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Die Externsteine!

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Die Externsteine!" im "Interessante, seltsame, sehenswerte Orte" des Bereiches "Seltsames"

  1. #13
    Wiedergänger Benutzerbild von dtrainer
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    Standard AW: Die Externsteine!


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    Hi Derflinger,

    Eine sehr weise Handlungsweise. .../

    Derartiges gibt es heute immer noch vor wenigen Jahren reiste ein Priester und eine Nonne in den Südamerikanischen Regenwald und dort einen Eingeborenstamm zu missionieren.
    Kurze Zeit später fand man diese am Rande des Territoriums des Stammes wieder.
    An mehreren Stellen
    Gratuliere. Du hast es geschafft. Eben habe ich mich zum ersten Mal seit ich hier dabei bin, so richtig geekelt.
    Pfui Teufel.
    Nur eine Meinung. Kein Grund sich aufzuregen...

  2. #14
    Gesperrter Benutzer
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    Standard AW: Die Externsteine!

    Zitat Zitat von dtrainer Beitrag anzeigen
    Richtig, und doch falsch. Die Missionare die Eichen umhackten taten dies um zu belegen daß in ihnen keine Götter, sondern allenfalls Vögel wohnten, und zu der Zeit als sie dies taten (ca. 400-700 nach Christus) ging es noch nicht um Kirchenbau - und einige Jahrhunderte später hatten diese Kirchen kein Gestühl. Es waren schlichte steinerne Hallen, in denen man stand.
    Meinst Du jetzt Bonifazius und die Donareiche (Jahr 723) unter bewaffnetem Schutz fällen ließ? Er wollte zeigen wie Machtlos der Gott Thor war dem diese Eiche geweiht war. Eine extrem exoterische Sichtweise wird hier zur Schau getragen, ich nehme an es hat sich wohl keiner gewundert das der Gott HGor nicht persönlich eingriff. Wenn das nicht miss- und verachtung eines anderen Glaubens ist, was denn bitte dann?

    Zitat Zitat von dtrainer Beitrag anzeigen
    Aber wichtiger ist mir eben die Vorstellung, daß Götter in Bäumen, auf Berggipfeln oder in den Wolken wohnen.
    Gabs denn solche Vorstellungen im germanischen Glauben? Bei wem? Bei den Priestern (gabs die?) bei den Gläubigen?
    Was ist mit Marien Glaube, oder dem Glauben das Gott persönlich Boten gen Erde sendet? Das ist nicht viel anders? Woran machst Du fest was richtig und was falsch oder was entbehrlich ist und vernichtet werden darf/muß?
    Mal ganz davon abgesehen das hinter solchen Vorstellungen durchaus sinnvolle Dinge stehen können, man schaue sich einmal an was Schamanen so tun (Beispiel Bon Religion in Tibet), sie nennen es Geister, wir nennen es z.B. Psychose .... nur weil es nicht in Deinen Glauben passt muß es nicht gleich unsinnig sein.

    Zitat Zitat von dtrainer Beitrag anzeigen
    Das macht so lange keine Angst, wie man nicht Holz benötigt um Häuser (nicht nur Kirchen!) zu bauen. Und es war nun mal ein Fortschritt, in festen Häusern zu leben - der ohne eine gewisse Aufklärung nicht möglich war.
    Ich möchte meinen, das Leute die Stonehenge erbaut haben nicht die Hilfe der Christen brauchten um ein Haus zu erbauen. Wie kommst Du denn nur auf die seltsame Vorstellung man hätte vor der Christianisierung im freien gelebtg oder gar Holz nicht als Baumaterial genutzt? Besuch doch mal so ein Museumsdorf.

    Zitat Zitat von dtrainer Beitrag anzeigen
    Gut, die Wortwahl mag daneben sein. Ich dachte auch an Azteken&Co.
    ?
    Was hatten denn nun bitte die Externsteine mit den Azteken zu tun?
    Weißt Du denn von den Azteken und Ihrem Glauben mehr als vom germanischen "Aberglauben"?


    Zitat Zitat von dtrainer Beitrag anzeigen
    Es war ehrenvoll einen Feind zu töten.
    Heute nach 2000 Jahren Christentum und einigen hundert Jahren Islam ist es nur noch ein Akt der Willkür jemanden zu töten, oder es ist Spaß, oder man kommt ins Paradies dafür, ... jedenfalls wird heute auf eine Art und Weise getötet das einem schlecht wird.


    Zitat Zitat von dtrainer Beitrag anzeigen
    Das Christentum setzte die Lehre von der Nächstenliebe dagegen und die ersten Missionare wurden ausnahmlos getötet, hier im damaligen Germanien.
    Nächstenliebe? Seelenrettung koste es was es wolle, im Zweifel eben auch mal verbrennen den Sünder?
    Ja genau, ich sehe was Du meinst. Ein anderer Glaube? Umhacken, ausrotten weg damit, schon 723 wurde so verfahren, Nächstenliebe stelle ICH mir anders vor und Jesus hat wohl auch was anderes gemeint denke ich.

    Zitat Zitat von dtrainer Beitrag anzeigen
    Die ersten Klöster waren also wehrhafte, burgähnliche Anlagen - weil die Germanen so friedfertig waren? Das ist romantische Verklärung. Ruppig waren sie. Stammes-oder Sippenartig organisiert, noch kein Volk, schon gar keine Nation. Du streitest die kulturelle Leistung des Christentums ab? Warum? Die christlichen Königreiche waren ohne jeden zweifel eine höhere Kulturstufe als das was die Missionare nach Abzug der Römer vorfanden.
    Ich streite garnichts ab, DU nennst einen Glauben von dem Du offensichtlich wenig weißt "Aberglaube" und befürwortest die gewaltsame ausrottrung dieses Glaubens (zumindest findest Du das Umhacken von heiligtümern akzeptabel, Dir ist sicher klar das dies etwa dem Abfackeln von Kirchen oder Synagogen gleich ist oder?)


    Zitat Zitat von dtrainer Beitrag anzeigen
    Das ist nun wirklich falsch. Die Betonung von Hölle, Fegefeuer, Verdammnis etc. ist nicht originale christliche Lehre und setzte erst im Mittelalter ein, vor allem nach den Pest-Epidemien zu Zeiten als die Bevölkerung nahezu 100% christlich war - und ja, das ist eine böse Verdrehung der Lehren Christi, die von der Kirche zum Machterhalt eingesetzt wurde. Da haben wir gar keine Differenz, das hatte aber mit Christentum nichts mehr zu tun.
    Klär mich auf, wann wurde denn die Eschatologie im Christentum so richtig relevant? Ist Christus denn nicht ans Kreuz geschlagen worden um einen eingeschnappten Gott mit seiner der Sünde verfallenen Schöpfung zu versöhnen? Ging es denn beim Opfer Jesu nicht darum die Menschen von den Sünden zu reinigen ist er denn nicht für uns gestorben?
    Wenn Du mich fragst impliziert all dies sehr wohl die Notwendigkeit dazu und wenn all dies notwendig war, dann wirds wohl Sündern mies ergehen, oder etwa nicht.
    Wo also ist die Hölle nicht im wirklichen Kern des Chrsitentums verankert???

    Zitat Zitat von dtrainer Beitrag anzeigen
    Richtig, Glaube ist keine Sache für Machtpolitik. Wer ihn gewaltsam verbreitet, zerstört ihn. Ich habe mit keinem Wort, niemals, irgendein "gewaltsames Ausrotten" befürwortet oder gerechtfertigt, hier fällst du auf deine eigenen Vorurteile herein.
    - Eichen fällen sehe ich allerdings nicht als Gewalt gegen Menschen an, Menschen sind wichtiger als Bäume, die ohnehin nachwachsen.
    Ich sage nur zündet die Kirchen an, dies ist keine Gewalttat für dTrainer.

    Zitat Zitat von dtrainer Beitrag anzeigen
    Aber irgendwie mußtest du ja wieder auf deinen Lieblingsvorwurf "Fanatismus" kommen, nicht wahr? Da redet man von Welteinheit, Weltfrieden, Abschaffung von Ausbeutung und Not, und, und...alles was dir dazu einfällt, ist Fanatismus. Vielleicht sitzt der ja nur in deinem Kopf?
    Ja, weil ich ja der bin der einen mir unbekannten Glauben einfach mal als überholten aberglauben bezeichnet. Sicher bin ich der religiöse Fanatiker unter uns.


    Zitat Zitat von dtrainer Beitrag anzeigen
    Es ist leicht einen guten Plan zur Erreichung des Weltfriedens zu verwerfen. Ich hätte mehr Freude an deiner Kritik wenn du etwas dagegen setzen würdest. Wie dann, wenn nicht so wie Baha'u'llah es vorschlägt?
    Welchen Plan habe ich denn verworfen? Wovon redest Du??
    Habe ich über Baha'u'llah irgendwo hier in diesem Faden was gesagt?
    Was ist das für eine seltsame Diskussionstaktik? Hier ging es nicht um Menschenopfer der Azteken oder gar um Kritik am "Plan zur Erreichung des Weltfriedens", hgier ging es um eine sehr sehr negative Art mit dem Glauben anderer Menscxhen umzugehen die DU hier zur Schau getragen hast und weiterhin tust.



    Zitat Zitat von dtrainer Beitrag anzeigen
    P.S. Ich hoffe wir reden nicht aneinander vorbei: "Aberglaube" ist, in meiner Sicht, eine Vorstellung die jeder Vernunft und Wissenschaft widerspricht. Den sollte man, ob gläubig oder nicht, verwerfen - oder? Eigentlich ist das gar keine religiöse Frage.
    Sowas wie ein Bote der in Fleisch und Blut von Gott zu uns geschickt wird?
    Wie trifft der Begriff Aberglaube denn auf die Schöpfungsvorstellung der Germanen zu? Wo ist der Aberglaube in der Selbstopferung Odins zur Erlangung von Erkenntnis? Wo widersprechen diese religiösen Bilder anders oder mehr der Vernunft als andere religiöse Botschaften?

  3. #15
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    Standard AW: Die Externsteine!

    Hallo 20-,
    Ein letzter Versuch bevor ich sage, denk doch was du willst. Ganze Romane wegen einer Frage in einem ansonsten zustimmenden Beitrag
    Nichts gegen coole Ausflugstips. Es gibt sagenhafte Sandsteinformationen die teilweise an Lebewesen erinnern auch im Elbsandsteingebirge oder Pfälzer Wald (Foto: Burgruine Falkenstein, Nordvogesen)
    - Aber was soll der germanische Unfug mit "Kraftort"? Müssen wir unbedingt jeden ausgestorbenen Aberglauben neu beleben?
    Um solche Felsen zu besteigen wird eher Kraft verbraucht (was zum trinken mitnehmen) und viel Spaß!
    - eine Frage auf die du im übrigen keine Antwort gibst.
    Ich habe mehr Museumsdörfer beichtigt als du dir offenbar vorstellen kannst, der du ja ohnehin sehr gut informiert bist - okay, aber meine doch nicht du wärst der Einzige.
    Stonehenge ist kein Wohnhaus. Die übliche Bauweise bei uns war eine Holzpfosten/ Zweigwerk/ Lehmbewurftechnik die später zur Fachwerktechnik weiter entwickelt wurde. Sie hatte den Nachteil von Feuchtigkeit und hygienischer Folgen.
    Darüber hinaus lasse ich mich allerdings nicht examinieren, das lenkt nur davon ab daß hier nicht Wissen die entscheidende Frage ist, sondern es geht doch Werteskalen, Kulturstufen und Ethik - oder?

    Meinst Du jetzt Bonifazius und die Donareiche (Jahr 723) unter bewaffnetem Schutz fällen ließ? Er wollte zeigen wie Machtlos der Gott Thor war dem diese Eiche geweiht war. Eine extrem exoterische Sichtweise wird hier zur Schau getragen, ich nehme an es hat sich wohl keiner gewundert das der Gott HGor nicht persönlich eingriff. Wenn das nicht miss- und verachtung eines anderen Glaubens ist, was denn bitte dann?
    Bonifatius ist wohl das bekannteste Beispiel. Ich meine die irische Mission, Bonifatius stand eher am Ende dieser Phase.
    Hätte er den vorhandenen Volksglauben verachtet, er hätte sich die Axthiebe ersparen können: von Jesus, von Moses, von Baha'u'llah wurde gesagt sie seien Betrüger und sollten gefälligst beweisen daß sie die Wahrheit sprechen.
    Es stand Aussage gegen Aussage - ein Gott in einem Baum, der zornig werden und zuschlagen kann gegen einen gütigen, vergebenden Gott der die Menschen auffordert ihr Schicksal in die Hand zu nehmen (und sich mitnichten spontan einmischt). Das Problem des Gottesbeweises muß ich dir nicht erklären.

    Wäre der (okay, nordische) Glaube richtig gewesen, hätte Bonifatius seinen "Frevel" mit dem Leben bezahlt. Da dies nicht geschah, war zwar die biblische Gottesvorstellung nicht bewiesen, die germanische aber widerlegt. Das bewirkte eine Änderung in der Ablehnung bei den Germanen, und nur darum ging es. Ob es nun unbedingt nötig war, weitere Naturdenkmale zu fällen, ist mir ehrlich gesagt wurscht: zu spät was dran zu ändern.
    Was ist mit Marien Glaube, oder dem Glauben das Gott persönlich Boten gen Erde sendet? Das ist nicht viel anders? Woran machst Du fest was richtig und was falsch oder was entbehrlich ist und vernichtet werden darf/muß?
    Es dürfte dir nicht entgangen sein daß ich nicht Kirchenlehre vertrete, sondern nur die heiligen Schriften als Gottes Wort akzeptiere. Marienglaube ist für mich nahe am Götzendienst, lächerlich und nicht auf die Schrift hin zu rechtfertigen.
    Nochmal, das stinkt mir wenn du mir vorwirfst ich hätte irgendetwas zur Vernichtung freigegeben. Das ist gelogen. Nie, mit keinem Wort.
    Ja, Gott sendet uns Boten - die ihre Echtheit und Wahrheit auf vielfältige Weise belegen, am deutlichsten nachvollziehbar daran daß sie die Gesellschaft, ihre Ethik, ihr soziales System so vorausschauend weiterentwickeln können wie das kein Politiker, Philosoph, Wissenschaftler kann. Also durch Wissen das ihrer Zeit um Jahrhunderte voraus ist. Es gibt auch den theologischen Beweis der Echtheit, indem jeder Bote den nächsten ankündigt, angibt wann, wo, mit welchem Effekt er auftreten wird.

    Was hatten denn nun bitte die Externsteine mit den Azteken zu tun?
    Weißt Du denn von den Azteken und Ihrem Glauben mehr als vom germanischen "Aberglauben"?
    Nichts, ich sagte ja schon, falsche Wortwahl (Menschenopfer) - ich bin es in meiner lokalen Umgebung so gewöhnt daß man mir die Karl-May-Vorstellung vom lieben netten Indianer vorhält daß mir das eben passiert ist.
    Heute nach 2000 Jahren Christentum und einigen hundert Jahren Islam ist es nur noch ein Akt der Willkür jemanden zu töten, oder es ist Spaß, oder man kommt ins Paradies dafür, ... jedenfalls wird heute auf eine Art und Weise getötet das einem schlecht wird.
    100% Zustimmung. Eben weil Religionen ihre Kraft verlieren, muß eben von Zeit zu Zeit ein neuer Bote dafür sorgen daß die Menschen nicht in die Irre geführt werden. Ich sagte ja, am verfallenden Christentum muß man sich nicht aufregen, es ist verbraucht und wird abgelöst.
    Nächstenliebe? Seelenrettung koste es was es wolle, im Zweifel eben auch mal verbrennen den Sünder?
    Bleiben wir mal bei der Zeit die wir hier diskutieren, die irischen Mönche haben Niemanden verbrannt (und die Idioten die das tausend Jahre später getan haben sind jetzt meine Schuld? halt mal die Luft an, Mann.)

    DU nennst einen Glauben von dem Du offensichtlich wenig weißt "Aberglaube" und befürwortest die gewaltsame ausrottrung dieses Glaubens
    Zum -zigsten Mal: ich befürworte überhaupt keine Gewalt, egal in welcher Form! Dein Vergleich mit Kirchen ist, pardon, saudumm - wer behauptet denn daß Gott darin wohnt und den erschlägt der sie abreißt? Noch nicht mal der Papst...

    Klär mich auf, wann wurde denn die Eschatologie im Christentum so richtig relevant? Ist Christus denn nicht ans Kreuz geschlagen worden um einen eingeschnappten Gott mit seiner der Sünde verfallenen Schöpfung zu versöhnen? Ging es denn beim Opfer Jesu nicht darum die Menschen von den Sünden zu reinigen ist er denn nicht für uns gestorben?
    Wenn Du mich fragst impliziert all dies sehr wohl die Notwendigkeit dazu und wenn all dies notwendig war, dann wirds wohl Sündern mies ergehen, oder etwa nicht.
    Gott vergebe denen die dir solches "Christentum" angedreht haben.
    Gott eingeschnappt? Du vielleicht, oder ich, irgendeiner von uns. Wäre Gott emotional, es gäbe uns alle nicht mehr- oder?
    Christus wurde aus machtpolitischen Erwägungen ans Kreuz geschlagen, als wenn dir das nicht völlig klar wäre. Ja, er ist für uns alle gestorben - aber nicht um uns von den Sünden zu befreien, das ist Kinderglaube und wäre schön einfach (sündige ruhig, Jesus hat ja schon...) - so'n Quatsch.
    Jesus hat sich nicht entzogen, um zu demonstrieren daß es ums ewige Leben geht, nicht um's irdische ujnd daß auch ein Gottgesandter nicht kneift, wenn's brenzlig wird. Wer diesem Beispiel folgt, ist nicht mehr korrumpierbar, kein willenloses Werkzeug weltlicher Mächte.
    Gott vergibt unsere Sünden ohnehin...nur mal überlegen: es hätte ihm ja freigestanden, uns fehlerfrei zu machen - hat er aber nicht. Und dann Strafe für das was er gemacht hat? Was für ein Irrsinn wäre das?
    Sünden können Leid nach sich ziehen, ja. Und daraus lernen wir. Weder Leid noch Sünde sind sinnlos...
    Wo also ist die Hölle nicht im wirklichen Kern des Chrsitentums verankert???
    Der Kern des Christentum ist ein einziger Satz: Liebe deinen Nächsten. Die Vorstellung von "Himmel" und "Hölle" ist älter - beide Begriffe bezeichnen Seelenzustände. Es ist unsere Wahl welchen wir bevorzugen.
    Habe ich über Baha'u'llah irgendwo hier in diesem Faden was gesagt?
    Was ist das für eine seltsame Diskussionstaktik? Hier ging es nicht um Menschenopfer der Azteken oder gar um Kritik am "Plan zur Erreichung des Weltfriedens", hgier ging es um eine sehr sehr negative Art mit dem Glauben anderer Menscxhen umzugehen die DU hier zur Schau getragen hast und weiterhin tust.
    Stell dir vor, ich werde weiterhin Aberglauben auch so benennen, auch wenn dich das aufregt. Ich rede hier keinem nach dem Mund, und das hat gar nichts mit Taktik zu tun.
    Die Vorstellung daß es "Götter" gibt ist ebenso abstrus wie die Aussage, einer von dieser Mehrzahl wohne in einem Baum. Wenn du Animismen und Offenbarungsreligionen als gleichwertig ansiehst ist das deine Sache und für mich eine allzu oberflächliche Sichtweise. Und das sage ich halt, wie auch du deine Sichtweise beschreibst.

    Ja, weil ich ja der bin der einen mir unbekannten Glauben einfach mal als überholten aberglauben bezeichnet. Sicher bin ich der religiöse Fanatiker unter uns.
    Dieser Glaube war ausgestorben und ich hab nur schlicht gefragt ob man ihn wiederbeleben sollte. Schon diese Frage bringt dich in Rage und du wirfst mir vor
    und JA diese Einstellung führt letztlich zum brennen, zerstören und morden.
    ...was ich als den Versuch einer verbalen Hinrichtung bezeichne.
    Du bist kein religiöser Fanatiker, sondern ein Verstandes-Fanatiker, was mich solange nicht stört wie man mir nicht verlogen Sachen vorwirft die ich weder gesagt noch befürwortet noch geduldet habe.
    Ich habe nur eine Frage gestellt.
    Jetzt stelle ich sogar noch eine: warum kritisierst du diesen Satz nicht?
    Und es ist ehrenhaft einen Feind zu töten!
    ist es das?

    grüße
    Nur eine Meinung. Kein Grund sich aufzuregen...

  4. #16
    Gesperrter Benutzer
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    Standard AW: Die Externsteine!



    Wenn mich nicht alles täuscht gelten Kirchen als Gotteshaus oder?
    Der Vergleich ist passend, denn es wird das HEILIGTUM eines andersgalubenden Zerstört um einen neuen Glauben durchzusetzen.

    Nun durch Deine Apologetik heißt Du doch die Kraftakte mit denen das Chrsitentum durchgesetzt wurde gut oder? Wann in den 2000 Jahren Christentum wars denn mal friedlich, so das man sagen könnte "Jesus hat Frieden gebracht"? Kultur hats sicherlich gebracht, aber Frieden? Toleranz? All sowas hat das Chrsitentum nicht gebracht.

    Zu Deiner Ausgangsfrage:

    Dieser Glaube war ausgestorben und ich hab nur schlicht gefragt ob man ihn wiederbeleben sollte. Schon diese Frage bringt dich in Rage und du wirfst mir vor
    Ich weiß ja das Du es liebst das Geschriebene des anderen zu verdrehen oder vom Thema abzulenken.
    In "Rage" hat mich gebracht (und das habe ich ja wörtlich geschrieben) das Du pauschal von Aberglaube gesprochen hast. Mit dem Begriff "Aberglaube" ist eine Be- und Verurteilung inbegriffen, er ist von Oben herab, arrogant und alles andere als Tolerant, gerade wenn es um den Glauben von anderen Menschen geht. Die Leute die "diesen" Aberglauben heute neu beleben (verstehe ich zwar nicht), aber sie sind suchende und finden dort etwas, warum muß man das auf solche Art niedermachen?

    Da dieser Glaube nicht einfach "ausgestorben" ist wie Du so euphemistisch schreibst sondern mit Stumpf und Stiel ausgerottet wurde und wir daher nur recht wenig darüber wissen halte ich es im Übrigen für interessant wenn sich da Menschen darum bemühen sich dahinein zu fühlen.

    Ich finde es übrigens interessant das Du offensichtlich in der Lage bist einen Dior näherstehenden Glauben esoterisch zu Deuten (Die Vorstellung von "Himmel" und "Hölle" ist älter - beide Begriffe bezeichnen Seelenzustände) und gleichzeitig offensichtlich der Meinung bist das der germanische Glaube rein Bildlich war (man also wirklich glaubte Thor würde seine Eiche verteidigen). Nun so wie es bei den Gläubigen Christen welche gibt die Himmel und Hölle für Orte halten*, so wird es bei den Germanen welche gegeben haben die dachten Thor verteidigt seinen Baum. Beides sagt nur wenig über die Innere Lehre der jeweiligen Religion aus.

    Das eine ist für Dich "Aberglaube" weil es Deinen Glauben nicht bestätigt, das andere nicht. DIESE Einstellung ist SICHERLICH Teil des Problems auf dieser Welt und ganz sicher nicht Teil der großen Lösung.

    Du bist kein religiöser Fanatiker, sondern ein Verstandes-Fanatiker, was mich solange nicht stört wie man mir nicht verlogen Sachen vorwirft die ich weder gesagt noch befürwortet noch geduldet habe.
    Ich habe nur eine Frage gestellt.
    Ich habe Dir jedoch nicht verlogene Sachen vorgeworfen, Du kannst ja nochmal nachlesen was ich so geschrieben habe, ich denke es ist ausreichend begründet. Deine Einstellung gegenüber anders Glaubenden habe ich angeprangert und Du warst so frei diese negative Eisntellung nochmal und nochmal zu bestätigen. Das Du natürlich nicht verstehen willst das diese Einstellung gefährlich ist und implizit eine Menge Probleme mit sich bringt verstehe ich natürlich, diese unfähigkeit zu verstehen wo das Problem liegt bezeichne ich als Fanatismus.
    Wenn mich das zu einem "Verstandes-Fanatiker" macht, so sei es. Ist das ein interessanter Versuch mich als unspirituell oder sowas dastehen zu lassen?

    Nun zu diesem Satz:
    Jetzt stelle ich sogar noch eine: warum kritisierst du diesen Satz nicht?
    Zitat:
    Und es ist ehrenhaft einen Feind zu töten!
    ist es das?
    Was tut das zur Sache?
    Du nennst einen Dir fremden Glauben "Aberglaube" und verteidigst diese negativ Aussage mit Händen und Füßen, Du heißt sogar das umhacken eines Heiligtums für GUT.
    Dann versuchst Du auf vielerlei Weise abzulenken, ja sogar behauptest Du ( lächerlicher Weise) ich hätte einen guten Plan zur Erreichung des Weltfriedens versucht zu verwerfen. Offensichtlich denkst Du es dreht sich um Dich oder Deine Religion, tuts aber nicht es dreht sich darum ob man den germanischen Glauben pauschal unter "Aberglaube" aburteilen kann oder ob das ggf. eine grobe Vereinfachung der Dinge ist. Auch dreht es sich darum ob man Menschen die diesen "Glauben" annehmen und leben unbedingt lächerlich machen muß.
    Es dreht sich nicht darum ob die Germanen liebe Menschen waren, das steht garnicht zur Debatte und mir ist auch nicht so ganz klar was Du da erreichen willst.

    Nun um aber trotzdem noch auf Deine Ablenkung zu reagieren:
    Kann man diesen Satz denn pauschal beantworten? Als Pazifist sage ich Töten ist immer Mist egal wen oder was.
    Als Familienvater sage ich wenn jemand meine Familie angreift werde ich mich wehren und meine Familie verteidigen, fällt sojemand unter den Begriff "Feind"? Ich denke schon. Ich sehe in Selbstverteidigung nichts unehrenhaftes (Du?).
    Als Kämpfer sage ich es ist ehrenhaft in einem fairen Kampf gesiegt zu haben.

    ... Mensch was sehen meine Trüben Augen, die Welt ist garnicht JA/NEIN, SCHWARZ/WEIß, GUT/BÖSE, HIMMEL/HÖLLE, ... welch Dilemma.

    *
    Anbei, mit Himmel und Hölle als Orte bekommt man ein recht interessantes Konstrukt:
    Wenn der Himmel immer oben ist und die Hölle immer unten erreicht man ein infernozentrisches Weltbild mit
    Gott als Schale und einem Gott fernen Kern. Goethe dazu:
    Und so sag' ich zum letzten Male:
    Natur hat weder Kern noch Schale,
    Du prüfe dich nur allermeist
    Ob Du Kern oder Schale seist!
    Wäre das Christentum heute seid hunderten von Jahren Tot würdes Du Dich wohl vermutlich nun über diese Vosrtellung von Himmel und Hölle
    auslassen und das ganze als Aberglaube betiteln, ich sehe jedenfalls nicht warum dies nicht so sein sollte, Du?
    Geändert von 20-1-30-40 (25.08.2009 um 21:35 Uhr)

  5. #17
    Beatus ille, qui procul negotiis.
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    Standard AW: Die Externsteine!

    Hallo dtrainer,

    Puh was für lange Texte......

    Dieser Glaube war ausgestorben und ich hab nur schlicht gefragt ob man ihn wiederbeleben sollte.
    Es ist sogar wissenschaftlich bewiesen das Pflanzen für uns notwendig und außerdem auch Lebewesen sind. Es macht Sinn an einem schönen Ort spazieren zu gehen....ich habe großen Respekt vor den Naturreligionen.
    Jetzt stelle ich sogar noch eine: warum kritisierst du diesen Satz nicht?

    Zitat:
    Und es ist ehrenhaft einen Feind zu töten!
    ist es das?
    Nein ist es nicht, es ist ehrenhaft, sich den Feind zum Freund zu machen.

  6. #18
    Wiedergänger Benutzerbild von dtrainer
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    Standard AW: Die Externsteine!


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    Hallo 20-,
    Jetzt frage ich mich wirklich ob du nicht verstehst oder nicht willst
    Der Vergleich ist passend, denn es wird das HEILIGTUM eines andersgalubenden Zerstört um einen neuen Glauben durchzusetzen.
    Ich dachte, wissenschaftliches Denken wäre für dich akzeptabel.
    These: ein Gott wohnt in diesem Baum, er wird dich töten wenn du ihn anrührst.
    Antihese: das stimmt nicht, Gott hat keine materielle Wohnung.
    (natürlich ist das, wie die Hölle in der Erde, primitiv - aber Gott ist nicht nur für Intellektuelle da)
    Experiment: Baum umhauen - Ergebnis: der Mann mit der Axt lebt noch.
    = es ging um die Widerlegung eines irrigen Glaubenssatzes, und nur das habe ich gut geheißen - nicht eine Ausrottung, die nichts mit dem demonstrativen Akt zu tun hatte.
    Nochmal: die irischen Mönche haben nicht getötet! Wer das behauptet, lügt.
    Ebenfalls nochmal: wer das später getan hat, war ein Verbrecher.
    "Töten ist immer Mist" - d'accord.
    Selbstverteidigung ist ebenfalls in Ordnung, Nothilfe auch. Angriff aber nicht (und bevor du nachfragst: schon gar nicht "im Namen Gottes")

    Ich will dir im übrigen nicht Spiritualität absprechen. Aber wer so freigebig mit dem Vorwurf "Fanatiker!" um sich wirft, tust du ja nicht nur gegen mich, darf sich selbst ruhig auch mal auf Fanatismus überprüfen.
    Ansonsten nichts für ungut, ich finde wir solllten solche Themen im Baha'i-Thread besprechen, ist ja nicht uninteressant und dort nicht OT. Ich will gar nicht ablenken, wundere mich nur daß man eine Frage so aufbauscht, aber das bejubeln von Morden kommentarlos hinnimmt.


    deswegen, danke schechina:
    Nein ist es nicht, es ist ehrenhaft, sich den Feind zum Freund zu machen.
    Ganz genau.

    Grüße
    Nur eine Meinung. Kein Grund sich aufzuregen...

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