Du regierst Stützpunkte errichtet, was würdest Du tun?
    "Intellektuelle sind freundlich zum Fremden, nicht um des Fremden willen, sondern weil sie grimmig sind gegen das Unsere und alles begrüßen, was es zerstört."
    Botho Strauß
    Wir leben unterm gleichen Himmel,haben aber nicht den gleichen Horizont

  5. #5
    Ritter vom Osten und Westen
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    5.368

    Standard

    wenn eine fremde Macht rund um den Staat in dem Du regierst Stützpunkte errichtet, was würdest Du tun?
    Käme drauf an, ob ich ernsthaft davon ausginge, dass diese "fremde Macht" mich bedrohen möchte oder nicht und natürlich darauf, ob ich aus einer geschichtlichen Tradition heraus womöglich die Staaten mit den Stützpunkten als meine Einflusssphäre betrachte und Angst habe, wenn die sich andere Partner suchen, dann schwimmen meine Felle davon. Vielleicht war ich aber gegenüber manchen dieser Länder in der Vergangenheit nicht so nett und bin trotzdem beleidigt, dass die jetzt mit der Konkurrenz kuscheln. Womöglich macht mich das aus dem selben Grund auch ein wenig nervös. Es könnte aber auch sein, dass ich froh bin, dass da etwas ist, über das ich mich empören kann, auch wenn es eigentlich irrelevant ist, weil ich so die nationale Karte ausspielen kann und wenn ich so tue, als gäbe es einen Feind von außen, dann vergisst mein Volk, dass ich selber ein recht skrupelloser Autokrat bin, der weniger auf sein Volk, als auf sein Konto und das seiner Oligarchen-Spezis achtet.
    Ach es gäbe so viele Möglichkeiten, was man tun könnte und warum und ich würde die Beneiden, die immer eine einfache Lösung parat haben, was richtig und was falsch ist.
    Faith in government defies both, history and reason!

  6. #6
    Vorgesetzter und Richter
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    im Osten von Deutschland
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    934

    Standard


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    Zitat Zitat von agentP
    wenn eine fremde Macht rund um den Staat in dem Du regierst Stützpunkte errichtet, was würdest Du tun?
    Käme drauf an, ob ich ernsthaft davon ausginge, dass diese "fremde Macht" mich bedrohen möchte oder nicht und natürlich darauf, ob ich aus einer geschichtlichen Tradition heraus womöglich die Staaten mit den Stützpunkten als meine Einflusssphäre betrachte und Angst habe, wenn die sich andere Partner suchen, dann schwimmen meine Felle davon. Vielleicht war ich aber gegenüber manchen dieser Länder in der Vergangenheit nicht so nett und bin trotzdem beleidigt, dass die jetzt mit der Konkurrenz kuscheln. Womöglich macht mich das aus dem selben Grund auch ein wenig nervös. Es könnte aber auch sein, dass ich froh bin, dass da etwas ist, über das ich mich empören kann, auch wenn es eigentlich irrelevant ist, weil ich so die nationale Karte ausspielen kann und wenn ich so tue, als gäbe es einen Feind von außen, dann vergisst mein Volk, dass ich selber ein recht skrupelloser Autokrat bin, der weniger auf sein Volk, als auf sein Konto und das seiner Oligarchen-Spezis achtet.
    ich weiß: der Russe ist böse, der Ami ist gut.
    aber sorry, ich fühle mich eher durch die Politik, die unserer NATO-Verbündeter schon seit Jahrzehnten betreibt bedroht.
    "Intellektuelle sind freundlich zum Fremden, nicht um des Fremden willen, sondern weil sie grimmig sind gegen das Unsere und alles begrüßen, was es zerstört."
    Botho Strauß
    Wir leben unterm gleichen Himmel,haben aber nicht den gleichen Horizont

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