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Blavatskys Lügen

20-1-30-40

Gesperrter Benutzer
4. Oktober 2007
2.961
AW: Blavatskys Lügen

Es sind keine Zusammenstellungen älterer Lehren, sondern
deren Vergewaltigung, zur Legitimierung des Satanismus.

Hmm, also entweder wir haben unterschiedliche Bücher gelesen oder Du verstehst das alles agnz anders als ich. Blavatsky arbeitet doch recht gut mit Quellen und belegt Ihre Thesen und Zitate ganz gut.

Aber das können wir ja hier zusammen erarbeiten sobald alle die Zusammenhänge zu den Zitaten haben. Evtl. greifst Du erstmal nur ein oder zwei Zitate von Deinen Beispielen heraus und stellst diese in den zugehörigen Zusammenhang sonst wird das ja eine Mammut arbeit.

Der einfachheit halber evtl. die deutschen? Oder hast Du das Buch in Englisch vorliegen? Aber auch dann kannst Du ja zusammenfassen in welchem Zusammenhang das jeweilige Zitat steht und warum man schließne kann das Blavasky damit dem Satanismus vorschub leisten möchte.

Es ist sicherlich auch wichtig wen wir zunächst definieren was Satanismus eigentlich (für uns hier) ist. Vor allem aus einer polytheistischen Sicht würde mich das interessieren.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Blavatskys Lügen

Es ist sicherlich auch wichtig wen wir zunächst definieren was Satanismus eigentlich (für uns hier) ist. Vor allem aus einer polytheistischen Sicht würde mich das interessieren.
Brauchen wir das, wir wissen doch was Satanismus ist: Der Glaube an
Satan, den Gegenspieler in der jüdischen Mythologie.

Also, fangen wir mit em Zitieren an:

Der Teufel wird jetzt von der Kirche „Finsternis“ genannt, während in der
Bibel, im Buche Job, er der „Sohn Gottes“, der helle Stern des frühen

Morgens, Lucifer, genannt wird. Es liegt eine ganze Philosophie
dogmatischer Geschicklichkeit in dem Grund, warum der erste
Erzengel, der aus den Tiefen des Chaos entsprang, Lux (Lucifer),
der leuchtende „Sohn des Morgens“ oder der manvantarischen
Dämmerung genannt wurde. Er wurde von der Kirche in Lucifer
oder Satan umgewandelt, weil er höher und älter als Jehovah ist,

und dem neuen Dogma geopfert werden musste.
(Blavatsky - Geheimlehre I, S. 137)



Der sieben Lokas, oder Saptaloka, der Erde bei den Indern; denn Hades, oder
der Limbus der Täuschung, aus dem die Theologie ein Grenzland der Hölle


macht,
ist einfach unsere Kugel, die Erde, und somit wird Satan genannt: der
„Engel der offenbaren Welten.“ Es ist Satan, welcher der Gott ist unseres Planeten
und der Einzige Gott, und dies ist ohne irgend welche metaphorische Anspielung
auf ihre Schlechtigkeit und Verkommenheit. Denn er ist eins mit dem Logos.



Der erste und „älteste der Götter“ in der Reihenfolge der mikrokosmischen
(göttlichen) Entwicklung ist Saturn (Satan) [astronomisch] der siebente und
letzte in der Reihenfolge der makrokosmischen Emanation, da er der Umkreis
des Reiches ist, dessen Mittelpunkt Phoebus (das Licht der Weisheit, auch die Sonne) ist.


(Blavatsky - Geheimlehre II, S. 401)



Um die Sache ein für allemal
klar zu machen: das, was die Priesterschaft einer jeden dogmatischen Religion, vorzugsweise
der christlichen, als Satan, den Feind Gottes bezeichnet, ist in Wirklichkeit der höchste göttliche Geist -
die occulte Weisheit auf Erden - ,
welche natürlich jeder weltlichen vergänglichen Täuschung, die dogmatischen

oder kirchlichen Religionen eingeschlossen, widerstreitet.
(Blavatsky - Geheimlehre II, S. 660)




Was waren diese Götter, diese Achar, über die Jehovah, der Achad, wie

behauptet wird, der Gott ist . . . indem er sie überwand?
Darauf anwortet der Occultismus: Jene, welche die Kirche jetzt die Gefallenen
Engel nennt, und kollektiv den Satan, den Drachen - der, wenn wir ihren
Ausspruch anzunehmen haben, von Michael und seiner Schar überwunden
wurde, welcher Michael einfach Jehovah selber war, im besten Fall einer der

untergeordneten Geister.
(Blavatsky - Geheimlehre II, S. 892)


Stelios
 

20-1-30-40

Gesperrter Benutzer
4. Oktober 2007
2.961
AW: Blavatskys Lügen

Ää, ich dachte eher daran das Du uns/mir sagst worum es in dem entsprechenden Kapitel generell geht und nicht einen weiteren Satz davor ebenso Zusammenhanglos dazuzitierst.
Am besten auch nicht einfach hinwerfen die Zitate sondern auch analysieren was Sie da genau sagt.


... und ich möchte ganz stark bezweifeln das wir hier einig darüber sind was Satanismus ist. Daniel Israel z.B. hält alles für Satanismus was er nicht versteht, einschließlich polytheismus. Daher sollte man sicherlich erstmal definieren worum es denn eigentlich geht.

Frage:
Satan ist also für Dich der Gegenspieler in der jüdischen mythologie?
Von welchem jüdischen Mythos reden wir denn hier???

[Edit]
Ich schau selber mal in Blavatskys Büchern nach, sonst wirds ja doch nix
[/Edit]
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Blavatskys Lügen

Ää, ich dachte eher daran das Du uns/mir sagst worum es in dem entsprechenden Kapitel generell geht und nicht einen weiteren Satz davor ebenso Zusammenhanglos dazuzitierst.
Am besten auch nicht einfach hinwerfen die Zitate sondern auch analysieren was Sie da genau sagt.
Ich glaube, die Zitate sprechen für sich;)

... und ich möchte ganz stark bezweifeln das wir hier einig darüber sind was Satanismus ist. Daniel Israel z.B. hält alles für Satanismus was er nicht versteht, einschließlich polytheismus. Daher sollte man sicherlich erstmal definieren worum es denn eigentlich geht.
Mich intressiert Daniel Israels Meinung nicht.
Ich spreche vom theistischen Satanismus und die Anbetung Satans,
die im Gegensatz zum atheistischen Satanismus, praktiziert wird.

Frage:
Satan ist also für Dich der Gegenspieler in der jüdischen mythologie?
Von welchem jüdischen Mythos reden wir denn hier???
Satan – Wikipedia


Stelios
 

20-1-30-40

Gesperrter Benutzer
4. Oktober 2007
2.961
AW: Blavatskys Lügen

Ich glaube, die Zitate sprechen für sich;)

Nö, eben nicht.
Ich schau selber nach.

Ich spreche vom theistischen Satanismus und die Anbetung Satans,
die im Gegensatz zum atheistischen Satanismus, praktiziert wird.

?

Kann ich in Zukunft einfach davon ausgehen das Deine verwendeten Begriffe auf Definitionen von Wiki bezogen sind?

[Edit]
Welches Satanskonzept meinst Du nun? Den Teufel der christen oder den Ankläger im Himmel oder welchen?
[/Edit]
 

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
AW: Blavatskys Lügen

Stelios, darf ich anmerken, dass du ein schlechter Diskussionspartner bist?
Sobald man sich deinen Aussagen ernsthaft zuwendet ziehst du den Schwanz ein und stellst auf stur.
So macht das weder Spaß noch Sinn. :roll:
 

20-1-30-40

Gesperrter Benutzer
4. Oktober 2007
2.961
AW: Blavatskys Lügen

Brauchen wir das, wir wissen doch was Satanismus ist: Der Glaube an
Satan, den Gegenspieler in der jüdischen Mythologie.

Stelios schrieb:
20-1-30-40 schrieb:
Welches Satanskonzept meinst Du nun? Den Teufel der christen oder den Ankläger im Himmel oder welchen?
Da Erste:winken:

Ich sehe in diesen beiden Aussagen VON DIR einen klaren Widerspruch. Satan ist für die Juden DEINEM eigenen wiki Link zufolge der Ankläger im Himmel und steht unter dem Willen Gottes. Der Teufel/Satan der Christen hingegen ist ein gefallener Engel und steht hauptsächlich für das Böse (wenn man das ganze primitiv betrachtet).

wiki schrieb:
Im normativen Judentum ist Satan der Hauptankläger, Staatsanwalt, Gegner, Feind im Kampf und die spirituelle Kraft, die im Judentum die Neigung zum Bösen (jezer ha-rah) genannt wird. Satan ist dabei jedoch wie alle Engel unter vollkommener Kontrolle und Befehl von Gott, er ist keinesfalls ein Wesen von freiem Willen, das gegen Gott rebellieren könnte. Freien Willen schreibt das normative Judentum nur den Menschen zu. In diesem Sinne ist "Ha-Satan" eher ein Titel, eine "Berufsbezeichnung", denn ein Eigenname eines bestimmten Engelwesens.

Es erscheint also DOCH nicht unwichtig zu sein erstmal zu klären was eigentlich unter Satanismus zu verstehen ist.
Da ich kein gläubiger Christ bin ist das Konzept des Teufels als Person für mich nicht tragend und Menschen die den Teufel anbeten daher für mich schlicht auf einem Holzweg.

So nun schau ich mal bei Blavatsky nach, ich nehm einfach das erste beste:
Blavatsky - Geheimlehre I, S. 137
Band I der Geheimlehre heißt Kosmogenesis, es geht also um Ursprung und Entwicklung des Kosmos. In diesem Band beschreibt Blavatsky das was Sie als das "Absolute" bezeichnet, ein omnipräsentes, ewiges, grenzenloses und unveränderliches Prinzip welches sich allen Spekulationen entzieht.

Dieses Absolute trägt unmanifestiert den Keim der Manifestation in sich. Etwa so wie die jüdische Vorstellung des En Sof. Es dreht sich also um die Frage welche hier im Forum gestellt wurde "warum gibt es überhaupt irgendwas". Sie nennt das Absolute auch den ersten Logos. Dann wird die kosmogenese von dort aus beschrieben, wobei diese Betrachtungen an die dazu passenden Vorstellungen aus Indien, dem Arabischen Raum usw. angelehnt wird. Dabei streift sie Brahma, Adam Kadmon und diverse andere Gedankenmodelle zur Entstehung des Kosmos.
Der ganze erste Band ist hauptsächlich eine Vergleichende Betrachtung zu diesem Thema wobei sie Ihre Sicht der Kosmogenese mit denen aus vielen Kulturen vergleicht.

Das ist erstmal der grobe Zusammenhang, bis jetzt aller höchstens für fundamental extremistische Christen "satanisch".

So nun habe ich nach Deinem Zitat gesucht. Auf Seite 137 jedenfalls steht nix davon und auch nicht auf den 5 Seiten davor oder danach, vor mir liegt die deutsche Erstausgabe vom Theosophischen Verlagshaus Leipzig 1919 in der Übersetzung von Dr. Phil. Robert Froebe. Auf welche Ausgabe beziehst Du Dich? Kannst Du bitte die Strophe nennen in der ich das Finden kann?
Auf den Seiten 133ff findet sich die Strophe V in der Blavatsky die 3 Schichtige Geburt des Kosmos beschreibt und z.B. mit irgendwelchen mystischen Zahlen (3,5 und 7) sowie Schritten in einem Ritual vergleicht. Ausserdem dreht es sich um Ordnung und Chaos. Sie macht ausserdem (136-137) einen Abstecher dahin, das Herr Olcott behauptet hätte das Elekrizität = Materie sei (welch interessante Behauptung zu DER ZEIT 8O) und er dazu von Wissenschaftlern zur Rede gestellt wurde. Sie geht dann (und hier wird der Teufel erwähnt) weiter und leitet über Energie = Materie (Einstein scheint abgeschrieben zu haben) zu und jetzt wird schräg:

"Wir wollen noch weiter gehen und behaupten, daß die elektrizität nicht nur Substanz ist, sondern daß sie ein Ausfluß aus einer Wesenheit ist, die weder Gott noch Teufel, sondern eine von jenen Zahllosen Wesenheiten ist, die nach dem ewigen Gesetze von Karma userer Welt beherrschen und führen."

Danach geht es nahtlos mit Fohat, Vischnu und dem Rig Veda weiter, gefolgt von oben genannten Zahlenbetrachtungen, einem kurzen Abstecher zur Freimaurerei und irgendwelchen Schritten, Betrachtungen über Kabbala und Zohar aber gänzlich ohne auch nur einen der von Dir zitierten Sätze zu erwähnen.

Also nun habe ich einmal beispielhaft EINE Stelle nachgeprüft, leider scheint Deine Ausgabe eine besondere zu sein. Nenne doch bitte einmal die Ausgabe und die Strophe. An meinen Ausführungen über lediglich 10 Seiten in diesem Buch und der Vielfalt der dort beschriebenen Themen kann man ja auch SEHR deutlich erkennen das der Zusammenhang recht wichtig ist und die Zitate von Dir so allein gänzlich nutzlos sind und keinesfalls für sich sprechen.
o_O
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Blavatskys Lügen

Ich sehe in diesen beiden Aussagen VON DIR einen klaren Widerspruch. Satan ist für die Juden DEINEM eigenen wiki Link zufolge der Ankläger im Himmel und steht unter dem Willen Gottes. Der Teufel/Satan der Christen hingegen ist ein gefallener Engel und steht hauptsächlich für das Böse (wenn man das ganze primitiv betrachtet).

Wo ist da der Widerspruch?:gruebel:
Also, dann zitiere ich mal mich selbst:wink:

Brauchen wir das, wir wissen doch was Satanismus ist: Der Glaube an Satan, den Gegenspieler in der jüdischen Mythologie.
Satanismus ist der Glaube an Satan, der in der jüdischen
Mythologie als der Gegenspieler Gottes bekannt ist.
Es ist also der Glaube an diesen Gegenspieler.
Ganz komisch, wie auch immer, kommen wir nun
zu "Madame" Blavatsky.

Also nun habe ich einmal beispielhaft EINE Stelle nachgeprüft, leider scheint Deine Ausgabe eine besondere zu sein. Nenne doch bitte einmal die Ausgabe und die Strophe. An meinen Ausführungen über lediglich 10 Seiten in diesem Buch und der Vielfalt der dort beschriebenen Themen kann man ja auch SEHR deutlich erkennen das der Zusammenhang recht wichtig ist und die Zitate von Dir so allein gänzlich nutzlos sind und keinesfalls für sich sprechen.

Auf welche Ausgabe beziehst Du Dich?

Bitte sehr, aus ihrer eigenen Seite Theosophische Gesellschaft - Home
Obwohl ich meine Bücher, die genau die gleichen sind, aus einer
anderen Seite der Theosophen runtergeladen habe.

http://www.theosophy.de/books/bgl1.pdf
(Der erste Band)

http://www.theosophy.de/books/bgl2.pdf
(Der zweite Band)

Stelios, darf ich anmerken, dass du ein schlechter Diskussionspartner bist?
Es sei dir gestattet, ausnahmsweise mal:D

Sobald man sich deinen Aussagen ernsthaft zuwendet ziehst du den Schwanz ein
Den Schwanz einziehen, ich glaube nicht, denn ich bin doch
wohl hier:wink: Oder meinst du das ich für kurze Zeit das Forum
verlassen mußte? Nun dann muß ich dir sagen das ich noch andere
Sachen in meinem Leben zu tun habe als vor dem PC zu hocken.

und stellst auf stur.
Ich habe meine festen Ansichten und Überzeugungen,
die ich aufgebe wenn sie mir nicht mehr dienen oder
wenn ich vom Gegenteil überzeugt worden bin.
Wenn du das "Sturheit" nennst, dann ja, ich bin stur;)


Gruß, stelios
 

wedernochwe

Großer Auserwählter
5. November 2007
1.787
AW: Blavatskys Lügen

Hallo, stelios,
Nur so nebenbei, die Satanen in jüdischen Monotheismus,
waren die Ankläger im göttlichen Gerichtshof ,eine art Staatanwalschaft.
Wie das Wort Monotheismus sagt, bedeutet der Glaube die einen allumfassenden
Gott kennen und anerkennen. Also die Satanen waren nicht die Gegenspieler Gottes.
Wenn man von glauben an Satan spricht, ist nicht das verheren sondern,
glauben an der Ankläger und nicht an der Angeklagten.Man könnte sich denken,das
bei der Verurteilung von Unschuldigen und auch von Jesu, als
Gegenspieler Gottes genannt wurden.
Satanismus ist vor allem durch die christlichen Vorstellungen von Teufel
und bösen Kräften und der Erbsünde beeinflusst. Vor allem der göttliche
Kampf zwischen Gut und Böse ist wesentlich und stammt aus der Tradition
des Christentums.

Der satan war auch ein "Engel",[FONT=Verdana, Arial, Helvetica] dieser Interpretation handelt es sich nicht um Engel
im mystischen Sinne, sondern um symbolische Zuordnungen der "Engelschaft"
als "linke und rechte Hand Gottes" im Sinne von konkreten religiösen Würdenträgern,
wie dei Erzengel Gabriel und Michael[/FONT][FONT=Verdana, Arial, Helvetica] in der Hohepriesterschaft von Zadok:mimpel: [/FONT]
 
Zuletzt bearbeitet:

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Blavatskys Lügen

Darf ich mal als Laie in Sachen Satanismus einen der Wissenden bitten mir zu erklären, wo der Unterschied in den verschiedenen Satans-Konzepten liegt?
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Blavatskys Lügen

Hallo, stelios,
Nur so nebenbei, die Satanen in jüdischen Monotheismus,
waren die Ankläger im göttlichen Gerichtshof ,eine art Staatanwalschaft.
Wie das Wort Monotheismus sagt, bedeutet der Glaube die einen allumfassenden
Gott kennen und anerkennen. Also die Satanen waren nicht die Gegenspieler Gottes.
Wenn man von glauben an Satan spricht, ist nicht das verheren sondern,
glauben an der Ankläger und nicht an der Angeklagten.Man könnte sich denken,das
bei der Verurteilung von Unschuldigen und auch von Jesu, als
Gegenspieler Gottes genannt wurden.
Satanismus ist vor allem durch die christlichen Vorstellungen von Teufel
und bösen Kräften und der Erbsünde beeinflusst. Vor allem der göttliche
Kampf zwischen Gut und Böse ist wesentlich und stammt aus der Tradition
des Christentums.

Der satan war auch ein "Engel",[FONT=Verdana, Arial, Helvetica] dieser Interpretation handelt es sich nicht um Engel [/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica]im mystischen Sinne, sondern um symbolische Zuordnungen der "Engelschaft" [/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica]als "linke und rechte Hand Gottes" im Sinne von konkreten religiösen Würdenträgern,[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica]wie dei Erzengel Gabriel und Michael[/FONT][FONT=Verdana, Arial, Helvetica] in der Hohepriesterschaft von Zadok:mimpel: [/FONT]

Satan ist in unsererm Kulturkreis der Gegenspieler des
chr. Gottes und sein Feind. In der Kabbalah und im
Judentum dient Satan Gott, in dem er den Glauben
der Menschen auf Befehl Gottes testet. Das gute
und das Böse dient dieser Kraft die über beiden
steht und die wir "Gott" nennen.

Ich spreche aber über den Satanismus, der der Glaube
an Satan ist. In einigen okkulten Lehren ist er Gott
und Jesus ist der Satan, in anderen ist Satan der
gute Sohn Gottes und Jesus der böse.

Wie auch immer.

In diesen Seiten könnt ihr was über den Satanismus
erfahren, der eine Religion ist.
Und auch wenn diese Seiten eine Frechheit sind
veröffentlich ich sie hier einmal:

Satanshimmel Rituale Schwarze Magie Satan Teufel
Gebete an Satan

Ich zitiere nun ein Gebet an Satan
aus dem zweiten Link:

"Im Namen des großen Gottes Satan trete ich vor den Altar des infernalen Herrn. Vor ihn, der uns Freude bringt. Zu ihm, der die Erde regiert. Zeige uns Deine Macht, Satan, und sende uns Deine Wohltätigkeit. Satan, erhöre mich, lasst meinen Ruf zu dir gelangen. Ruhm für den infernalen Herrn, dem irdischen Leben und der Stärke des Menschen."


Gruß, Stelios
 

20-1-30-40

Gesperrter Benutzer
4. Oktober 2007
2.961
AW: Blavatskys Lügen

Danke für das *.pdf dort sind die Seitenzahlen natürlich anders.
Warum Du allerdings immernoch nicht bereit bist Deine Zitate selber in einen Zusammenhang zu stellen verstehe ich nicht. Du hast das doch alles gelesen, da muß es Dir doch leicht fallen?

So in aller kürze habe ich den Text nun mal überflogen. Frau Blavatsky untersucht in der entsprechenden Strophe "Dunkelheit und Licht". Eigentlich ein ganz interessantes Thema. Dabei erarbeitet sie zunächst den gedankllichen Urzustand des Kosmos aus den Hindu Vorstellungen Pralaya und später kommt sie zum Manvantara:

Blavatsky schrieb:
Da die Wesenheit der Dunkelheit absolutes Licht ist, so wird Dunkelheit als die
geeignete sinnbildliche Darstellung des Zustandes des Weltalls während Pralaya,
dem Ausdrucke für absolute Ruhe, oder Nichtsein, wie es unsern endlichen
Gemütern vorkommt, genommen.

Danach kommt sie über einen Rosenkreuzerischen Lehrsatz der im Zusammenhang auch recht interessant ist zu der von Dir zitierten Stelle:

Blavatsky schrieb:
„Licht und Dunkelheit an sich
identisch, und nur im menschlichen Gemüte teilbar“

Allerdings leitet Sie den von Dir zitierten Ausspruch etwas weiter ausgeholt her:

Blavatsky schrieb:
Selbst in der geistverwirrenden und wissenschaftermüdenden Genesis11 wird
Licht aus der Dunkelheit geschaffen – „und Finsternis war über dem Angesicht
der Tiefe“ – und nicht umgekehrt. „In ihr (in der Dunkelheit) war Leben; und das
Leben war das Licht der Menschen“

Tja und dann kommt die Dame zu dem Schluß das von der Kirche die Zuordnung von "Licht" bzw. "Finsternis" zum Teufel falsch ist. Der Teufel wird von der christlichen Kirche als "Finsternis" dargestellt, obwohl er in der Bibel als Licht als "der helle Stern des frühen
Morgens " oder auch (vermutlich von Ihr) als "manvantarische Dämerung" benannt wird.

Mit der erwähnung des Manvantara (und am Anfang vom Pralaya) vergleicht sie Satan am ehesten mit einem Manu welcher vom Brahma (Gott) erschaffen wurde um dann die Welt zu erschaffen. Das passt auch zu den Abschnitten über die Lichtsymbolik davor. Satan wird nicht mit Gott gleich gesetzt denn er ist ein Lichtstrahl im bereits seienden Dunkel.

An und für sich ist das in etwa die Vorstellung vom Demiurg nur auf indisch.

Um diesen letzten Satz:
Blavatsky schrieb:
Er wurde von der Kirche in Lucifer
oder Satan umgewandelt, weil er höher und älter als Jehovah ist,
und dem neuen Dogma geopfert werden musste.

zu verstehen müsste ich nun herausfinden welche Vorstellung
denn Blavatsky von Jehovah hier meint. Von der christlichen Theologie hat sie sich ja sowieso verabschieded. Kannst Du das darlegen was hier genau mit Jehovah gemeint ist?

Jedenfalls kann man nach dem Lesen des ganzen Abschnitts nicht einfach schlicht behaupten hier würde Satanismus gepredigt. Eigentlich ist das ganze aus mehrlei Sicht fern davon, 1. hat sich der Text von christlichen Vorstellungen recht weit entfernt und das Teufelskonzept der christen passt z.B. in die hinduistischen Lehren nicht recht hinein, 2. wird Lucifer nicht zu einem Gott erhoben sondern eher zu einem Demiurgen und dieser muß nicht notwendig derjenige sein den man anbeten muß (im Gegenteil wurde der Demiurg auch gerne als Böse verstanden)


Ich schau mir auch mal die anderen Zitate an wenn ich Zeit finde, interessant ist das allemal.

Es wäre nett wenn Du zur Einordnung von Jehova bei Blavatsky etwas sagen könntest.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Blavatskys Lügen

Warum Du allerdings immernoch nicht bereit bist Deine Zitate selber in einen Zusammenhang zu stellen verstehe ich nicht. Du hast das doch alles gelesen, da muß es Dir doch leicht fallen?
Für mich ist da kein "neuer" Zusammenhang.
Was sollte mir leichter fallen?
Wenn sie sagt das Satan der Gott unseres Planeten ist
und sogar der einzigste der existiert, ist es nicht falsch
zu verstehen. Es wäre als würde dich ein Freund bitten
ihm eine Cola aus dem Kühlschrank zu holen.
Für mich ist die Sache ganz klar.
Vor allem da ich auch Bailey und Purucker gelesen
habe und andere Bücher vom Theos. Verlag und sich
mir dabei die Haar aufstellten!

Tja und dann kommt die Dame zu dem Schluß das von der Kirche die Zuordnung von "Licht" bzw. "Finsternis" zum Teufel falsch ist. Der Teufel wird von der christlichen Kirche als "Finsternis" dargestellt, obwohl er in der Bibel als Licht als "der helle Stern des frühen
Morgens " oder auch (vermutlich von Ihr) als "manvantarische Dämerung" benannt wird.

Mit der erwähnung des Manvantara (und am Anfang vom Pralaya) vergleicht sie Satan am ehesten mit einem Manu welcher vom Brahma (Gott) erschaffen wurde um dann die Welt zu erschaffen. Das passt auch zu den Abschnitten über die Lichtsymbolik davor. Satan wird nicht mit Gott gleich gesetzt denn er ist ein Lichtstrahl im bereits seienden Dunkel.
Es scheint mir so als versuchtest du Blavatsky anders zu
interpretieren und darauf spekulieren das sie Metaphern
benütze um ihre Lehre in die Welt zu schieben.

Jedenfalls kann man nach dem Lesen des ganzen Abschnitts nicht einfach schlicht behaupten hier würde Satanismus gepredigt. Eigentlich ist das ganze aus mehrlei Sicht fern davon, 1. hat sich der Text von christlichen Vorstellungen recht weit entfernt und das Teufelskonzept der christen passt z.B. in die hinduistischen Lehren nicht recht hinein, 2. wird Lucifer nicht zu einem Gott erhoben sondern eher zu einem Demiurgen und dieser muß nicht notwendig derjenige sein den man anbeten muß (im Gegenteil wurde der Demiurg auch gerne als Böse verstanden)
Demiurg kommt aus dem griechischen und bedeutet "Schöpfer",
welcher Satan nicht ist, außer natürlich für "madame" Blavatsky.

Es wäre nett wenn Du zur Einordnung von Jehova bei Blavatsky etwas sagen könntest.
Sie hat sich schon über ihn geäußert, wie zu erwarten
war in einer häßlichen Art und Weise die du in den Zitaten
lesen kannst die ich gepostet habe.


Gruß, stelios
 

20-1-30-40

Gesperrter Benutzer
4. Oktober 2007
2.961
AW: Blavatskys Lügen

Für mich ist da kein "neuer" Zusammenhang.

Nach einem "neuen" Zusammenhang habe ich weder gesucht noch gefragt, sondern nur nach "dem" Zusammenhang in dem das Zitat gefallen ist.

Was sollte mir leichter fallen?

Nun, die nichts sagenden Zitate in den zugehörigen Zusammenhang zu stellen und mit etwas mehr Niveau zu analysieren. Da Du das ja alles gelesen hastmuß Dir das eigentlich leicht fallen und ich wundere mich das Du Dich so dagegen sträubst.

Wenn sie sagt das Satan der Gott unseres Planeten ist
und sogar der einzigste der existiert, ist es nicht falsch
zu verstehen.

Zumindest in dem Zitat das ich jetzt mal in den groben Zusammenhang gestellt habe, sagt sie aber nichts davon.
Sicherlich ist die Lage für einen radikalen gläubigen Christen tatsächlich klar. Da sind ja bereits die hinduistischen Lehren, ach eigentlich jede andere Lehre satanisch. Aber eben nur von einer radikal christlichen Sicht aus gesehen. Ein anderer Mensch sieht das eben nicht so.

Für mich ist die Sache ganz klar.
Vor allem da ich auch Bailey und Purucker gelesen
habe und andere Bücher vom Theos. Verlag und sich
mir dabei die Haar aufstellten!

Ganz ehrlich? Ich zweifle das Du diese ganzen Bücher gelesen hast oder das Du etwas davon verstanden hast wenn Du sie gelsen hast. Warum tue ich das? Weil Du Dich standhaft sträubst die Zitate die Du von anderswo übernommen hast einmal in den nötigen Zusammenhang zu stellen. Ich nehme also na das Du allerhöchstens diese Zitate nachgelesen hast. Aber ich kann mich natürlich irren.


Es scheint mir so als versuchtest du Blavatsky anders zu
interpretieren und darauf spekulieren das sie Metaphern
benütze um ihre Lehre in die Welt zu schieben.

Hm, meinst Du? Nun dann erläuter Du doch mal warum dort auf diese hinduistischen Begriffe Manvantara (und am Anfang vom Pralaya) verwiesen wird?

Mit der Vorstellung eines christlichen Teufels hat das wenig zu tun. Blavatsky ist ohnehin recht weit von christlichen Ansichten entfernt, dies alles als Satanismus zu bezeichnen ist eben klar auf einer recht radikalen christlichen Schiene argumentiert. Daher habe ich am Anfang auch die Frage gestellt was wir als Satanismus bezeichnen möchten. Du sagtest "das anbeten des christlichen Teufels" ... nun davon kann hier nun wirklich keine Rede sein.


Demiurg kommt aus dem griechischen und bedeutet "Schöpfer",
welcher Satan nicht ist, außer natürlich für "madame" Blavatsky.

Du solltest wirklich üben genauer zu lesen. Mit dem Demiurg wird das sog. Theodizee Problem gelöst. In Kurz: Wie kann ein allguter und allmächtiger Gott trotz all des Übels auf Erden existieren. Der Demiurg ist eine gedachte Lösung dafür. Während Gott uneingeschränkt gut sei, habe ein unvollkommener und moralisch schlechter Demiurg eine unvollkommene Welt erschaffen. Ganz ähnlich wird der Manu, der das Manvantara herbeiführt, auch von Brahma (Gott) geschaffen (allerdings muß dieser Manu nicht böse sein wie bei der Demiurg Vorstellung). In der Licht vs. Finsternis Symbolik leitet Blavatsky das im Abschnitt davor deutlich her, die Finsernis war zuerst da und dann erst der Lichtstrahl (welcher Lucifer ist). Sie stellt Lucifer hier also keinesfalls als Gott (denn Gott ist bei dieser Betrachtungsweise notwendig der Ursprung) oder gar als einzigen Gott dar.

Diese und ähnliche Betrachtungsweisen helfen unserem beschränkten Hirn übrigens Monostrukturen dualistisch denken zu können.... und hier kommt der Rosenkreuzerlehrsatz zum tragen:
„Licht und Dunkelheit an sich
identisch, und nur im menschlichen Gemüte teilbar“
Nur in (und für?) unserem Gehirn existiert die dualistische Welt (also Gut/Böse, Hell/Dunkel, Gott/Teufel).


Sie hat sich schon über ihn geäußert, wie zu erwarten
war in einer häßlichen Art und Weise die du in den Zitaten
lesen kannst die ich gepostet habe.

o_O
Ich seh schon, Du bist mit dieser ganzen Thematik intim vertraut und bist es gewohnt theologisch zu denken und zu argumentieren.

Nun OFFENSICHTLICH wird Jehova (was wohl bei Blavatsky Bezug nimmt auf das Tetragrammaton oder?) nicht als der eine Gott gesehen. Für einen christen ist das sicher ein Problem, aber damit ist das ganze weder per se böse noch notwendig eine Lüge noch Satanismus (nichtmal mit der primitiven Definition von Satanismus die wir hier verwenden) o_O

P.s.:
Hat noch jemand anderes Interesse die anderen Zitate in einen Zusammenhang zu stellen? Für Stelios bringt das nix würde ich denken.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Blavatskys Lügen

Nach einem "neuen" Zusammenhang habe ich weder gesucht noch gefragt, sondern nur nach "dem" Zusammenhang in dem das Zitat gefallen ist.
Ach so, dann habe ich es falsch verstanden, sorry :D
Nun, die nichts sagenden Zitate in den zugehörigen Zusammenhang zu stellen und mit etwas mehr Niveau zu analysieren. Da Du das ja alles gelesen hastmuß Dir das eigentlich leicht fallen und ich wundere mich das Du Dich so dagegen sträubst.
Es ist ganz klar, das sie durch wirre Argumentationen,
Ideen versch. Religionen die passend sind und eigener
Motivation versucht Satan als Gott darzustellen.
Und dabei noch die paganen Götter mit diesem Wesen
gleichstellt.
Zumindest in dem Zitat das ich jetzt mal in den groben Zusammenhang gestellt habe, sagt sie aber nichts davon.
Sicherlich ist die Lage für einen radikalen gläubigen Christen tatsächlich klar. Da sind ja bereits die hinduistischen Lehren, ach eigentlich jede andere Lehre satanisch. Aber eben nur von einer radikal christlichen Sicht aus gesehen. Ein anderer Mensch sieht das eben nicht so.
Nun, ich bin kein Christ, nicht einmal Monotheist.
Aber darum geht es mir nicht.
Ganz ehrlich? Ich zweifle das Du diese ganzen Bücher gelesen hast oder das Du etwas davon verstanden hast wenn Du sie gelsen hast. Warum tue ich das? Weil Du Dich standhaft sträubst die Zitate die Du von anderswo übernommen hast einmal in den nötigen Zusammenhang zu stellen. Ich nehme also na das Du allerhöchstens diese Zitate nachgelesen hast. Aber ich kann mich natürlich irren.
Stop, ich habe nie behauptet die ganzen Bände gelesen zu haben.
Doch habe ich versucht zwei Zitate von Veith zu finden um
sicher zu gehen das er in seinem "Bibel-Wahn" was erfunden hat.
Doch habe ich erstaunt festgestellt das Blavatsky wirklich
diese Zitate geschrieben hat und ich fand in ihren Bänden
viel mehr, als sogar Veith gefunden hat.
Hm, meinst Du? Nun dann erläuter Du doch mal warum dort auf diese hinduistischen Begriffe Manvantara (und am Anfang vom Pralaya) verwiesen wird?

Mit der Vorstellung eines christlichen Teufels hat das wenig zu tun. Blavatsky ist ohnehin recht weit von christlichen Ansichten entfernt, dies alles als Satanismus zu bezeichnen ist eben klar auf einer recht radikalen christlichen Schiene argumentiert. Daher habe ich am Anfang auch die Frage gestellt was wir als Satanismus bezeichnen möchten. Du sagtest "das anbeten des christlichen Teufels" ... nun davon kann hier nun wirklich keine Rede sein.
Es gibt keine Mythologie die nicht vergewaltigt und zum Krüppel
gemacht wird. Da ist der Hinduismus nicht das einzigste Opfer.
Sie nimmt sich alles was sie braucht, umschreibt es wie sie
es will, und versucht so den Satanismus zu legitimieren.
Nein, Blavatsky ist vom Christentum an sich weit entfernt,
sie sthet auf der Gegenüberstehenden Strasse.
Du solltest wirklich üben genauer zu lesen. Mit dem Demiurg wird das sog. Theodizee Problem gelöst. In Kurz: Wie kann ein allguter und allmächtiger Gott trotz all des Übels auf Erden existieren. Der Demiurg ist eine gedachte Lösung dafür. Während Gott uneingeschränkt gut sei, habe ein unvollkommener und moralisch schlechter Demiurg eine unvollkommene Welt erschaffen. Ganz ähnlich wird der Manu, der das Manvantara herbeiführt, auch von Brahma (Gott) geschaffen (allerdings muß dieser Manu nicht böse sein wie bei der Demiurg Vorstellung). In der Licht vs. Finsternis Symbolik leitet Blavatsky das im Abschnitt davor deutlich her, die Finsernis war zuerst da und dann erst der Lichtstrahl (welcher Lucifer ist). Sie stellt Lucifer hier also keinesfalls als Gott (denn Gott ist bei dieser Betrachtungsweise notwendig der Ursprung) oder gar als einzigen Gott dar.
Du willst es wohl nicht sehen oder?*kopfschüttel*
Ich seh schon, Du bist mit dieser ganzen Thematik intim vertraut und bist es gewohnt theologisch zu denken und zu argumentieren.
Ja, denn darum geht es mir um die metaph. Philosophie
und die Theologie.
Nun OFFENSICHTLICH wird Jehova (was wohl bei Blavatsky Bezug nimmt auf das Tetragrammaton oder?) nicht als der eine Gott gesehen. Für einen christen ist das sicher ein Problem, aber damit ist das ganze weder per se böse noch notwendig eine Lüge noch Satanismus (nichtmal mit der primitiven Definition von Satanismus die wir hier verwenden)
Offensichtlich hatte Blavatsky keinen Skrupel empfunden,
die Rollen zu vertauschen. Satan gut, Yahwe böse.
Erinnert mich irgendwie an Freimurerei...:gruebel:
Hat noch jemand anderes Interesse die anderen Zitate in einen Zusammenhang zu stellen? Für Stelios bringt das nix würde ich denken.
Nein, da hast du Recht, es bringt wirklich nichts...


Stelios
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Blavatskys Lügen

Offensichtlich hatte Blavatsky keinen Skrupel empfunden,
die Rollen zu vertauschen. Satan gut, Yahwe böse.
Erinnert mich irgendwie an Freimurerei...:gruebel:

Wo hast Du das denn her? Bei Taxil gefunden? Aber 20-1-30-40 hat recht, es bringt nichts, mit Glaubensfanatikern zu diskutieren.
 

wedernochwe

Großer Auserwählter
5. November 2007
1.787
AW: Blavatskys Lügen

Satan ist in unsererm Kulturkreis der Gegenspieler des
chr. Gottes und sein Feind. In der Kabbalah und im
Judentum dient Satan Gott, in dem er den Glauben
der Menschen auf Befehl Gottes testet. Das gute
und das Böse dient dieser Kraft die über beiden
steht und die wir "Gott" nennen.

Ich spreche aber über den Satanismus, der der Glaube
an Satan ist. In einigen okkulten Lehren ist er Gott
und Jesus ist der Satan, in anderen ist Satan der
gute Sohn Gottes und Jesus der böse.

Wie auch immer.

In diesen Seiten könnt ihr was über den Satanismus
erfahren, der eine Religion ist.
Und auch wenn diese Seiten eine Frechheit sind
veröffentlich ich sie hier einmal:

Satanshimmel Rituale Schwarze Magie Satan Teufel
Gebete an Satan

Ich zitiere nun ein Gebet an Satan
aus dem zweiten Link:

"Im Namen des großen Gottes Satan trete ich vor den Altar des infernalen Herrn. Vor ihn, der uns Freude bringt. Zu ihm, der die Erde regiert. Zeige uns Deine Macht, Satan, und sende uns Deine Wohltätigkeit. Satan, erhöre mich, lasst meinen Ruf zu dir gelangen. Ruhm für den infernalen Herrn, dem irdischen Leben und der Stärke des Menschen."


Gruß, Stelios

Also mit den Satan in unsere Kulturkreis gebe ich mir
nicht zufrieden, denn der ist für mich ein Produkt von
falsche Überlieferungen,Übersetzungen und Vertäuschung
die nur dazu dienen Macht über die menschen zu erlangen,
genau so wie die Religionen.

Des wegen ist mir lieber an die Ursprung zu gehen und erstmal zu wissen
woher das Wort kommt:
Satan (heb. שָׂטָן, Satan „Ankläger“; Masoretisches Hebräisch: Śāṭān;
Koine-Griechisch: [FONT='Arial Unicode MS','Palatino Linotype',Code2000,
'New Athena Unicode',Gentium,'Athena Unicode']Σατανᾶς[/font], Satanás;
Aramäisch: צטנא, Ṣaṭana; Arabisch: شيطان, Šayṭān) ist ein Begriff, der einen
oder mehrere Engel bezeichnet. Er hat seine Ursprünge im jüdischen Monotheismus
und enthält antike persische religiöse Einflüsse, besonders des Zoroastrismus.
Satan ist vor allem der Ankläger im göttlichen Gerichtshof, der die religiöse Integrität
von Menschen testet und Sünden anklagt, wie es beispielsweise aus den biblischen
Büchern Hiob und Sacharja bekannt ist. Andere religiöse Glaubenssysteme belegen den
Begriff Satan mit Bedeutungen wie Dämon, dem gegen Gott rebellierenden gefallenen Engel,
Verkörperung des Bösen und Teufel oder Götzen (=kleiner Gott).


Niemand weiß warum – sei es aus verderbtem Gemüt, sei es aus meuterischer
Machtgier – erscheint der Oberverführer Satan als drachenähnliche Schlange (Sinnbild für die
{sexuelle} Verführung; denken sie an den Sündenfall, den die Schlange der Eva anträgt!)
am Himmel und versucht den Sohn Gottes zu töten. Die Offenbarungen Johannes' berichten davon.
 

20-1-30-40

Gesperrter Benutzer
4. Oktober 2007
2.961
AW: Blavatskys Lügen

Ach so, dann habe ich es falsch verstanden, sorry

Es ist mir echt zu hoch wie man dazu kommen kann, das einzelne Sätze aus einem 3 Bändigen Werk dazu geeignet sind derartige Aussagen zu treffen. Wie man sich dann noch weigern kann einzusehen das der Zusammenhang irgendwie notwendig zum Verständnis ist bleibt mir ein ewiges Rätzel.

Es ist ganz klar, das sie durch wirre Argumentationen,

Wenigstens macht sie eine Argumentation ... Du hingegen nun.

Ideen versch. Religionen die passend sind und eigener
Motivation versucht Satan als Gott darzustellen.
Und dabei noch die paganen Götter mit diesem Wesen
gleichstellt.

Aber das tut sie eben so nicht. Sie vermischt tatsächlich so einiges und das ist auch ein Zeichen des sog. New Age wo aus allenmöglichen Religionen etwas entnommen wird, aber dabei wird keinesfalls Satanismus propagiert ... schon garnicht eine derart plumpe weise des Satanismus wie Du meinst.

Stop, ich habe nie behauptet die ganzen Bände gelesen zu haben.

Achso?

Stelios schrieb:
Ich habe die Lehren Blavatskys, Besants, Baileys, Puruckers usw gelesen,
und habe verstanden wohin das alles führt.


:gruebel:

Doch habe ich erstaunt festgestellt das Blavatsky wirklich
diese Zitate geschrieben hat und ich fand in ihren Bänden
viel mehr, als sogar Veith gefunden hat.

Leider hast Du versäumt den Rest dazu auch zu lesen und zu verstehen. Jedenfalls wirkt es massiv so. Ich kann bis jetzt ehrlichgesagt weder das eine noch das andere Behaupten, also ich weiß nicht ob Blavatsky tatsächlich satanismus (die Volkstümliche Version) propagiert oder nicht. Aber eines habe ich definitiv herausgefunden und auch meiner Meinung nach ganz gut illustriert, Deine Zitate ohne Zusammenhang und analyse zeigen GARNICHTS. Aber diese Erkenntnis ist für intelligente Menschen ja eh trivial denke ich.


Es gibt keine Mythologie die nicht vergewaltigt und zum Krüppel
gemacht wird. Da ist der Hinduismus nicht das einzigste Opfer.
Sie nimmt sich alles was sie braucht, umschreibt es wie sie
es will, und versucht so den Satanismus zu legitimieren.

Es ist sicher sinnlos danach zu fragen, aber kannst Du das nicht doch einfach mal argumentativ untermauern? Die ständige Widerholung dieser These und das posten einzelner Säze wirkt nicht sehr intelligent und ist auch nicht zielführend. Wie gesagt man müsste allerdings damit anfangen zu definieren was Satanismus (z.B. nicht aus der Sicht eines Christen) eigentlich sein soll. Für einen Hindu z.B. gibt es Satan als Gegenspieler garnicht, für Blavatsky gibt es den so primitiv auch nicht ...


Du willst es wohl nicht sehen oder?*kopfschüttel*

Doch, wenn das mal richtig analysiert wird finde ich das Thema spannend und ich bin da ziemlich emotionslos ob Blavatsky nun den Teufel anbetet oder nicht. Nur eine derart primitive Verurteilungskampagne wie Du sie betreibst finde ich ... nun ää schlicht DUMM.
Anstatt hier nun zu unterstellen ich würde irgendetwas nicht sehen wollen, argumentier doch einfach mal. Wo liege ich falsch? Ist es denn nicht so das die Licht und Finsternis Symbolik dort behandelt wird? Das B. den Schluß zieht das Finsternis zuerst da war und das Satan dann das Licht ist? Ist es dann nicht so, das Satan nicht Gott sein kann denn der Ursprung ist Finsternis? Wo ist mein Denkfehler?

Ja, denn darum geht es mir um die metaph. Philosophie
und die Theologie.

Ja, sicher. Das merkt man deutlich an Deiner theol. Argumentation o_O

Offensichtlich hatte Blavatsky keinen Skrupel empfunden,
die Rollen zu vertauschen. Satan gut, Yahwe böse.
Erinnert mich irgendwie an Freimurerei...:gruebel:

Nein, das erinnert Dich an Veiths Vorträge ... denn Eigenleistungen erbringst Du ja nicht, zumindest hier nicht.
 

Aphorismus

Ritter vom Osten und Westen
22. Dezember 2004
2.466
AW: Blavatskys Lügen

Oh Gottchen, ich glaube, da war mein Stichwort:

LIEBE KINDER, FINGER WEG VON WALTHER VEITH!!!

1. Herr Veith inszeniert sich zwar als vielbelesener Okkultismus-Experte und protzt gerne mit seinem Doktortitel, verschweigt dabei aber ebenso gerne, dass er weder Theologie, noch Geschichte, geschweige denn Religionsgeschichte studiert hat, sondern - Zooologie und Ernährungswissenschaften.

2. Einige Zitate, die Herr Veith bringt, sind schlichtweg nachweislich Fälschungen, die er von anderen Verschwörungstheoretikern entweder leichtfertig oder wohl wissend, dass es sich um Fälschungen handelt, übernommen hat, so bspw. das Zitat von Albert Pike, was angeblich aus einem Brief an Mazzini stammen soll, aber faktisch nie existiert hat oder die Zitate von Lady Queensborough, die sich direkt auf Leo Taxil und dessen Schwindel zurückführen lassen.

3. Herr Veith versteht sich selbst als fundamentalistischen Christen. Wenn man keine Ahnung von Okkultismus hat, dann sollte man sich versuchen möglichst neutral zu informieren. Ein christlicher Fundamentalist ohne entsprechende formale Ausbildung, der gefälschte Zitate einseitig (fehl)interpretiert, ist da keine gute Basis.

4. Herr Veith macht zu viele unnötige Fehler. Namen werden falsch ausgesprochen, Organisationen miteinander vertauscht und ständig sucht er nach Worten, die ihm nicht einfallen. Egal ob man seine Vorträge auf Englisch oder auf Deutsch sieht, hat man den Eindruck, dass Herr Veith weder die eine, noch die andere Sprache gut genug beherrscht, um auf wissenschaftlichem Niveau sauber arbeiten zu können.
 

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