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Ägyptisches und tibetanisches Totenbuch

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Ägyptisches und tibetanisches Totenbuch" im "Glaube und Religion" des Bereiches "Nachdenkliches"

  1. #19
    Geselle Benutzerbild von Semiramis
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    20.08.2005
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    Standard


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    Solche Darstellungen gibt es viele, wahrscheinlich ist es aber eines der bekannten, also das Totengericht im Papyrus des Ani oder in dem des Hunefer, die beide im British Museum sind, glaube ich.
    @ PharaoAtemu
    Wenn Du das BIld, das Du gesehen hast, reinstellst, könnte ich Dir Näheres sagen.

    Wo Anubis die Seele führt und die Waage dort steht.
    Mit dem Begriff Seele habe ich so meine Probleme. Das ist ein sehr von griechischer Philosophie geprägter Begriff, der im Alten Ägypten keine Entsprechung findet. Dargestellt ist ja zumindest die ganze PErson, der Verstorbene und in den INschriften wird er auch als ganze PErson erwähnt (die zwar aus vielen Komponenten besteht: aus einem BA-Prinzip, einem KA-Prinzip, dem Schatten, dem NAmen, dem Leichnam, um nur einige zu nennen). Die Totengerichtsdarstellungen sind eine Vignette (d. h. ein Bild) zum Totenbuchspruch 125, wo auch die näheren Vorgänge geschildert sind. DAs beste Buch dazu ist meiner Meinung nach von Jan Assmann, Tod und Jenseits im Alten Ägypten. Das ist schwere Kost, zugegeben, es ist nicht ganz einfach zu verstehen, aber die Mühe lohnt sich, es ist bestimmt eines der Bücher, die richtig tief in die MAterie eindringen. Ich zumindest habe regelmäßig Aha-Erlebnisse beim LEsen seiner Bücher.
    We shall not cease from exploration
    And the end of all our exploring
    will be to arrive where we started
    and know the place for the first time

    (T.S. Eliot)

  2. #20
    Lehrling
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    Bitte Sehr
    http://www.meritneith.de/totengericht.htm
    Ich glaub, es ist links ein bisschen abgeschnitten,
    aber im großen und ganzen erkennt man es

  3. #21
    Vollkommener Meister
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    Ort
    Hamburg
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    579

    Standard

    hallihallo, werde mal spontan meinen read-only-status verlassen, um den alten grof mal wieder ins spiel zu bringen.

    Stanislav Grof - Totenbücher - Bilder vom Leben und vom Sterben

    Aus dem Vorwort:
    Die moderne Erforschung aussergewöhnlicher Bewußtseinszustände brachte unverhoffte neue Erkenntnisse. Systematische Untersuchungen der Erfahrunge in psychedelischen Sitzungen, hochwirksame Formen der Psychotherapie ohne Drogen sowie spontan auftretende psychospirituelle Krisen zeigten, dass man in all diesen Situationen ein ganzes Spektrum ungewöhnlicher Erfahrungen machen kann, wie Agonie und Sterben, Höllenreisen, göttliches Gericht, Wiedergeburt, Aufstieg in himmlische Sphären und Erinnerungen aus früheren Inkarnationen.
    Diese Zustände sind denjenigen , die in den eschatologischen Texten antiker und vorindustrieller Kulturen beschrieben sind, bemerkenswert ähnlich. Solche Erfahrungen scheinen aus dem kollektiven Unbewussten, wie C.G. Jung es beschrieb, zu kommen, und ihre Symbolik stammt aus vielen Kulturen, nicht unbedingt aus der eigenen des Betroffenen. Ausserdem haben thanatologische Untersuchungen von Zuständen an der Schwelle des Todes gezeigt, dass die Erfahrungen in lebensbedrohlichen Situationen eine große Ahnlichkeit mit den Schilderungen der alten Totenbücher aufweisen, ebenso mit psychedelischen und modernen therapeutischen Erfahrungen. Es hat sich herausgestellt, dass diese Texte in der Tat Landkarten innerer Seelenbereiche in aussergewöhnlichen Bewusstseinszuständen von großer Tiefe sind.
    Man kann das ganze Leben ohne solche Erfahrungen zubringen, bis man durch den biologischen Tod in sie hineinkatapultiert wird. Manchen öffnet sich dieser Erfahrungsbereich jedoch schon zu Lebzeiten, sei es in psychedelischen Sitzungen oder mit anderen Formen der Selbsterfahrung, durch eine spirituelle Praxis, schamanische Rituale oder in spontanen selisch-geistigen Krisen. So können wir diese Seelenbereiche aus der Erfahrung untersuchen, bevor sie uns durch den biologischen Tod aufgezwungen werden.
    Unter anderem werden hier das Totenbuch der Maya, der Nahuatl und Ars Moriendie, das christliche Totenbuch, behandelt.

    Für mich ein beruhigender Gedanke, sich auf die Bardos vorbereiten zu können.

    P.S.: mehr Grof? bitte...
    home: www.shiva2012.o-f.com/ebooks.html

  4. #22
    Geselle Benutzerbild von Semiramis
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    @ PharaoAtemu
    Aha! Das ist das Totengericht aus dem Papyrus des Hunefer, ein ganz bekanntes Stück, und ja auch toll erhalten. Man fand diesen Papyrus im 19. Jhd. in Theben, und heute ist er im British Museum unter der Nummer 9901. Von dem Herrn E. A. W. Budge gab es 1899 eine Faksimileausgabe, aber die ist wahrscheinlich schwer zu erreichen. Aber neueren Datums ist
    Lurker, Manfred (Hrsg.), DAs ägyptische Totenbuch in Bild und Deutung
    (nach den schönsten Papyri aus den Grabmälern der königlichen Schreiber Ani und Hunefer und der Amun-Priesterin Anhai, aufgefunden in der Nekropole von Theben), Bindlach 1994.
    Im Internet habe ich noch nicht recherchiert, aber vielleicht können meine Angaben ja schon mal helfen.

    Zu dem Text zu dem Totenbuch unter dem link http://www.meritneith.de/totengericht.htm
    habe ich zwei Anmerkungen:
    Bei dem "Buch des tageweisen Herauskommens" liegt eine seltsame Übersetzung vor für das, was man gemeinhin als das "Buch vom Herausgehen am Tage" kennt, die ägyptsche Bezeichnnung für das Totenbuch. Dieser Titel macht auch mehr Sinn, da in den Sprüchen, wo der Titel genannt wird, es wirklich darum geht, als Verstorbener wieder zurück zu kommen auf die Lebenswelt (obwohl er natürlich dabei Verstorben bleibt).
    Und das zweite: Der Ach ist eine verklärte Jenseitsform des Verstorbenen, ein Ach wird man durch das Bestehen des Totengerichts, ein Ach ist ein seliges Wesen, ein göttlicheres, wenn man so will, das unter den Göttern leben darf, aber es ist´nicht die Seele des Verstorbenen, es umfaßt die ganze Person.
    Ansonsten habe ich an dem Text überhaupt nichts auszusetzen.
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    (T.S. Eliot)

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