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Pfarrer im Forum!

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agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Ah ja. Und wer legt die "Sinnhaftigkeit" von etwas fest ? Oder handelt sich bei der "Sinnhaftigkeit" gar um eine meßbare Größe ?
Wo findet man denn den Glauben an die Sinnhaftigkeit des Glaubens an ein göttliches Wesen ausser bei den Gläubigen selbst ?
 

innerdatasun

Intendant der Gebäude
19. Juli 2002
842
Ah ja. Und wer legt die "Sinnhaftigkeit" von etwas fest ?

Ich wollte es ja nicht sagen - aber die legt natürlich jeder selbst fest.
Tja schöne scheisse. :cry:
Sicherlich ist es keine fest größe, aber besser als nach gar nichts zu fragen. :)
 

FreeBird

Geheimer Meister
28. Januar 2004
437
Dazu fallen mir 2 Zitate von Ron Smothermon ein:
Wenn das, was Sie glauben, wirklich wahr ist, brauchen Sie es nicht zu glauben.
Entweder ist Gott alles oder es gibt keinen Gott. Wenn Gott ist, ist Gott. Wenn Gott nicht ist, ist Gott nicht. Was Sie glauben, hat keinen Einfluß auf das, was ist und nicht ist.
ausführlich erläutert hier

Das bringsts (für mich) ziemlich auf den Punkt. Aber wer weiss, vielleicht ist Gott ja wirklich nur ein alter Mann, der mit seiner Katze in einer Hütte auf einem verregneten Planeten lebt und Kreuzworträtsel löst 8)
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Also wenn man wüsste wo die Gnome und Elfen hinverschwinden und wohin sie all die Kugelschreiber (sorry, Douglas) und Schlüssel verschleppen, dann würde das schon Sinn machen, würde ich sagen. Die Quellenlage ist btw auch nicht schlechter als bei Gott: In fast allen Kulturen gibt es Geschichten über kleine, umtriebige, beinahe unsichtbare Wesen, die den Menschen Streiche spielen. In Anlehnung an diverse Kirchenväter könnte man das durchaus als Beweis für deren Existenz werten.
Ich persönlich erkenne allerdings wenig nutzen darin mein Leben so zu führen, als gebe es Fabelwesen irgendwelcher Couleur, solange sie nicht persönlich vor mir manifestieren und ein persönliches Gespräch mit mit mir geführt haben, mit den Mitteln meiner primären Sinne. Sprich ich will sie mindestens anfassen, ansehen, hören und riechen können, bevor ich aus ihrer Existenz Konsequenzen ziehe. Auch Zeugenaussagen würden mich in so einem Fall nur schwer überzeugen können, denn dazu ist das zu weit von meinem bisherigen Erfahrungshorizont entfernt, oder um es mal an einem Beispiel zu verdeutlichen: Wenn meine Freundin aus dem Fenster kuckt und erzählt unsere Nachbarin liegt auf ihrer Terasse im Liegestuhl, dann würde ich das auch unbesehen glauben, zumal sie im Sommer fast täglich da liegt. Würde meine Freundin hinzufügen Robbie Williams stünde daneben und führte ein Gespräch mit ihr, dann würde ich es ziemlich sicher nicht glauben ohne selber einen Blick auf die Szenerie geworfen zu haben. Würde sie gar behaupten es wäre so, aber aufgrund einer Laune der Quantenmechanik lönne nur sie Robbie neben der Nachbarin sehen, würde ich mich vermutlich gleich zum Tagesprogramm übergehen (aber vielleicht vorher das Fieberthermometer holen).
Damit will ich nicht sagen, daß ich an die Nicht-Existenz von Elfen oder Göttern glaube, aber solange ich nicht weiss daß es sie gibt, werde ich den Teufel (`schuldigung) tun mein Leben danach auszurichten.
 
D

deLaval

Gast
agentp schrieb:
Allerdings weiss ich auch nicht wirklich, was eine Elfe, ein Gnom, ein Drache oder "der schwarze Mann" aus dem Kinderlied ist. Trotzdem glaube ich nicht an die Existenz solcher Wesen.

Nie Tolkien gelesen, was :wink:
Kleiner Scherz am Rande. Du weißt also nicht "wirklich" was eine Elfe ist, aber du hast davon eine Vorstellung oder nicht? Du hast es z.B. selbst auf ein "Wesen" beschränkt. dabei ist unerheblich, ob du mehr die kleine Tinkerbell-Fee oder die krassen Silmarillion - metzel alles weg - Elben vor Augen hast (zu mal ich davon aus gehe, daß du an beide nicht glaubst ;) )
Auch wenn du "nicht wirklich" (ich mag diese schwammigen Aussagen) weißt was eine Elfe ist, kannst du mir nicht erzählen, daß du so gar keine Vorstellung davon im Kopf hast. Und das wiederum läßt durch aus den Rückschluß zu, daß du auch bei "Gott" irgendeine Vorstellung im Kopf haben wirst.
Wenn jetzt z.B. ein Pantheist hingeht und Gott schlicht mit dem Universum in seiner Ganzheit gleichsetzt, wäre es Unsinn zu behaupten, daß du nicht glaubst daß es "Gott" gibt, weil das Universum ja schon irgendwie da ist. Es bliebe noch die Frage, ob da ein Höheres Bewußtsein hintersteckt, aber das läuft doch sehr weit in eine andere Richtung.
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Und das wiederum läßt durch aus den Rückschluß zu, daß du auch bei "Gott" irgendeine Vorstellung im Kopf haben wirst.
Ja natürlich. Ich habe von vielen Dingen Vorstellungen im Kopf. Von Fabelwesen, Sternenkreuzern und Lichtschwertern z.B., aber das bedeutet ja noch lange nicht, daß ich an ihre Existenz glaube. Meine Vorstellung von Gott, also das Bild das sofort beim "Denken" dieses Wortes in meinem Kopf auftaucht ist ein bärtiger, alter Mann in dessen Schoß ein offensichtlich toter junger Mann mit Dornenkrone aufm Kopf liegt. Würde mich jemand fragen "was Gott eigentlich ist" würde ich vermutlich trotzdem antworten, daß ich keine Ahnung davon habe, denn das Bild des Subjets ist ja nicht dessen "Wesen". Da es mir salopp gesagt auch wurscht ist ob es nun Götter oder Elfen gibt, sehe ich nicht, warum ich meine Vorstellung konkretisieren sollte. Ebensowenig habe ich mich nach meinem 15. Lebensjahr nochmal hingesetzt und Rißzeichnungen von Raumschiffen angefertigt.
 
D

deLaval

Gast
agentp schrieb:
Ja natürlich. Ich habe von vielen Dingen Vorstellungen im Kopf. Von Fabelwesen, Sternenkreuzern und Lichtschwertern z.B., aber das bedeutet ja noch lange nicht, daß ich an ihre Existenz glaube.
Das habe ich auch nicht gesagt. Alles was ich jetzt feststellen kann, ist, daß du nicht an die Existenz, oder besser an die Nichtexistenz eines Bärtigen Greises, der die Welt erschaffen hat, glaubst. (womit wir übrigens etwas gemeinsam haben :wink: )

Da es mir salopp gesagt auch wurscht ist ob es nun Götter oder Elfen gibt, sehe ich nicht, warum ich meine Vorstellung konkretisieren sollte.
Es hat dich auch keiner gebeten, deine Vorstellung zu konkretisieren, oder?
Aber du hast eine Vorstellung, die stellvertretend für das ganze Thema abgelehnt wird, und die Möglichkeit einer anderen Vorstellung oder Definition wird mit einem dezenten "Mir doch egal", was jeder weiteren Diskussion den Boden nimmt, abgewehrt.
Aber es darf dir ja auch egal sein, das ist ja das Tolle daran, nich?
 

Gilgamesh

Erhabener auserwählter Ritter
24. Juni 2003
1.110
Boardadmin schrieb:
Hallo Leute,

ich bürge für den Pfaffenheini, da er sich mit der Mailadresse registriert hat, die auch auf der Seite angegeben ist. Der Account läßt sich ja bekanntlich nur durch Empfang einer Mail aktivieren.

Viele Grüße

Kai

Wenn der Boardadmin für den Pfarrer bürgt, dann nehme ich alle Behauptungen zurück. Willkommen im Netz Pfarrer, Du bist eine willkommene Bereicherung.

@Angel of Seven

Hab Deine Postings wirklich immer sehr geschätzt, wenn auch teilweise mit einen Schmunzeln auf den Lippen, aber das Du Jesus ablehnst weil er Jude war, schlägt dem Faß den Boden aus!!!!
Ab in die Ecke und schäm Dich!!!

Ich lehne Jesus nicht ab. Er ist mit ein Bestandteil meiner religösen Überzeugung.Wenn wir schon bei Jesus sind: Wenn ich mir seine Geschichte so anschaue, dann identifiziere ich mich eher mit ihm, als mit Judas, dem Verräter! Ich denke, ich wäre damals ein guter Jünger gewesen! Zudem wäre ich froh, wenn sich einige Trolle hier und manche Politiker anderswo, nach dem Geist Jesu besinnen würden, anstelle die Religion für machtpolitische Vorhaben zu "vergewaltigen"!

Jedoch ist Jesus nicht Gott, wie mit folgendem Zitat bereist geäußert wurde

"Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht."

Das Jesus ein Wegweiser Gottes war, steht für ich ausser Frage.
Gott hat sich selbst jeder Symbolik abgesprochen. Somit ist für mich Jesus, oder Mohammed oder Moses oder sonstwer nicht Gott und habe in dieser Hinsicht als "Götzenbilder" nichts in Gotteshäusern verloren!

Da dieser Umstand jedoch bereits Bestandteil der christlichen Kultur ist, macht es keinen Sinn,hier einen radikalen Wandel zu fordern, was natürlich auch niemand fordern kann. Jeodoch sollte man eine Reliogion, oder besser gesagt den GotteGlauben konfliktfrei und ohne Widersprüche vermitteln, was ich jedoch bei allen 3 großen Religionen nicht so richtig sehe...

Ich fordere eine Vereinigung der drei großen Religionen, Judentum, Christentum und Islam! ich denke, damit kämen wir der Göttlichen Dreifaltigkeit näher!

:arrow: Gilgamesh
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Es hat dich auch keiner gebeten, deine Vorstellung zu konkretisieren, oder?
Hä ? Ich habe nicht behauptet jemand hätte mich gebeten, sondern der Satz bezog sich darauf, daß die Vorstellung vom alten Mann mit Bart für etwas so komplexes wie Gott vermutlich recht vage ist, was ich auch direkt im Satz davor beireits angedeutet habe. Bitte nicht aus dem Zusammenhang reissen.

Aber du hast eine Vorstellung, die stellvertretend für das ganze Thema abgelehnt wird, und die Möglichkeit einer anderen Vorstellung oder Definition wird mit einem dezenten "Mir doch egal", was jeder weiteren Diskussion den Boden nimmt, abgewehrt.
Das passiert natürlich aus Gründen der Ökonomie, denn würde ich zu allen Vorstellungen in meinem Kopf (siehe oben) alle potentiellen anderen Vorstellungen oder Definitionen durchdenken, hätte ich unendlich viele mögliche Vorstellungen zu durchdenken und das würde meine geistigen Fähigkeiten sowie meinen Zeitrahmen sprengen (wenn wir mal die Möglichkeit einer Wiedergeburt unter Beibehaltung aller Erinnerungen aussen vor lassen). Um also noch Zeit zu finden für Familie, Job und soziales Umfeld habe ich beschlossen mir das nachdenken über alle anderen Vorstellungen und Definitionen zu schenken, wie Du und die meisten anderen Menschen auch, möchte ich vermuten.
 
D

deLaval

Gast
Um also noch Zeit zu finden für Familie, Job und soziales Umfeld habe ich beschlossen mir das nachdenken über alle anderen Vorstellungen und Definitionen zu schenken, wie Du und die meisten anderen Menschen auch, möchte ich vermuten.

Ich sagte doch schon, daß du diese Meinung haben darfst, von daher brauchst du das, grundsätzlich sowieso schon gar nicht, aber auch speziell vor mir, nicht mehr zu rechtfertigen.
Auch wenn es zwischen "alle anderen" Vorstellungen überdenken und "gar nicht" drüber nachdenken sicher noch ein paar Abstufungen gibt :wink:

Aber wenn du magst, kannst du mir gerne mal etwas Licht in deine so komplexe Gottesvorstellung bringen, so rein zum Verständnis...
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
Pfarrer irren oft und leben kein gutes Vorbild !!!

Gilgamesh schrieb:
Ich lehne Jesus nicht ab. Er ist mit ein Bestandteil meiner religösen Überzeugung......ich wäre damals ein guter Jünger gewesen!

Zudem wäre ich froh, wenn sich einige Trolle hier und manche Politiker anderswo, nach dem Geist Jesu besinnen würden, anstelle die Religion für machtpolitische Vorhaben zu "vergewaltigen"! Jedoch ist Jesus nicht Gott !

Dass Jesus ein Wegweiser Gottes war, steht für ich ausser Frage.
Gott hat sich selbst jeder Symbolik abgesprochen. Somit ist für mich Jesus, oder Mohammed oder Moses oder sonstwer nicht Gott und habe in dieser Hinsicht als "Götzenbilder" nichts in Gotteshäusern verloren!

Da dieser Umstand jedoch bereits Bestandteil der christlichen Kultur ist, macht es keinen Sinn,hier einen radikalen Wandel zu fordern, was natürlich auch niemand fordern kann. Jeodoch sollte man eine Reliogion, oder besser gesagt den GotteGlauben konfliktfrei und ohne Widersprüche vermitteln, was ich jedoch bei allen 3 großen Religionen nicht so richtig sehe...

Ich fordere eine Vereinigung der drei großen Religionen, Judentum, Christentum und Islam! ich denke, damit kämen wir der Göttlichen Dreifaltigkeit näher!

:arrow: Gilgamesh

Also bis auf den letzten Punkt kann ich dir hier voll zustimmen, Gilgamesch.
Vielleicht hab ich dich da auch nur falsch verstanden und du beziehst dich nicht auf das irrige Dogma der Dreifaltigkeit, sondern versteht darunter das Ziel einer Gemeinsamkeit der jüdischen, christlichen und islamischen Richtung, also eine Rückbesinnung auf die Wurzeln, wie ich es schon so oft in meinem fast einjährigen WV-Leben immer wieder betonte und wie es im folgenden (ich weiß eigentlich gar nicht warum? gesperrten Thrad schrieb:

"Christus ist nicht Gott"

http://www.weltverschwoerung.org/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&t=11777

Genau weil manche Christus zu Gott machten, begingen sie Gotteslästerei, und das ist in der Breitenwirkung ein schweres Vergehen und eine Sünde, die wieder gut gemacht werden muss, vor allem dann, wenn sich gewisse klerikale Vertreter anmaßen, den Gläubigen ein derart verdrehtes Weltbild zu präsentieren, das in noch weiteren Perversitäten wie einer irdisch-materiellen Jungfrauempfängnis Mariens und der Verklärung Marias zur "Mutter Gottes" gipfelt, neben den Milliarden an sinnlosen Todesopfern Konstantins, Caesars und anderer Despoten, die geschickt die Macht der Kirchen für ihre weltlichen Interessen mißbrauchten...
Selbstverständlich ist einer, der sich so eine Irrlehre aufbinden läßt, auch dafür verantwortlich und wird auch, aber in schwächerem Ausmaß zur Rechenschaft gezogen. Man entgegnet ihm dann beim individuellen gericht: "Warum hast du nicht deinen eigene Vernunft und deinen Verstand eingeschaltet und sowas annehmen und glauben können!" Manch einer sieht sofort seinen Fehler ein, bereut und läßt sich dann von Engeln Gottes den Heilsplan erläutern...

Weil ein radikaler Wandel abgelehnt wird, ist diesen klassischen Namens-Kirchen und Vertretern der Untergang vorherbestimmt und auch gottgewollt. Einen zaghaften Versuch, das römisch-heidnisch geprägte Christentum zu reformieren, machten Luther und Zwingli sowie die Zeit der Aufklärung.

Gruß

Arius
 

NoToM

Intendant der Gebäude
13. Januar 2003
852
Ja ja, Fragen über Fragen...
Nur macht es kaum Sinn, hier kreuz und quer Fragen zu stellen, da in diesem Thead eine Diskussion über alle gewünschten Antworten sehr unübersichtlich wird.
Hier gibt es genügend Threads, in welchen Input von einem "Berufs-Gläubigen" sicherlich erwünscht ist. Den Link zu Religion und Glauben hat der Herr Pfarrer ja bereits gefunden. :wink:
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Aber wenn du magst, kannst du mir gerne mal etwas Licht in deine so komplexe Gottesvorstellung bringen, so rein zum Verständnis...
Ich habe glaube ich nun schon mehrmals erwähnt, daß ich keine Lust habe da weiter einzusteigen, da mir Gottes Existenz oder Nicht-Existenz schlicht egal ist. Wenn Du so unbedingt eine engagierte Diskussion mit mir wünscht, dann laß uns meinetwegen über Fußball reden (dann natürlich in einem neuen Thread). Von Diego Maradona weiss ich wenigstens, daß er ein Fußballgott ist und real existiert, da er mir schon mal ein Autogramm gegeben hat.
 

Godot

Geheimer Meister
30. Juli 2003
232
das passt zwar jetzt nicht in den "Gesprächsflow", aber egal....


agentp schrieb:
Immerhin gab´s ja nach Descartes auch noch 2 - 3
Philosophen. Auch im letzten und in diesem Jahrhundert gab bzw. gibt es einen ganzen Haufen recht einflußreicher Philosophen und vermutlich hat jeder eine eigene Meinung zum Stellenwert der Gefühle.
Andersherum werden wohl Theologen unterschiedlicher Konfessionen oder gar Religionen auch nicht die gleiche Meinung zum Thema haben.
Insofern halte ich so ein pauschale Aussagen schon für etwas gewagt.

aber natürlich gab es die Skeptiker, sogar in Hülle und Fülle. Trotzdem ist es nicht von der Hand zu weisen, das Descartes mit seiner strikten Trennung von Körper und Geist, aus der die Vernachlässigung des Gefühls resultiert, der Philosoph mit dem maßgebensten Einfluß unseres noch heutigen Denkens gewesen war. Die Argumente der Skeptiker hatten damals einfach kein Gehalt, auch wenn die Gegenpositionen gut
und logisch korrekt bedacht waren, hatten sie keinerlei Einfluß.




am besten wär es, jeder schickt dem Pfarrer ein ganz privaten Fragekatalog, oder jeder, der Fagen hat, besucht ihn persönlich und darf auf seinen Schoß, weil all das in einem thread zu klären is glaub ich nich so toll...
pfaffenheini wird eure Fragen bestimmt mit brennendem Eifer beantworten.
 

pfaffenheini

Geheimer Meister
10. Juli 2004
318
NoToM schrieb:
Ja ja, Fragen über Fragen...
Nur macht es kaum Sinn, hier kreuz und quer Fragen zu stellen, da in diesem Thead eine Diskussion über alle gewünschten Antworten sehr unübersichtlich wird.
Hier gibt es genügend Threads, in welchen Input von einem "Berufs-Gläubigen" sicherlich erwünscht ist. Den Link zu Religion und Glauben hat der Herr Pfarrer ja bereits gefunden. :wink:


Liebe Leute,

Ich denke, die Dinge klären sich schön langsam. :gruebel:

In der Flut der Fragen kann man vielleicht unterscheiden:


1. Fragen zu Gott und der Religion im allgemeinen

2. Fragen zum christlichen Glauben

3. Fragen zum Lebensstil eines Priesters

4. Fragen zum Thema "Gott und die Welt"

5. Sonstiges


Ich werde versuchen, die einzelnen postings noch mal gründlich zu studieren und dann mit Zitat darauf eine Antwort zu geben.

Vielleicht findet ihr aber im Vorfeld etwas auf meinen websites, gerade zu Gott, Beichte, Spiritualität,... ist dort doch einiges zu finden.


Gott segne die weltverschwoerung :)
pfaffenheini
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Trotzdem ist es nicht von der Hand zu weisen, das Descartes mit seiner strikten Trennung von Körper und Geist, aus der die Vernachlässigung des Gefühls resultiert, der Philosoph mit dem maßgebensten Einfluß unseres noch heutigen Denkens gewesen war. Die Argumente der Skeptiker hatten damals einfach kein Gehalt, auch wenn die Gegenpositionen gut und logisch korrekt bedacht waren, hatten sie keinerlei Einfluß.
Descartes ist ein klassischer Vertreter des Rationalismus, d.h. er glaubte, die einzige Erkenntnisquelle sei die Vernunft. Dem gegenüber stehen die Skeptiker und Empiristen, die wiederum behaupten alle Erkenntnis gehe auf Erfahrung zurück. Wenn Du denkst, daß ersterer den grössten Einfluß hat, kannst Du mir sicher erklären, warum als die grundsätzliche Methodik in den Naturwissenschaften bis heute die Empirie dominiert und diese Wissenschaften sogar "empirische Wissenschaften" nennt. Der wohl einflussreichste Philosoph in unserem Kulturkreis, falls man so etwas überhaupt festmachen kann, dürfte allerdings Kant sein und dessen eines Hauptwerke nicht von ungefähr heisst : "Die Kritik der reinen Vernunft" in der er den reinen Rationalismus ebenso kritisiert, wie die reine Empirie. Von den modernen und postmodernen Denkern will ich mal gar nicht erst anfangen.
Insofern weisse ich Deine Behauptung sehr wohl von der Hand und die Aussage die Skeptiker und Empiristen hätten keinen Einfluß gar ins Reich der Märchen.
 

Godot

Geheimer Meister
30. Juli 2003
232
Mir geht es doch um Rationalität vs. Emotionalität, echt jetzt!
es ist alles richtig, was du da von dir gibst, nur bringts nix.

ob jetz empirisch, praktisch kritisch oder sonstwas, dafür brauch man Rationalität, check?

und um den Anschluß wiederzufinden: Glaube ist mitunter sehr emotional.
 
D

deLaval

Gast
agentp schrieb:
Ich habe glaube ich nun schon mehrmals erwähnt, daß ich keine Lust habe da weiter einzusteigen,

Entschuldige, wie unachtsam von mir, das "mir doch egal" zu bemerken, aber nicht entsprechend reagieren.

Wenn Du so unbedingt eine engagierte Diskussion mit mir wünscht

Genau genommen, hast du meine Aussage in Frage gestellt, um dann über die "ist mir doch egal"-Schiene zu gehen.
Du hast dich "ungefragt" an mich gewendet bzw. eine Aussage von mir, welche nicht dir galt, kommentiert, von daher schloß ich, daß dir der Sinn nach einem Gedankenaustausch wäre. Entschuldige diese Fehleinschätzung.

dann laß uns meinetwegen über Fußball reden
Das Thema ist mir zu komplex, als daß ich Lust hätte darauf einzusteigen ;)
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Mir geht es doch um Rationalität vs. Emotionalität, echt jetzt!
Dann sag das doch. Rationalität vs. Emotionalität ist schließlich etwas anderes als Körper vs. Geist und davon hast du dauernd gesprochen. :roll:

Du hast dich "ungefragt" an mich gewendet bzw. eine Aussage von mir, welche nicht dir galt, kommentiert, von daher schloß ich, daß dir der Sinn nach einem Gedankenaustausch wäre.
Deine Aussage, die ich kommentiert habe handelte davon, ob man an etwas nicht glauben kann, von dem man keine Vorstellung hat. Ich persönlich vertrete ja nun die Vorstellung, daß das sogar meistens so ist.
Egal ist mir lediglich die Existenzfrage nach Gott, was aber imho auch ein ganz anderes Thema ist.

Das Thema ist mir zu komplex, als daß ich Lust hätte darauf einzusteigen
Das ist völlig ok für mich und ich werde dich sicher auch nicht weiter drängeln trotzdem was dazu zu sagen. :wink:
 

Gorgona

Erhabener auserwählter Ritter
7. Januar 2003
1.177
@pfaffenheini

Deine page ist leider nicht zu erreichen. Schade.

EDIT: Lag wohl an mir. Ich kann jetzt wieder drauf.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

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