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Ägyptisches und tibetanisches Totenbuch

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Ägyptisches und tibetanisches Totenbuch" im "Glaube und Religion" des Bereiches "Nachdenkliches"

  1. #7
    Lehrling
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    Also ich weiß leider auch nicht wo man das ägyptische Totenbuch downloaden kann ... da ich es zuhause habe !!

    Wege der Weisheit - das ägyptische Totdenbuch von Gregoire Kolpaktchy

    Alleine ist dieses buch allerdings sehr schwer zu verstehen ... selbst für mich war es schwer, obwohl ich mich sehr damit beschäftige.

    Aber dann bekam ich eher durch zufall das buch Egyptian Magic von E.A. Wallis Budge in die Hände .... das war sozusagen der Schlüssel.

    Denn mit beidne büchern zusammen kann man es verstehen und teilweise anwenden.

    Sheewa
    Um die Ewigkeit zu sehen, schau in die Augen einer Katze

  2. #8
    Geselle Benutzerbild von Semiramis
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    20.08.2005
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    Standard

    Versuch es doch mal mit dem Buch von Erik Hornung, Titel: "Das Totenbuch der Ägypter", ganz bequem bei Artemis erhältlich.
    Es hat gegenüber dem Buch von Budge den großen Vorteil, deutlich aktueller zu sein. (Seit dem Anfang des letzten Jahrhunderts hat sich in der Ägyptologie ja auch schon wieder einiges an Erkenntnissen getan.)
    Das bietet auch (wie die beiden älteren Bücher) eine Übersetzung und eine Einführung und noch einiges an Litertur (wenn man noch mehr wissen möchte).
    We shall not cease from exploration
    And the end of all our exploring
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    (T.S. Eliot)

  3. #9
    Gast

    Standard

    Da: http://66.249.93.104/search?q=cache:...ient=firefox-a

    Das Totenbuch ist relativ moderne (Neues Reich 1500-300 v. Chr.) Populärliteratur und in etwa genauso inhaltsschwer wie diverse 6te und 7te Bücher Mose

    Es wurde vom deutschen Ägyptologen Karl Richard Lepsius 1842 erstmals veröffentlicht.

    Eine Sammlung von Gebeten, Beschwörungen, Zaubersprüchen und Mythen, die sich auf den Tod und die Reise der Seele im Jenseits beziehen. Es handelte sich dabei um vorwiegend auf Papyrus geschriebene Texte, die dem Verstorbenen mit ins Grab gelegt wurden.
    Der Inhalt der Texte ist recht unterschiedlich und spiegelt den historischen Kampf zwischen zwei mächtigen Überlieferungen, nämlich den Priestern des Sonnengottes Amun-Re und den Anhängern des Osiris.

    Die Anhänger des Sonnengottes strebten danach, im Jenseits in die Sonnenbarke zu gelangen und Amun-Re in Ewigkeit auf seiner Reise zu begleiten.

    Hingegen vermeinten die Anhänger des Osiris, die Sonnenbarke trage sie nach Sekhet Aaru, ins Königreich des Sonnengottes, wo sie sich dem Gericht der Gerechtigkeit (Maat) stellen, damit sie für immer im Reich des Osiris verweilen können.

    Osiris ist in diesem Zusammenhang identisch mit Aton.
    Als Echnaton seine monothesitische Aton Religion des unsichtbaren Gottes einführte wurde er relativ schnell "abgesetzt" und vertrieben.

    Osiris/Aton wurde deshalb als der verstoßene/gefallene/verlorene Gott bekannt, der sich dann den Hebräern mit den Worten "Ani ha el Shadai" "ich bin der verstoßene Gott - in anderer Übersetzung "Ich bin der gefallene Großengel" vorstellte der heute als JHAVE bekannt ist.

    Das Ägyptische Totenbuch entstand zu einer Zeit als Priesterschaft und Religion längst komplett pervertiert und inhaltsleer war und ist eine Mischung aus Popanz und Showtime.

    Das selbe gilt für das Tibetische.

  4. #10
    Geselle Benutzerbild von Semiramis
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    20.08.2005
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    Standard

    Das sehe ich anders.
    Zunächst einmal gibt es natürlich "Das ägyptische Totenbuch" gar nicht, Hunderte von einzelnen Totenbüchern belegen, daß jedes einzelne stets eine individuelle Zusammenstellung von Totenbuchsprüchen ist, die aus einem großen Fundus ausgewählt wurden. Zudem variiert jeder einzelne Spruch noch inhaltlich und textlich in den erhaltenen Handschriften. Ein wirkliches Standartwerk "Das Totenbuch" zu haben, müßte man alle Varianten mitaufnehmen und nicht immer nur eine Version eines einzigen Papyrus (oder einiger weniger). Aber davon ist die Forschung wohl noch weit entfernt (ist ja auch viel Arbeit.).
    Das Ägyptische Totenbuch entstand zu einer Zeit als Priesterschaft und Religion längst komplett pervertiert und inhaltsleer war und ist eine Mischung aus Popanz und Showtime.
    Fest steht aber, daß so viele Privatpersonen ihre Totenbücher mit ins Grab bekamen, und das über eine sehr lange Zeit hinweg. Auch wenn wir heute die Bedeutung oft gar nicht mehr nachvollziehen können, hat es doch für viele Jahrhunderte für die gläubigen Menschen damals wohl eine Bedeutung gehabt, inhaltsleer ist es daher doch nicht.
    Die Sprüche des ägyptischen Totenbuches wurden sicherlich nicht von irgendwelchen Priestern ad hoc erfunden, viele Entwicklungslinien führen in frühere Zeiten, zu den Sargtexten und zu einigen anderen Textgattungen außerhalb der religiösen Literatur.
    Der Inhalt der Texte ist recht unterschiedlich und spiegelt den historischen Kampf zwischen zwei mächtigen Überlieferungen, nämlich den Priestern des Sonnengottes Amun-Re und den Anhängern des Osiris.
    Wenn es wirklich ein solch theologischer Streit zwischen Re- und Osiris-Anhängern gab (was kontrovers diskutiert wurde, heute scheint der Streit ungeklärt zu ruhen, habe ich den Eindruck), dann ist das in der That eine historische Entwicklung, aber zu der Zeit, als das Totenbuch verwendet wurde, sicher nicht mehr virulent. Schließlich gibt es keine reinen Sonnen-Totenbücher gegenüber Totenbüchern, die sich nur auf Osiris bezögen, wie es dann zu erwarten wäre.
    ist eine Mischung aus Popanz und Showtime
    Thatsächlich ist das Totenbuch ein scheinbares Chaos aus verschiedensten Vorstellungen, die sich aber nur in unserem kausalen Denken logisch ausschließen. In diesem Textkorpus haben die Ägypter in immer neuen Herangehensweisen Aussagen über das Jenseits zu treffen versucht. Für die Ägypter, denke ich, war jede neue Darstellungsform, jede neue Idee ein Hinzu, ein bißchen mehr vom Verstehen des so schwer Faßbaren.

    Wie sieht das mit dem Tibetanischen Totenbuch aus? Davon weiß ich nichts, wer klärt mich auf, was es damit auf sich hat??
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  5. #11
    Geheimer Meister
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    447

    Standard Bardo Thödol

    Zitat Zitat von Semiramis
    Wie sieht das mit dem Tibetanischen Totenbuch aus? Davon weiß ich nichts, wer klärt mich auf, was es damit auf sich hat??
    Die Bezeichnung "Tibet(an)isches Totenbuch" ist eigentlich falsch, wird aber in Anlehnung an das "Ägyptische Totenbuch" weiterhin verwendet.

    Der Originaltitel ist "Bardo Thödol" was man mit "Befreiung durch Hören im Zwischenzustand(=Bardo)" übersetzt.

    Der Text wird traditionell dem indischen Heiligen Padmasambhava (auch Padmakara oder Guru Rinpoche genannt) zugeschrieben. Bei Padmasambhava handelt es sich um eine pseudohistorische Persönlichkeit die im 8. Jhd. im heutigen Pakistan, Indien und Tibet gelebt und gewirkt haben soll. Padmasambhava gilt als Gründer der tibetischen Nyingma-Schule und als irdische Verkörperung des universellen Buddha Amitabha.

    Das Bardo Thödol gilt als Verborgener Text, der von Padmasambhava zu seinen Lebzeiten in Tibet versteckt wurde um dann später von verwirklichten Praktizierenden wiederentdeckt zu werden.

    Das Werk beschreibt zuerst die Vorgänge beim Sterbevorgang die dann mit dem physischen Tod abschließen und bietet für den Praktizierenden Hilfestellungen, wie er sich beim Sterben geistig verhalten sollte/könnte.

    Den Hauptteil bilden allerdings die Bardo-Lehren über die Abläufe im Zwischenzustand zwischen dem vergangenen Leben und dem künftigen, welcher in der Regel 49 Tage dauert.
    Hierbei geht es darum, dass für jeden Tag nach dem Tod dem Verstorbenen eine bestimmte Textstelle vorgelesen wird in der erklärt wird, was dem Geist des Verstorbenen gerade wiederfährt und wie er reagieren sollte/könnte.

    Im Grunde geht es darum, dem Toten aufzuzeigen, dass alles was er während des Bardo "durchlebt" letztlich sein eigenes Konstrukt ist. Ihm soll offenbart werden, dass alles nur Visionen sind, die vom Toten selbst erzeugt werden, ihm aber die Möglichkeit zur Befreiung bieten.

    Der Autor rät deshalb, sich mit dem Inhalt des Buches vertraut zu machen oder es dem Sterbenden bzw. Verstorbenen vorzulesen um ihn so sicher durch das Sterben und den Zwischenzustand zu geleiten.

    Weitere Einzelheiten: http://www.bodhibaum.net/tod-im-buddhismus/index.htm
    "Der Große WEG ist ohne Tor.
    Tausend verschiedene Straßen gibt es.
    Wer einmal diese Schranke durchschritt,
    spaziert in Freiheit im Weltall umher."
    aus "Mumonkan-Die torlose Schranke", Mumon Roshi

  6. #12
    Geselle Benutzerbild von Semiramis
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    Beiträge
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    Danke für die umfangreichen Informationen!
    Dann liegt eine Gemeinsamkeit zwischen beiden "Totenbüchern" ja doch eher nur oberflächlich vor: gemeinsam ist ihnen die Behandlung des Zustandes nach dem Sterben. Aber das Bild vom Menschen, von Ursachen und Zielen im und nach dem Tode ist völlig verschieden.

    Was mir noch nicnt ganz klar ist: Welche Bedeutung hat das tibet(an)ische Totenbuch heute thatsächlich? Wird es von jemandem institutionell verwendet oder "nur" von all denen, die sich damit beschäftigen? Gibt es mehrere Versionen?
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