Anzeige

Willkommen auf Weltverschwoerung.de


Das Forum für Fragen zu Zeitgeschehen, Geheimgesellschaften, Verschwörungen, Unerklärlichem und natürlich dem Weltuntergang 2012.
  •  » Du schenkst der öffentlichen Berichterstattung keinen Glauben mehr?
  •  » Du suchst Gleichgesinnte mit Spass am Diskutieren?

...dann bist Du jetzt am Ende Deiner Suche angelangt!


Bei uns findest Du bereits mehr als 17.000 Gleichgesinnte und täglich werden wir mehr.


Ja, ich möchte mitmachen!


Die Nutzung von Weltverschwoerung.de ist und bleibt vollkommen kostenlos. Registrierte Benutzer sehen übrigens keine Werbung auf Weltverschwoerung.de Wir freuen uns auf Dich!

Seite 1 von 16 1234511 ... LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 1 bis 6 von 93

Jetzt steht der Ofen in Flammen!...

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Jetzt steht der Ofen in Flammen!..." im "Kriege, Krisen und Terrorakte" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #1
    Meister
    Registriert seit
    28.02.2004
    Ort
    Timbuktu
    Beiträge
    205

    Standard Jetzt steht der Ofen in Flammen!...


    ANZEIGE


    Vom Guerillakrieg zum islamischen Volkskrieg - INTIFADA

    Der Volksaufstand gegen die Invasoren im Irak weitet sich von Stunde zu Stunde aus und die Invasoren zeigen mit ihren Propagandalügen ihre Panik nur allzu deutlich... Die Propaganda wonach Schiiten und Sunniten im Irak einandergeraten seien und die US-Geführten Invasoren den "ehrlichen Markler" spielend versuchen "Frieden" zu stiften hat sich schnell als Lüge entpuppt. Viel mehr ist es so dass das irakische Volk, Sunniten und Schiiten gemeinsam, die Invasoren in die Feuerzange genommen haben.

    Die allgemeine Panik in den Reihen der Invasoren wurde, unabsichtlich, auch durch die dumme Propaganda aus dem Weißen Haus in Washington bestätigt... Zunächst hieß es das die Insavisonsarmee durch weitere Truppen verstärkt wird, womit jedem klar wurde das den "boys" im Irak die Ärsche ganz gewaltig in Brand geraten sind... Nur dumm das die USA kaum noch Reserven haben... Denn die meisten Kampfeinheiten stehen ohnehin schon im Irak oder in Afghanistan.

    Zudem befinden sich die Invasoren (im Irak) gerade mitten im Truppenaustausch und das bedeutet das gegenwärtig, teilweise, neben den "neuen" Truppenkontingenten auch die meisten "alten" sich im Kriegsgebiet befinden (die "alten" können nicht alle zeitgleich ausgeflogen bzw. ausgeschifft werden). Insgesammt befinden sich im Irak, der Golfregion und in der Türkei 200.000 Soldaten der Invasions-Koalition. Aber scheinbar reichen diese 200.000 Soldaten nicht aus um die imperialistischen Interessen der USA & Verbündete zu gewährleisten.

    Wenn sich der Kreis schließt... Wie es um die Invasoren und im besonderen um die "US-Boys" steht macht folgende Meldung deutlich: "...der amerikanische Artilleriefeldwebel Nick Popadich dem Einmarsch der USA im Irak und der Tatsache, daß der AP-Photograph Laurent Rebours zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, um ein Photo von Popadich zu machen, das um die Welt gehen würde. Es zeigt Popadich am 9. April 2003 in Baghdad, strahlend und mit einer Zigarre in der Hand, während im Hintergrund eine Statue Saddam Husseins zu sehen ist.

    Im Juli letzten Jahres war er zwar mit seiner Einheit in die USA zurückgekehrt, Ende Februar wurde er aber mit einer anderen Einheit wieder in den Irak entsandt.

    Wie AP am Samstag berichtete, wurde Popadich am Dienstag, also nur drei Tage vor dem Jahrestag des Photos, verletzt, als sein Panzer in der irakischen Stadt Fallujah von einer Panzerfaust getroffen wurde.

    Als Folge mußte ihm am Freitag in einer Operation im US-Militärkrankenhaus in Landstuhl sein rechtes Auge entfernt werden, da ein Schrapnell seinen Sehnerv verletzt hatte, berichtete seine Frau April."


    Quelle: www.freace.de



    Schon am 30.04.2003 schrieb Werner Pirker folgendes:

    Intifada ausgelöst?

    US-Truppen schossen auf irakische Demonstranten

    Die USA stünden für alle Zeiten auf der Seite eines freien Irak. Diese Rührstory hat Bush Sohn arabischstämmigen Amerikanern erzählt. Im Irak selbst stoßen die Okkupanten auf immer stärkeren Widerstand. Nach dem schmachvollen Ende des Baath-Regimes begann erst der nationale Widerstand. Außer Plünderern und Spekulanten will niemand im Irak in den US-Soldaten Befreier sehen. Das bekommen die von Tag zu Tag stärker zu spüren. In der Stadt Faludscha reagierten die US-Boys ihren Zorn über das Ausbleiben von Ergebenheitsbekundungen in einem Blutbad ab. Sie eröffneten das Feuer auf Teilnehmer einer Anti-US-Kundgebung. Dabei sollen mindestens 15 Menschen getötet und – nach Auskunft des Chefarztes des örtlichen Krankenhauses – 75 verletzt worden sein.

    Ein aus der Menge geworfener Stein soll es laut einem Bericht des Senders Al Dschasira gewesen sein, der die Überbringer der »Iraqui Freedom« in einen Blutrausch versetzt hat. Er könnte eine irakische Intifada ausgelöst haben. Nationalreligiöser Widerstand ist im Begriff, den Baathismus, der ursprünglich eine arabisch-nationalistische, säkulare Befreiungsbewegung war, abzulösen. (...)

    Es war nicht der repressive Charakter der Baath-Herrschaft, der Washington veranlaßte, sie zu beseitigen, sondern deren relative Unabhängigkeit und ihre staatskapitalistische Orientierung. Solches ist von den Kapitulanten nicht zu befürchten. Und so richtet sich die Gewaltherrschaft der USA gegen die, die zu befreien sie vorgaben: gegen die schiitischen Gegner des säkularen Baath-Regimes. Gegen die unter islamisch-fundamentalistischem Einfluß stehenden Massen. Sie fürchten – siehe Saudi-Arabien – nicht den Islamismus, sondern die Massen, die ihn als Befreiungsidee adaptiert haben.
    http://www.jungewelt.de/2003/04-30/003.php

    "Ein aus der Menge geworfener Stein...". Dieser "Steinwurf" im April 2003 hat einen Sturm ausgelöst und jetzt schlagen die ersten größeren Wellen ein... Es wird noch heftiger kommen.

    Der globale Kampf gegen den globalistischen West-Imperialismus geht, über mehrere Etappen, planmäßig weiter. Die Erste Phase war der 11. September 2001 (und die vorausgehenden "Scharmützel"). Die strategische Absicht war es "die USA in ein Schlachtfeld unserer Wahl zu locken", so wurden die Geschehenisse in einem Lagebericht der Qaidat al-Jihad/Internationale islamische Front für den Heiligen Krieg gegen Juden und Kreuzritter im März 2003 kommentiert.


    Jeder wird gemerkt haben, dass es sich bei diesen Schlachtfeldern insbesondere um Afghanistan, den Irak und Palästina handelt.


    Weiter hieß es im Lagebericht vom März 2003: "Der heroische Angriff vom 11. September 2001 hat im Lager der Kreuzritter und Zionisten genau die Reaktionen ausgelöst die wir erwartet hatten. Den imperialistischen und kolonialistischen Zielen des Zionismus und US-Imperialismus erschien unser Angriff wie ein "Segen" um ihren seit langem praktizierten geheimen Kampf gegen die Menschheit nun auch auf militärischem Wege zu führen und mit einem "totalen Sieg" zu besiegeln. (...) Doch gingen ihre Rechnungen zu keinem Zeitpunkt auf! (...) Wie ein dummer Elefant stampfte Amalika in unsere Falle. (...) Im Gegenteil, immer wenn sie sich am sichersten und am siegreichsten glaubten, haben wir ihnen die schwersten Schläge erteilt. Nun taummeln sie angeschlagen und blutig und in Panik von einem Schlachtfeld zum nächsten. Gelobt sei ALLAH der die Augen unserer Feinde geblendet und ihr Schwerter zerbrochen und Furcht in ihre Herzen getragen hat, so das ihre ganze Kraft, was immer sie auch tun und planen, letztendlich sich gegen sie selbst wendet. Gelobt seien unsere Märytrer die mit ihrem Glauben und ihrem heroischen Einsatz den unterdrückten Völkern den richtigen Weg aufgezeigt haben."

    Das der dumme Elefant "Amalika" im Irak in eine vorbereitete Falle tappte, beweist nicht zuletzt auch der, gleich nach der "irakischen Kapitulation", einsetzende und sehr gut organisierte Guerillakrieg gegen die Invasoren. Saddam Hussein soll Guerillakrieg koordinet haben... http://www.ish.com/___1073573873508.html


    Und es geht weiter: "(...) Von diesen Punkten aus [gemeint sind die Schlachtfelder] werden die Armeen der Unbeugsamen Schritt für Schritt ihren Kampf gegen die Weltvernichter ausdehnen. Dem globalen Angriff der Zionisten und Kreuzritter wird Global geantwortet werden! Unser Guerillakrieg wird sich ausbreiten und in Mittelasien, in Saudi-Arabien, der Türkei und im Kaukasus zum muslimischen Volkskrieg gegen Zionisten, Kreuzritter und ihre Lakaien werden. Egal welche Pläne die Kreuzzügler und Zionisten machen, welche Politischen, propagandistischen und militärischen Manöver sie veranstalten, wir werden ihnen immer einen Schritt voraus sein."

    Zum Abschluß noch eine "chiffriert-geheimnisvolle" Passage: "Die Unterdrückten jenseits des Ozeans werden, so Allah will, sich unserem Kampf anschließen um die Menschheit gemeinsam von den Weltvertilgern zu befreien."

    Wahrscheinlich sind mit "Die Unterdrückten jenseits des Ozeans..." die christlichen (katholischen) Massen Mittel-und Südamerikas gemeint?..

    Siehe dazu: "VIVA OSAMA": http://www.alhambra.de/zeitung/juni03/vivaosama.htm und "Chavez unterstützt Al-Qaida": http://www.jungewelt.de/2003/10-13/007.php

  2. #2
    Meister
    Themenstarter

    Registriert seit
    28.02.2004
    Ort
    Timbuktu
    Beiträge
    205

    Standard

    AUFSTAND IM IRAK

    Wie ein Mudschahid den Kampf um Ramadi* beschreibt


    Bei einem Angriff von Aufständischen in der irakischen Stadt Ramadi sind bis zu einem Dutzend US-Marineinfanteristen getötet worden. Eine Beschreibung der Schlacht aus Sicht der Aufständischen wurde heute in einem Internetforum veröffentlicht. SPIEGEL ONLINE dokumentiert Auszüge.

    Berlin - Der folgende Dialog soll das Protokoll eines mit einem Instant Messenger geführten Gesprächs zwischen zwei Brüdern aus Ramadi sein. Das beteuert zumindest der anonyme Mann, der das Dokument heute ins Forum einer islamistischen Internetseite stellte. SPIEGEL ONLINE hat den Text übersetzt. Der eine Bruder, der sich in dem Gespräch "al-Anbari" nennt, will bei den Kämpfen gegen die US-Truppen dabei gewesen sein. Sein Bruder und ein dritter Gesprächsteilnehmer, "al-Ramadi" und "Kamal", halten sich offenbar im Ausland auf. Der Dialog ist nicht überprüfbar, die sehr genauen Angaben über die Örtlichkeiten sind indes ein Indiz für dessen Authentizität.

    Al-Anbari: Gott ist groß!

    Al-Ramadi: Frieden!

    Al-Anbari: Friede sei mit Dir!

    Al-Ramadi: Und auch mit Dir sei Friede und die Gnade Gottes!

    Al-Ramadi: Seid ihr noch am Leben? (...) Überbringt uns Nachrichten!

    Al-Anbari: Wir haben die Amerikaner zermalmt, und die Schlachten finden auf allen Straßen statt.

    Al-Ramadi: Bei Gott!

    Al-Anbari: Bei Gott! Und wir haben uns ihrer Waffen und Gerätschaften bemächtigt.

    Al-Ramadi: Wurden denn auch welche von ihnen getötet?

    Al-Anbari: Ja. Die gesamte Truppe, die in die Straße Nr. 20 eindrang, wurde vollständig vernichtet und einer der Wagen, der in der Nähe von Mariams Haus stand, wurde abgebrannt.

    Al-Ramadi: Welcher Mariam?

    Al-Anbari: Du kennst doch Mahmud al-Mariam, der in der Nähe von dem Haus von Ibrahim al-Khaschiban wohnt? Das Haus dahinter.

    Al-Ramadi: Ach so. Und sind sie in Häuser eingefallen oder haben jemanden festgenommen?

    Al-Anbari: Nein, bis jetzt ist es ihnen noch nicht gelungen, in die Gegend hier einzudringen. Vielleicht kommen sie aber in der Nacht. Zurzeit sammeln sie sich in der Straße, in der der Spielplatz ist, in der Nähe des Hauses von Safi al-Battah.

    Al-Ramadi: Was für Waffen werden auf der Seite der Widerstandskämpfer benutzt?

    Al-Anbari: Leichte Waffen und Granaten.

    Al-Ramadi: Ich habe gehört, dass ihr Aufenthaltsort in Ramadi gestern heftig mit Mörsern beschossen wurde...

    Al-Anbari: Ja, und ihre Nacht war schwarz. (...) Die gesamte Gegend hat sich nämlich ohne Ausnahme erhoben! Eine bemerkenswerte Sache ist auch, dass die meisten der Mudschahidin von der Polizei und der neuen Armee stammen.

    Al-Ramadi: Gott ist groß! (...)

    Al-Anbari: Wahrlich, wenn du ihre Waffen siehst, fühlst du, dass die Engel auf unsere Seite kämpfen!

    Al-Ramadi: Es gibt keinen Sieg außer bei Gott!

    Al-Anbari: Sie riefen mich bei der Schule an und sagten mir, ich solle nicht kommen, denn die Lage erlaube es nicht. Sie aber töteten 6 Amerikaner. Ich spürte, dass mich etwas dorthin zog, und ich fand dann den Kampfplatz auch in der Nähe unseres Hauses. Und die Helden rannten hinter den Amerikanern her (...). Als ich ihnen wieder begegnete, da fand ich sie, wie sie deren von Blut verschmierte Waffen und Gerätschaften trugen, und sie schrieen "Gott ist groß!".

    Al-Ramadi: Bei Gott, die Araber und die Muslime hier sind wirklich sehr eifrig darauf bedacht, mehr solcher Nachrichten zu erfahren, die die Brust kühlen. Ich werde diesen Dialog kopieren und an sie alle verteilen!

    Al-Anbari: Gott ist groß!

    Al-Ramadi: Und was nun? (...)

    Al-Anbari: Wir sind im Moment in größter Bereitschaft. (...) Ich gebe dir die Details, wenn ich am Leben bleibe.

    Kamal: Ich erbitte von Gott für Euch das Wohlbefinden und den Sieg.

    Al-Anbari: Die amerikanische Armee, die die Welt hat erzittern lassen, hat sich als Horde Schafe herausgestellt (...).

    Kamal: Wie geht es Mohammed und den anderen Mudschahidin?

    Al-Anbari: Es geht ihnen gut. Gott sei Dank hatten wir keine Verluste außer zwei Verletzten, und deren Wunden waren nur leicht.

    Kamal: Wer sind diese beiden?

    Al-Anbari: Ehrlich, ich kenne sie nicht, denn die ganzen Leute aus der Umgebung haben sich in Bewegung gesetzt, Männer und Frauen. Ich hätte nicht gedacht, dass die Leute dieser Gegend so viel Heldenmut haben. Die Mütter drängen sogar die Kinder in den Kampf.

    Kamal: Was immer Gott will! Gesegnet sei der Allmächtige!

    Al-Anbari: Stell dir vor: Mir begegnete ein Junge, er war wohl nicht einmal 15 Jahre alt, und er trug eine Waffe, aber ohne Munition (...). Als ich ihn in diesem heldenhaften Ungestüm sah, da riss ich mein Magazin los und gab es ihm.

    Kamal: O Gott!!! Gott ist groß!!!

    Al-Anbari: Ich sah auch einen jungen Kerl, der heldenhaft den Amerikanern standhielt und nach ihnen warf, und sie konnten darauf einfach nicht reagieren, obwohl sie viele waren.

    Kamal: Solche Nachrichten beruhigen und stärken den Stolz. (...) Ich möchte dich um einen Gefallen bitten.

    Al-Anbari: Gerne.

    Kamal: Ich möchte von dieser Geschichte so viele Kopien drucken, wie ich nur kann und sie an alle Mudschahidin verteilen, die sie haben möchten, als kleinen Beitrag meinerseits, um ihre Moral zu stärken.

    Al-Anbari: So Gott will!

    Kamal: Grüße mir alle und überbringe ihnen meine Bittgebete für Schutz und Sieg (...). Friede sei über Dich, und Gottes Segen!

    Al-Anbari: Und auch auf Dir sei Friede und Gottes Segen.


    "Dieses mit einem Messenger geführte Gespräch aus Ramadi erschien heute, am Mittwochmittag. Und Gott sei mein Zeuge, ich kenne den Bruder, der dort am Golf sich befindet, denn er ist mein Arbeitskollege. Der, mit dem er spricht, ist sein Bruder aus Ramadi. In diesem Gespräch sind Nachrichten der Mudschahidin vom Schlachtfeld enthalten."

    Quelle: http://www.spiegel.de/politik/auslan...294474,00.html


    *Ramadi, ca. 200.000 Einwohner, liegt westlich von Bagdad im sogenannten sunnitischen Dreieck.

  3. #3
    Meister
    Themenstarter

    Registriert seit
    28.02.2004
    Ort
    Timbuktu
    Beiträge
    205

    Standard

    Offizielle Frontnachrichten

    Die Besatzungstruppen müssen sich an immer mehr Fronten behaupten. Alleine am Samstag forderten unter anderem Kämpfe in Bagdad, Falludscha, Bakuba, Kerbala und Mossul Dutzende Tote.

    Laut US-Propaganda: "Keine Allianz zwischen Schiiten und Sunniten"... US-Außenminister: "Mehrheit der Iraker ist auf unserer Seite"

    US-Außenminister Colin Powell schließt im Irak eine taktische Verbindung zwischen schiitischen und sunnitischen Rebellen nicht aus, sieht aber keine Hinweise für eine Allianz. Powell sagte am Freitag dem Fernsehsender Fox News: "Sie könnten einige taktische Kontakte haben. In den letzten 24 Stunden habe ich aber nichts gesehen, was angedeutet hätte, dass eine größere Allianz entsteht." Nur eine Minderheit stehe in Kampfhandlungen mit den US-Truppen.

    Straw gibt Fehleinschätzung der Lage zu - Britischer Außenminister: "Es besteht kein Zweifel, dass die derzeitige Situation sehr ernst ist"

    Der britische Außenminister Jack Straw hat eingeräumt, die Lage im Irak falsch eingeschätzt zu haben. In einem BBC-Radio-Interview antwortete er am Freitag auf die Frage, ob er vor einem Jahr gedacht hätte, dass sich die Dinge dermaßen schlecht entwickeln würden: "Nein. Es besteht kein Zweifel, dass die derzeitige Situation sehr ernst ist." Es sei die schwerste Krise seit dem Krieg vor einem Jahr.


    FRONTEN:

    Bagdad: Irakische Resistance greift US-Hauptquartier und Flughafen an - Gefechte in fast allen Stadtteilen

    In Bagdad wurde das Hauptquartier der US-geführten Besatzungstruppen beschossen. In der Nähe des Hauptquartiers stieg Rauch auf. Das Gelände ist in den vergangenen Monaten immer wieder mit Raketen und Werfergranaten beschossen worden.

    US-Truppen wurden auch im Norden von Bagdad wurde im sunnitischen Stadtteil El Asamijah angegriffen. Augenzeugen berichten, zwischen bewaffneten Irakern und US-Truppen habe es Schießereien gegeben. Im Nordwesten der Stadt, im sunnitischen Vorort Adhamija, seien die Soldaten von jugendlichen Angreifern mit Granatwerfern und aus automatischen Waffen beschossen worden. Im Westen der Hauptstadt wurde auf der Straße zum Flughafen ein US-Panzer von Rebellen in Brand gesetzt. In der selben Region wurde auch ein Nachschubkonvoi attackiert, ein Lastwagen ging in Flammen auf. Der Fahrer soll Augenzeugen zufolge entführt worden sein. Zu seiner Nationalität lagen keine Angaben vor.


    Bakuba

    In der Gegend um Bakuba, rund 60 Kilometer nordöstlich von Bagdad, kamen bei Kämpfen zwischen Aufständischen und US-Truppen mehrere Menschen ums Leben. Die Angaben über die Zahl der Opfer schwanken. Ein irakischer Polizist sprach von neun getöteten Irakern, ein Angehöriger des US-Militärs sogar von schätzungsweise 40 Opfern.


    Mossul

    Auch im nordirakischen Mossul starben bei mehreren Angriffen von Aufständischen nach Polizeiangaben mindestens acht Menschen. Zwei Polizisten auf Patrouille und ein in der Nähe befindlicher Taxifahrer seien getötet worden, als Bewaffnete das Feuer auf sie eröffneten, teilte ein Polizeisprecher mit.


    Falludscha: Über 500 Tote - USA verdoppeln Truppenstärke

    In Falludscha sind in den vergangenen Tagen bei Kämpfen nach Angaben irakischer Ärzte bis zu 450 Menschen getötet worden. Die US-Armee hatte die Stadt abgeriegelt und dort nach den Verantwortlichen für den Tod von vier US-Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma gefahndet, deren verbrannte Leichen in der vergangenen Woche durch die Stadt geschleift worden waren.

    Die US-Streitkräfte boten den Aufständischen nun eine beiderseitige Waffenruhe an. Er hoffe, die Rebellen über die Öffentlichkeit zu einem Ende der Gewalt bewegen zu können, sagte US-General Mark Kimmitt in Bagdad. Das Vorgehen der USA in Falludscha wird auch von vielen Ratsmitgliedern abgelehnt und als „Kollektivstrafe“ verurteilt. Bei den Kämpfen dieser Woche kamen über 460 Iraker ums Leben, davon mehr als 280 allein in Falludscha. Zudem wurden mindestens 46 US-Soldaten getötet. US-Truppen in Falludscha werden verdoppelt

    Das US-Militär will seine Truppen in der seit Tagen heftig umkämpften Stadt Falludscha nach eigenen Angaben verdoppeln. Nach Angaben eines Brigadegenerals sollen die dort bereits stationierten zwei Bataillone durch zwei weitere unterstützt werden.

    Kerbala: Polnische und bulgarische Besatzungstruppen unter Feuer

    Im Vorfeld des Arbain-Festtags der schiitischen Moslems kam es in Kerbala am Stadtrand zu Feuergefechten zwischen Anhängern der Mehdi-Armee des Schiiten-Geistlichen Moktada el Sadr sowie den polnischen und bulgarischen Besatzungstruppen gekommen.

    Nach Angaben der amerikanischen Zivilverwaltung befanden sich am Morgen bereits über eine Million Pilger in der Stadt. Die US-geführten Koalitionstruppen hatten jegliche Verantwortung für die Sicherheit der Pilger während des Festes abgelehnt.


    Angeblich 30 Ausländer im Irak entführt

    Eine unbekannte irakische Gruppe hat nach eigenen Angaben angeblich 30 ausländische Geiseln in ihrer Gewalt. Auf einem Videoband drohen Maskierte mit der Ermordung der Entführten, sollten die USA sich nicht aus Falludscha zurückziehen.

    Abzug der US-Truppen gefordert

    Auf dem Band erklärt ein bewaffneter Maskierter, die Entführer hätten japanische, bulgarische, israelische, amerikanische, spanische und koreanische Geiseln in ihrer Gewalt.

    Nach den Worten des Maskierten auf dem Videoband heißt die Gruppe "Brigaden des Heldenmärtyrers Scheich Achmed Jassin". Der Gründer der militanten Palästinenserorganisation Hamas war im vergangenen Monat von Israel getötet worden. "Wir fordern den Abzug der Amerikaner und ihrer verbündeten Truppen", sagt der mutmaßliche Entführer weiter.

    Al Dschasira: Japanische Geiseln kommen frei

    Die von einer anderen irakischen Rebellengruppe verschleppten japanischen Geiseln sollen einem Bericht des arabischen TV-Senders Al Dschasira innerhalb der nächsten 24 Stunden freikommen. Die Gruppe hatte gedroht, die drei Geiseln, darunter eine 18-jährige Frau, bei lebendigem Leibe zu verbrennen, sollte Japan nicht seine Truppen aus dem Irak abziehen.


    Großbritannien verstärkt Truppen im Irak-Mehr als 300 Soldaten auf dem Weg in die Golfregion

    Großbritannien verstärkt angesichts der kritischen Lage im Irak seine Truppenpräsenz . Mehr als 300 Soldaten waren am Donnerstag Abend nach britischen Medienberichten auf dem Weg nach Basra, im Süden des Irak, der britischen Einheiten untersteht. Zuvor hatten die von den USA-geführten Koalitionstruppen die Kontrolle über die Städte Kut, Najaf und Kufa gegen aufständische Schiitenverbände verloren.

    Die britische Truppenverstärkung besteht aus Mitgliedern des Princess of Wales Royal Regiment sowie regulären Soldaten der Landstreitkräfte. Ihre Entsendung folgt Nachrichten über den Abzug bisheriger Bündnispartner wie Kasachstan aus dem Irak. Bisher war es den Briten mit einem deutlich sanfteren und verständnisvolleren Auftreten als vom US-Bündnispartner praktiziert gelungen, den Süden des Landes weitgehend zu kontrollieren. Der gegenwärtige Aufstand allerdings hat gezeigt, dass eine Befriedung und Normalisierung des Irak keineswegs sicher sind. (APA)

    Besatzungskoalition bricht langsam auseinander

    Thailand kündigte unterdessen an, seine Soldaten aus Irak möglicherweise abzuziehen, wenn den Soldaten wegen der schlechten Sicherheitslage keine humanitären Einsätze mehr möglich seien.

    Singapur hat seine zweihundert Soldaten und ein Kriegsschiff aus dem Persischen Golf abgezogen.

  4. #4
    Geheimer Sekretär
    Registriert seit
    15.12.2002
    Ort
    Bei St. Ingbert
    Beiträge
    781

    Standard

    Aladin, hast ja viel geschrieben/kopiert, aber irgendwie hat dein Thread Zweifel in mir aufkommen lassen.

    Einerseits "freut" es mich, wenn die Amis beim Griff nach der Welt ins Klo greifen, andererseits lieber eine US-Diktatur mit freier Auslebung des Glaubens als eine Islam-Diktatur... ich hatte bis vor einiger Zeit (etwa 1999) eine durchweg positive Meinung von den USA und eine gute meinung vom Islam... Aber diese Meinung musste ich ändern.

  5. #5
    Erhabener Auserwählter Ritter
    Registriert seit
    14.04.2002
    Ort
    middleearth in otherland
    Beiträge
    2.643

    Standard

    Wie viele Versionen des Ausgangs gibt es? Zögen die Alliierten die Truppen ab, würde es dann im Irak zur Ruhe kommen? Ich glaube nicht. Einzelne Gruppierungen würden sich gegenseitig an die Gurgel springen, wenn es darum geht, wer in Irak nun regieren darf. Die Okkupation und wirtschaftliche Ausbeutung ist freilich ein politischer Wahnsinn. Wie ernsthaft wurde sich um einen Wiederaufbau bemüht? Die Bevölkerung im Irak hatte schnell zu verstehen bekommen, dass sich die Situation "nach dem Krieg" für sie nicht gebessert hat. Vor einer blossen Okkupation wurde auch schon seit über einem Jahr gewarnt. Es ist durchaus vorstellbar, dass Hussein und Stab um diesen Fehler der USA wusste. Und es ist auch vorstellbar, dass die US-Regierung mit erheblichen Widerstand rechnete - es wäre nicht die erste Erfahrung in diese Richtung. Nun ist der Krieg bald blutiger als bei dem Einmarsch.
    Lüge und Wahrheit haben räumliche Ausdehnung.

  6. #6
    Meister
    Themenstarter

    Registriert seit
    28.02.2004
    Ort
    Timbuktu
    Beiträge
    205

    Standard


    ANZEIGE


    Dienstag 13. April 2004

    Irak-Koalition nach Entführungswelle unter Druck

    Bagdad (AP) Nach einer Welle von Entführungen ausländischer Zivilisten gerät die US-geführte Koalition in Irak immer stärker unter Druck. Neuseeland und Thailand erwägen einen Abzug ihrer Truppen, wie die Regierungen mitteilten. Am Dienstag wurde eine weitere Geiselnahme bekannt: Aufständische entführten vier Italiener und forderten den Abzug der italienischen Truppen, wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtete. Bei einem Angriff nahe Nadschaf wurde in US-Soldat getötet, hunderte Soldaten bezogen vor der der Stadt Stellung.

    Das Außenministerium in Rom bestätigte ANSA zufolge die Entführungen. Laut dem arabischen Fernsehsender El Dschasira wurden die vier Männer, bei denen es sich um Angestellte einer amerikanischen Sicherheitsfirma handeln soll, nahe Falludscha verschleppt, sie wurden seit Montag vermisst. Auf Fernsehbildern waren vier Männer zusehen, die von Bewaffneten umgeben waren. Es war zunächst unklar, ob es sich bei ihnen um die vier Italiener handelte, über deren Geiselnahme vergangene Woche von einer Nachrichtenagentur berichtet worden war.

    Acht am Montag entführte Mitarbeiter eines russischen Energieunternehmens, drei Russen und fünf Ukrainer, wurden am Dienstag unverletzt freigelassen, wie das das russische Außenministerium mitteilte. Als Reaktion auf die Geiselnahme bereite Moskau die Evakuierung russischer Staatsbürger aus Irak vor, sagte der Leiter des Sicherheitsrates, Igor Iwanow.

    Seit vergangener Woche haben Aufständische mindestens 40 Zivilisten aus zwölf Ländern verschleppt, ein Teil der Geiseln befindet sich inzwischen wieder auf freiem Fuß. Vermisst werden unter anderem noch neun US-Bürger und drei Japaner. Aus Sicherheitsgründen sagte der japanische Verteidigungsminister Shigeru Ishiba einen für kommende Woche geplanten Besuch bei den japanischen Truppen in Irak ab, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete. Frankreich rief seine Bürger auf, Irak zu verlassen.

    Sollte die Gewalt anhalten, erwäge die Regierung einen Abzug ihrer Soldaten, sagte die neuseeländische Ministerpräsidentin Helen Clark. Thailand überlege, ob seine Truppen wie geplant bis September bleiben sollten, sagte Ministerpräsident Thaksin Shinawatra. Polen und Bulgarien wiesen einen vorzeitigen Abzug ihrer Streitkräfte dagegen zurück.

    Bei dem Angriff am Montagabend vor Nadschaf wurden nach Militärangaben zwei weitere Soldaten und ein amerikanischer Zivilist verwundet. Rund 2.500 Soldaten mit schwerer Artillerie riegelten Nadschaf am Dienstag ab. Ziel des Einsatzes sei es, den radikalen Schiitenführer Muktada el Sadr «zu fassen oder zu töten», sagte General Ricardo Sanchez. El Sadr soll sich in der heiligen Stadt versteckt halten.

    Vor Falludscha schossen Aufständische einen US-Kampfhubschrauber ab. Zuvor griffen Unbekannte einen US-Konvoi in der Gegend an, vier Soldaten sollen dabei getötet worden sein. In Bagdad wurde das Viertel, in dem sich das Hauptquartier der US-Streitkräfte befindet, von mehreren Explosionen erschüttert. Angesichts der explosiven Situation in Irak bildeten die US-Fernsehsender ABC, CBS, NBC, CNN und Fox News Channel einen Medienpool* für gemeinsame Berichterstattung aus der umkämpften Stadt Falludscha.


    *Solch einen "Medienpool" gab es auch im Zweiten Golfkrieg (1991). Unter dem Begriff "Medienpool" steckt nichts anders als die freiwillige Gleichschaltung der US-Massenmedien. Das ganze war zu erwarten nachdem durch den Volksaufstand im Irak die US-Heimatfront zunehmend das wahre Gesicht des Anglo-Amerikanischen Vernichtungskrieges zu sehen bekam. Nach den moralischen und humanitären Niederlagen der "Weltmacht" und deren "Zivilisation" ist die unabwendbare militärische Niederlage der USA der schwerste Rückschlag auf dem Weg zur totalitären Weltherrschaft. Das VORBILD IRAK wird in allen Kontinenten und Völkern die sich im, scheinbar "allmächtigen", Würgegriff des US-Imperialismus befinden Schule machen. Der Mythos der "Unbesiegbarkeit" (eigentlich schon seit Vietnam auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet) zerfällt an allen Ecken und Enden... Und genau das sehen Menschen in allen Ländern nur allzu genau. Daher wird diese "Medienpool"-Zensur höchstens die US-Heimatfront und die "Heimatfronten" der westlichen Verbündeten der USA "trösten". Der Rest der Welt weiss ganz genau was passiert und kann heute schon ahnen was noch alles passieren wird...

Seite 1 von 16 1234511 ... LetzteLetzte

Diese Seite wurde bereits mit folgenden Suchworten gefunden:

strähle ibssa

http:www.weltverschwoerung.dekriege-krisen-terrorakte12858-jetzt-steht-ofen-flammen-16.html

powall ofen forumZitate Richard C. Holbrooke Kosovomandat entziehen formschreibenpowall ofenal dschasierastadtplan bagdad globalsecuritypowall öfen erfahrungenIBSSA ist eine organisationerfahrungen mit powallibssa organisation söldner

Werbung

Anzeige

Ähnliche Themen

  1. wofür obama steht
    Von medionmode im Forum Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 19.04.2009, 18:04
  2. Massenphänomene - wie steht ihr dazu?
    Von gloeckle im Forum Philosophisches und Grundsätzliches
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 30.06.2007, 14:24
  3. Neuer Anschlag in den USA? Ölraffinerie vor NY in Flammen
    Von Lazarus im Forum Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 24.02.2003, 09:52
  4. Die Mauer steht wieder
    Von Sephiroth im Forum Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 23.06.2002, 18:11
  5. 2 Flammen!
    Von Kaleidoskop im Forum Philosophisches und Grundsätzliches
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 23.05.2002, 02:25

Stichworte

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •