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Das atheistische Manifest

tsuribito

Vorsteher und Richter
27. September 2002
732
Ablehnung des Christentums - ja
Atheistisches Manifest - nein

Ich halte den Text übrigens für groben Schwachfug.
Hell und Dunkel unterscheiden sich z.B: auch ohne konkretes Vorhandensein einer Lichtquelle.

Weiterhin ist Genesis nicht als Tatsachenbericht zu verstehen.
 

Herbert

Geheimer Meister
9. Mai 2003
160
Hallo tsuribito

Ich halte den Text übrigens für groben Schwachfug.

Wäre nett gewesen , wenn du das begründet hättest . Aber ok .. der Text hat dir nicht gefallen , damit muss man leben :D


Weiterhin ist Genesis nicht als Tatsachenbericht zu verstehen.

Leider sieht das die Mehrzahl der sog Christen anders .



Herbert
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.184
Hat der Vatikan nicht selbst gesagt, das Darwin mit seiner evolutionstheorie recht hat und das Genesis nicht als tatsachenbericht zu verstehen ist.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
Herbert scheint halt in seiner eigenen Welt zu leben, in der jeder, der mal ein Kreuz gesehen hat, jeden Sonntag zwei mal in die Kirche geht.
 

Herbert

Geheimer Meister
9. Mai 2003
160
Lebst du direkt im vatikan? Andserswo glaubt doch nicht mal ein engagiertes kirchenmitglied wie meine nachbarin daran, das Genesis wörtlich zu nehmen ist.

Schau Dir doch mal die sog. Kreationisten an . Die tatsächlich Glauben , das die Welt nur 20.000 Jahre alt ist . Hier in Deutschland nicht sehr vertreten. ABer in Italien , Spanien, AMerika Lateinamerika , sieht es schon anders aus . Die Zeugen Jehovas zb oder Adventisten bestehen auch auf eine exakte Auslegung der heiligen Schrift !! EIne minderheit ist es auch jeden Fall nicht ......



Herbert scheint halt in seiner eigenen Welt zu leben, in der jeder, der mal ein Kreuz gesehen hat, jeden Sonntag zwei mal in die Kirche geht.

Das ist albern .

Herbert
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.197
Herbert schrieb:
Lebst du direkt im vatikan? Andserswo glaubt doch nicht mal ein engagiertes kirchenmitglied wie meine nachbarin daran, das Genesis wörtlich zu nehmen ist.

Schau Dir doch mal die sog. Kreationisten an . Die tatsächlich Glauben , das die Welt nur 20.000 Jahre alt ist . Hier in Deutschland nicht sehr vertreten. ABer in Italien , Spanien, AMerika Lateinamerika , sieht es schon anders aus . Die Zeugen Jehovas zb oder Adventisten bestehen auch auf eine exakte Auslegung der heiligen Schrift !! EIne minderheit ist es auch jeden Fall nicht ......

in den angesprochenen ländern außer amerika, sind die menschen in der überwältigenden mehrheit katholiken. diese menschen sind aber in keiner weise mit den kreationisten vergleichbar, die nur in amerika erfolge erzielen (religiöser biounterricht etc).

auch der papst ist kein vollidiot und auch wenn er den ein oder anderen fehler hat, glaubt er bestimmt nicht an die 7 tage-schöpfung.

in meinem ganzen leben habe ich noch keinen einzigen christen getroffen, der genesis als tatsachen bericht ansieht. in meiner schule waren damals einige leute aus einer radikalen freikirche und selbst die haben das nicht geglaubt.

die mehrheit der christen glaubt das auf keinen fall. vielleicht sollte man mal eine bundesweite umfrage dazu starten.
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.197
nachtrag:

ich weiss ja nicht wer diesen text verfasst hat, er zeugt aber von einer nicht vorhandenen kenntnis des christentums.

die bibel ist ein buch, welches voller legenden, gleichnisse, sagen und sicher auch märchen ist. kein mensch, außer den angesprochenen kreationisten vielleicht, nimmt dieses buch als wissenschaftliche abhandlung auf. der autor des "manifestes" tut dies allerdings und behauptet, alle christen würden dies auch tun. dies ist schlicht die unwahrheit. man könnte die gleiche untersuchung mit jeder anderen religion und ihren schriften machen und auf das exakt gleiche ergebnis kommen. religion läßt sich nicht untersuchen wie ein buch über biologie oder dergleichen.
der mangel an diesem verständnis, welches die grundlage jeder sachlichen diskussion über eine religion darstellt, macht den text unbrauchbar. es wird nicht der inhalt dieser religion sondern die metaphorischen inhalte der religionsvermittlung untersucht.

ps: das mit den märchen meinte sogar mein pastor im konfirmations-unterricht.
 

Herbert

Geheimer Meister
9. Mai 2003
160
ok OK

vielleicht überschätze ich die gutgläubigkeit der Christen , in dieser Hinsicht . Mal unter uns, waere doch auch zu idiotisch, wenn man das alteT wörtlich nehmen würde.
Weil ich dachte immer, Christen seien diejenigen , die alles Gedankenlos schlucken und glauben . Nun da bin ich mal positiv überrascht.
Christen ...weiter so !!


Herbert
 

Lyle

Vorsteher und Richter
16. Februar 2003
777
@ Herbert.
Na es gibt noch genug Christen die der Genesis glauben, z.B. so "dumme" Leute wie der Informatikprofessor Werner Gitt, der in dem "Manifest" als Referenz genannt wird oder der Molekularbiologe Scherer. Die beiden haben übrigens sehr lesenswerte Bücher geschrieben.


Was das "Manifest" angeht, so merkt man dem Autor sehr deutlich an, dass er vom Christentum nur ein sehr oberflächliches Wissen hat, und zum großen Teil olle Kamellen wiederholt, z.B. die angeblichen 2 Schöpfungsberichte, die ohne größere Probleme geklärt werden können.

Übrigens kann man die Evolutionstheorie genau so leicht (eigentlich noch leichter, denn bei ihr kann man nicht mit einem unerklärlichen Faktor rechnen) zerpflücken wie die Schöpfungstheorie, denn wie richtig zitiert wird:

Biochemiker Ernest Kahane: "Es ist absurd und unsinnig zu glauben, daß eine lebende Zelle von selbst entsteht; aber dennoch glaube ich es, denn ich kann es mir nicht anders vorstellen."
Das ist wenigstens ehrlich :)
 

Tubal

Geheimer Meister
28. Mai 2003
161
:lol:
Ist schon witzig, da will einer seinen Atheismus ausgerechnet mit Hilfe der Bibel untermauern... :lol:
 
D

deLaval

Gast
Geht es hier eigentlich um Atheismus, oder um die Ablehnung der wörtlichen Auslegung geistlicher Schriften? Oder ist das gar für viele das selbe?
 

tsuribito

Vorsteher und Richter
27. September 2002
732
Worum gehts? Wie dem auch sei, ohne Licht ist alles schwarz.
Das stimmt aber ohne die Definition von Hell und Dunkel, gibt es keine Lichtquellen. Diese brauchen eine solche Definiton

Ich halte den Text daher für Schwachfug, weil er nur die Bibel widerlegen will, nicht aber Argumente für nichtexistenz eine Gottes gibt.
Es handelt sich um eine oberflächliche Literaturkritik an einem Flickwerk, welches über einen riesigen Zeitraum entstanden ist. Desweiteren bezieht sich der Verfasser auf eine Übersetzung und nicht auf den Originaltext.
 

fuckup

Lehrling
3. September 2002
2
Ich halte den Text daher für Schwachfug, weil er nur die Bibel widerlegen will, nicht aber Argumente für nichtexistenz eine Gottes gibt.

Was für ein Beweis soll man für etwas erbringen das es nicht gibt ??
 

tsuribito

Vorsteher und Richter
27. September 2002
732
Da steht Argumente und nicht Beweis. Du kannst nicht beweisen, dass etwas nicht existiert. Wohl aber Argumente dafür oder dagegen sammeln.
 

Lyle

Vorsteher und Richter
16. Februar 2003
777
Der letzte Satz dieses "Manifests"

Ihren Gott gibt es trotzdem nicht
(Hervorhebung durch Lyle)

Es geht dem Autor hauptsächlich darum den christlichen Gott anzugreifen. Deshalb ist der Titel mit "Atheistisches..." schlecht gewählt.
 

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