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Thema: Videoüberwachung: Ungewöhnlich=Verbrecher?

  1. #1
    Geheimer Meister
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    Standard Videoüberwachung: Ungewöhnlich=Verbrecher?


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    Guten Tag.

    Neue Software soll verdächtiges Verhalten aus Videoaufzeichnungen erkennen und vorsorglich Alarm auslösen (hier richtiges Forum?).

    Quelle:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...194325,00.html


    Meine Fragen:

    1.) Kann eine solche Software, unterstellt, sie würde funktionieren, Videoüberwachung rechtfertigen?

    2.) Gibt es typisches "verdächtiges" Verhalten vor dem "jetzt geht es los"?

    ME liegt in der Kombination einer gegenwärtigen Überwachungshysterie und solchen Programmen eine erhebliche Gefahr für die Privatheit der Bürger.

    Allen gute Wege.
    Memento mori!

    Im Informationszeitalter ist die Herrschaft über die Information Voraussetzung für die Herrschaft über die Menschen.

  2. #2
    Geselle
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    Standard

    Ich kann mir auf keinen Fall vorstellen, dass ein Computer merken könnte, wann ein Mensch etwas Schlechtes im Sinn hat oder nicht. Vor allem wäre man in seiner Bewegungsfreiheit ja noch mehr eingeschränkt. Man kann ja jetzt schon nicht mehr einfach so auf dem Bahnsteig singen oder tanzen, ohne dass die Bahnwache kommt...
    Weil in Uganda die Kinder verhungern, müssen wir alle unseren Teller leer essen!?!

  3. #3
    Geheimer Meister
    Themenstarter

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    Standard

    "Eigentlich ist der Text viel zu lang, aber ich hoffe, dass einige von euch blöd genug sind, ihn bis hierher zu lesen."

    Ganz gut. Zur Sache: doch, die Programme sollen das können. Und es wird genug Anwender geben, die so deppert sind, das auch zu glauben. Und einem gewissen Bundesminister könnte unter Umständen so was auch gefallen.

    Allen gute Wege.
    Memento mori!

    Im Informationszeitalter ist die Herrschaft über die Information Voraussetzung für die Herrschaft über die Menschen.

  4. #4
    Gesperrter Benutzer
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    75

    Standard AW: Videoüberwachung: Ungewöhnlich=Verbrecher?

    die engländer sind ziemlich paranoid und schizophren
    da müsste die halbe engl. bevölkerung verhaftet werden, weil sie sich zu langsam bewegen LoL
    so ein unfug, per comp. feststellen zu lassen, wie sich ein mensch bewegt, damit er z.B. als terrorist erkannt wird.

  5. #5
    Ritter Rosenkreuzer Großinspekteur-Inquisitor Benutzerbild von Grubi
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    Standard AW: Videoüberwachung: Ungewöhnlich=Verbrecher?

    Das ist inzwischen weit verbreitet, der Thread ist von 2002, inzwischen ist diese Software weiterentwickelt worden und wird von vielen Firmen eingesetzt.
    Hier kannst du sowas kaufen : Überwachungskamera kaufen - IP-Video-Überwachungskamera - erdkreis CCTV/IP-VIDEO GmbH - Sicherheit mit System u.a. von Sony und Dallmeier - Spezialist für Videoüberwachung auch online - Überwachungssystem

    Gruss Grubi
    Geändert von Grubi (09.01.2012 um 05:21 Uhr)
    Die Dunkelheit ist real, Licht scheint nur so...

  6. #6
    Geselle Benutzerbild von BigBrian
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    Standard AW: Videoüberwachung: Ungewöhnlich=Verbrecher?


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    Zitat Zitat von abulafia Beitrag anzeigen

    1.) Kann eine solche Software, unterstellt, sie würde funktionieren, Videoüberwachung rechtfertigen?

    2.) Gibt es typisches "verdächtiges" Verhalten vor dem "jetzt geht es los"?
    Guten Tag.

    zu 1) § 6 a BDSG sagt nein.
    zu 2) Ja. Zum Beispiel liegende Personen. Sie könnten verletzt oder krank sein. Man könnte auch ganze Bereiche definieren, wo niemand Unbefugtes sich aufhalten sollte. Zum Beispiel Schienenstränge oder Schalterräume. Etwas aufwändiger wäre dann eine Software mit Gesichtserkennung, die auf bestimmte Personen reagiert.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Zora Beitrag anzeigen
    Ich kann mir auf keinen Fall vorstellen, dass ein Computer merken könnte, wann ein Mensch etwas Schlechtes im Sinn hat oder nicht. Vor allem wäre man in seiner Bewegungsfreiheit ja noch mehr eingeschränkt. Man kann ja jetzt schon nicht mehr einfach so auf dem Bahnsteig singen oder tanzen, ohne dass die Bahnwache kommt...
    Denk mal an die vielen S- und U-Banhöfe, wo gar kein Personal vor Ort ist. Statt dessen werden Bilder der Kameras an einen zentralen Ort übermittelt, wo jemand vor einer endlosen Wand von Monitoren sitzt. Da ist klar, dass niemand konzentriert 20 Bildschirme 8 Stunden lang anschauen und alles erfassen kann. Ein Signal mag hilfreich sein und er schaut auf den betreffenden Monitor und entscheidet dann, ob wirklich eine Gefahr vorliegt.

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