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Indymedia Festplatten in London beschlagnahmt !!!

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Indymedia Festplatten beschlagnahmt !!


In London wurden die Festplatten eines Servers des unabhängigen Medien-Center Indymedia beschlagnahmt. Von dem Ausfall sind weltweit über 20 Indymedia-Projekte betroffen. Über die genauen Hintergründe gibt es noch keine Angaben. Der US-Provider hat die anordnung vom FBI
bekommen da der Server in einer Londoner Niederlassung des Providers
betrieben wurde setzte das FBI das ganze über die US Muttergesellschaft
durch.

Entgegen erster Berichte wurden die Festplatten wohl nicht bei einer FBI-Razzia beschlagnahmt, sondern vom Provider Rackspace selbst entnommen und den US-Behörden übergeben.

Indymedia wurde *nicht* von der Anordnung informiert.

Für alle die Indymedia nicht kennen:

bei Indymedia kann jeder der möchte anonym Nachrichten und Kommentare posten.

Nuja z.Z. ist die Domain jedenfalls nicht erreichbar:

* Connection Failed

The system returned:

(65) No route to host

The remote host or network may be down. Please try the request again.

Your cache administrator is billf@indymedia.org

Welcome to the new world order.....


Regards,

Science


Quelle: www.heise.de http://www.heise.de/newsticker/meldung/51953[/url]
 
G

Guest

Gast
Tarvoc schrieb:
science schrieb:
bei Indymedia kann jeder der möchte anonym Nachrichten und Kommentare posten.

Also quasi ein Wiki?

Indymedia ist ein Kollektiv von Journalisten aus aller Welt und
Medienorganisationen und will damit eine nicht hierachische
Berichterstattung bieten:

"Indymedia ist eine demokratische Medienplattform für die Verbreitung einer radikalen, sorgfältigen und leidenschaftlichen Sicht der Realität"
Zitat von de.indymedia.org z.Z. nicht erreichbar


regards,

science
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.785
Weiß man inzwischen näheres? Bisher habe ich nur Spekulationen gelesen über die angebliche Veröffentlichung von Fotographien eines angeblichen verdeckten Ermittlers, der wiederum Demonstranten fotographiert hatte....


Übrigens habe ich kurz nach science einen allgemeinen thread zum aktuellen Kampf gegen unliebsame Netzbewohner gestartet - da indymedia nur als Beispiel genannt ist, es eine Sammlung weiterer Meldungen geben soll und der thread außerdem in einem anderen Unterforum ist, lasse ich ihn mal mehr oder weniger parallel stehen.
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.785
Rackspace habe kürzlich erfahren, dass das FBI und die amerikanischen Geheimdienste Ermittlungen wegen eines bei Indymedia erschienen Artikels aufgenommen hätten, in dem Namen und Adressen von Delegierten beim Wahlparteitag der Republikaner in New York genannt worden seien, berichtet «La Repubblica».

Zudem sei der Provider in der vergangenen Woche aufgefordert worden, mehrere Fotos von Indymedia-Websites zu entfernen, auf denen Schweizer Polizisten in Zivil zu während des G8-Gipfels im französischen Nantes 2003 sehen waren, berichtet die Zeitung. Die Verbreitung der Fotos sei nicht gesetzwidrig, hätten FBI-Beamte betont. Es gehe darum, «der Schweizer Regierung einen Gefallen zu tun». (nz)

http://www.netzeitung.de/internet/308457.html




Zwei indymedia- Kommentarstränge zum betreffenden Artikel mit weiteren Vermutungen und Informationen:

http://www.indymedia.org/de/2004/10/112014.shtml

http://indymedia.org.uk/en/2004/10/298741.html
 

Calileo

Geheimer Meister
20. März 2004
210
science:
In London wurden die Festplatten eines Servers des unabhängigen Medien-Center Indymedia beschlagnahmt. Von dem Ausfall sind weltweit über 20 Indymedia-Projekte betroffen. Über die genauen Hintergründe gibt es noch keine Angaben. Der US-Provider hat die anordnung vom FBI bekommen da der Server in einer Londoner Niederlassung des Providers
betrieben wurde setzte das FBI das ganze über die US Muttergesellschaft
durch.
Seit wann hat das FBI die Befugnis, in London Besitz von Dritten zu beschlagnahmen?
 

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Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.785
Entgegen erster Berichte wurden die Festplatten wohl nicht bei einer FBI-Razzia beschlagnahmt, sondern vom Provider Rackspace selbst entnommen und den US-Behörden übergeben.

Wer da was wie durchgesetzt hat und wie die Gesetzeslage genau aussieht, ist mir allerdings auch nicht klar...


(edit)
US authorities issued a federal order to Rackspace's office in the US ordering them to provide Indymedia's hardware located in London to the requesting agency. Rackspace is one of Indymedia's web hosting providers with offices in the US and London. Rackspace complied, without first notifying Indymedia, and turned over Indymedia's server in the UK. This affects some 20+ Indymedia sites worldwide.


Wenn das FBI über den Mutterkonzern Druck ausgeübt hat, stellt sich die Frage, ob Rackspace zu der Herausgabe nach US- Recht verpflichtet ist, ob die jeweiligen nationalen Organe eingeschaltet wurden, oder ob es sich um eine Art "freiwilliges" Einlenken von Rackspace gehandelt hat...


Auf indymedia wurde noch folgendes geschrieben:

Rackspace is a US company, if it owns server in UK, its server have to respect the UK & US legislation...

The US company is responsible of his server whereever they are !!

so *these servers are not outside of the USA juridiction* because the company who owns them is in the USA !
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
greift man da schon diesem implementation act vor?
als ich das gelesen habe, haben bei mir schon die alarmglocken geläutet.
das, was hier als "pressefreiheit" verkauft wird, stellt einen immensen eingriff in nicht der USA genehme berichterstattung auch im ausland dar.

Der Sprecher der Republikaner im Repräsentantenhaus, J. Dennis Hastert, hat letzten Freitag den umfangreichen 9/11 Recommendations Implementation Act (H.R.10) eingebracht. Der Gesetzesvorschlag, der nach den Empfehlungen der 9/11-Kommission die Organisation und Arbeit der US-Geheimdienste im In- und Ausland neu regeln soll.


...Im Geheimdienstgesetz soll auch wieder die Pressefreiheit verankert werden, weil das im Interesse der nationalen Sicherheit liege. Die Außenpolitik der USA soll daher die Förderung von Pressefreiheit und freien Medien als vorrangige Aufgabe sehen und die Unabhängigkeit der freien Medien weltweit fördern. Ganz entscheidend aber sei es auch, eine "einseitige oder falsche Berichterstattung ausländischer Medien über die USA" zu bekämpfen. Das fördere die Terroristen und behindere die US-Außenpolitik.

Wo Pressefreiheit herrsche, könnten US-Regierungsvertreter über ausländische Medien kommunizieren oder sich direkt an die Bevölkerung wenden. Gegenüber Staaten, in denen Medien einseitig oder falsch berichten und deren Regierungen dies fördern, sollen aber die Daumenschrauben angezogen werden. Das sind "unfreundliche Akte". Das Außenministerium würde dafür zuständig sein und auch die Maßnahmen vorschlagen, wie man gegen eine solche unerwünschte Berichterstattung vorgehen soll.

http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/18457/1.html
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
Europäer liessen IMC beschlagnahmen

Anscheinend wurde die Beschlagnahme des britischen Indymedia-Servers durch das FBI nicht von US-amerikanischen Behörden gestartet, sondern von Behörden in der Schweiz und in Italien.

Mehr Infos gibts auf der Indymedia Global Sonderseite http://indymedia.org/en/static/fbi (englisch)
und auf der Indymedia Germany Sonderseite
http://de.indymedia.org/2004/10/96036.shtml (deutsch)

Italienische und Schweizer Behörden baten ...
annonym 09.10.2004 12:58

um die Beschlagnahme des IMC Servers

Heute, 8. Oktober 2004, hat Indymedia erfahren, dass die Aufforderung, von einer US Firma in UK gehostete Indymedia Server zu beschlagnahmen, von Regierungsbehörden aus Italien und der Schweiz stammt. Mehr als 20 Indymedia Indymedia Seiten, mehrere Internet Radio Streams und andere Projekte waren auf den Servern gehostet. Sie wurden am 7. Oktober offline genommen, nachdem eine entsprechende Anordnung an Rackspace Inc., einer von Indymedias Web Hosting Providern, gegangen ist. Der Grund für die gerichtliche Anordnung oder wer momentan im Besitz der Server ist, bleibt für Indymedia unklar. Laut Meldungen der italienischen Nachrichtenagentur und einem Agence France-Presse (AFP) Interview mit FBI Sprecher Joe Parris, handelte das FBI auf Verlangen aus Italien und der Schweiz. "Es ist keine FBI Opteration," sagte Paris gegenüber AFP. "Durch eine Rechtshilfeabkommen, wurde die Massnahme im Interesse eines Drittstaates vollzogen." (1) Früher am heutigen Tag publizierte Rackspace eine Mitteilung, wonach sie die Server in Folge einer Anordnung unter dem Mutual Legal Assistance Treaty (MLAT) ausgehändigt hätten. Das MLAT ermöglicht Verfahren, in welchen sich Länder gegenseitig Unterstützung in Untersuchungen betreffend internationalem Terrorismus, Entführung und Geldwäsche zukommen lassen. Das Gericht verbietet Rackspace, weitere Äusserungen dazu abzugeben. (2) Ein Indymedia Systemadministrator sagte: "Wir wissen nicht, ob Rackspace unter Schweige-Anordnung steht oder welche rechtlichen Restriktionen sie zu solchem Handeln zwang, oder ob ihre Rechtsabteilung genügend Zeit hatte, die Aufforderung zu studieren." Aidan White, Generalsekretär der International Federation of Journalists (IFJ) sagte folgendes. "Wir wurden Zeugen einer intolerierbaren und agressiven internationalen Polizeioperation gegen ein Netzwerk spezialisiert in unabhängigem Journalismus. Der Weg wie dies getan wurde, riecht eher nach einer Einschüchterung von legitimer journalistischer Recherche als nach Verbrechensverfolgung." (3) Indymedia verurteilt die Tatsache, dass gar 24 stunden nachdem zwei Server vollständig abgeschaltet wurden, Indymedia immer noch nicht keinerlei Informationen über die Gründe der Anordnung erhält. Mit dem Abschalten von zwei Servern, wurden mehr als 20 Indymedia Seiten in verschiedenen Ländern weltweit sowie andere unabhängige Projekte beeinträchtigt. Indymedia empfindet diese extrem eingreifende Operation als eine ernste Bedrohung für die Redefreiheit weltweit. Indymedia insistiert, dass die Server zurückgegeben werden, da jeder Tag ihrer Funktionsuntüchtigkeit und der Unzugänglichkeit von Indymedia's nicht ersetzbaren Daten, grosser materieller Verlust für das Indymedia Netzwerk weltweit bedeutet. Anmerkungen: (1) AFP Meldung (2) Mitteilung von Rackspace, 8 Okt. 2004: "In the present matter regarding Indymedia, Rackspace Managed Hosting, a U.S. based company with offices in London, is acting in compliance with a court order pursuant to a Mutual Legal Assistance Treaty (MLAT), which establishes procedures for countries to assist each other in investigations such as international terrorism, kidnapping and money laundering. Rackspace responded to a Commissioner’s subpoena, duly issued under Title 28, United States Code, Section 1782 in an investigation that did not arise in the United States. Rackspace is acting as a good corporate citizen and is cooperating with international law enforcement authorities. The court prohibits Rackspace from commenting further on this matter." Mehr Informationen zu MLAT hier (3) IFJ Statement (4) Indymedia Freiwillige können nur über mögliche Gründe spekulieren. Leute von Indymedia Schweiz vermuten, die Anordnung könnte mit Fotos zu tun haben, die auf der Seite von IMC Nantes publiziert wurden und zwei schweizer verdeckte Polizeiermittler während des G8 in Evian zeigen. In den vergangenen Wochen hatten Schweizer bzw. Genfer Regierungsbehörden kontakt zum FBI. Das FBI gelangte kürzlich sowohl an Rackspace als auch an einen Indymedia Aktivisten aus Seattle betreffend dieser Angelegenheit. Aber laut Mitteilung von Rackspace an Indymedia vom Dienstag, sei diese Angelegenheit abgeschlossen. Für seinen Teil, kann Indymedia Italien nur annehmen, dass die Aufforderung durch die Haltung der italienischen Regierung gegenüber Indymedia motiviert ist, die spätestens seit dem G8 in Genua (2001) offen feindlich ausgetragen wird. (5) Mehr Hintergrundinformationen (6) Kontakt: imc-press(at)indymedia.org or +1-415 867 9472

http://www.de.indymedia.org/2004/10/96078.shtml
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
aus dem indymedia artikel oben:

Früher am heutigen Tag publizierte Rackspace eine Mitteilung, wonach sie die Server in Folge einer Anordnung unter dem Mutual Legal Assistance Treaty (MLAT) ausgehändigt hätten. Das MLAT ermöglicht Verfahren, in welchen sich Länder gegenseitig Unterstützung in Untersuchungen betreffend internationalem Terrorismus, Entführung und Geldwäsche zukommen lassen.

MLAT in aktion- ein weiteres instrument, um (in diesem fall) missliebige nachrichten in die nähe des terrorismusverdachts zu lenken und somit ausschalten zu können.

meinungsfreiheit ade.

schöne neue welt- wir sind mittendrin!
 

Paran

Vorsteher und Richter
30. November 2003
795
Hab zwar kaum Sympathien für diese Seite, da sie ziemlich einseitige und auch oft sehr unprofessionelle Artikel verfasst, aber warum gleich dagegen vorgehen? Mich hat diese Seite immer wieder gut unterhalten!
 

InsularMind

Geheimer Sekretär
9. Dezember 2003
644
Sehr interessant!

Schon länger frage ich mich was da im Namen der Terrorbekämpfung oder Investigation in Geldwäscherei / Geiselnahme - Belangen ect noch so alles an Informationen herausfiltriert werden mag und auf irgendwelchen verborgenen Identifikationslisten landen mag.
Soll dieser neue Terrorbekämpfungswahn irgendwann die Berechtigung dazu einfordern, dass jegliche unzensierte bzw. freie Informations - Plattform nach Lust und Liebe auseinandergenommen werden kann?

Klingt schon irgendwie nach dem Versuch, die Freiheit im Namen von 'höherer Prioritäten' in die Handhabe zu bekommen.
Und wer überprüft, ob das FBI oder wer auch immer dran beteiligt ist, aus 'sauberen' Beweggründen handelt?
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.785
Indymedia to U.S., U.K., Swiss and Italian Authorities: "Hands Off Our Websites"

[...]
Zapelli, senior federal prosecutor for Geneva (Switzerland), confirmed that he has opened a criminal investigation into Indymedia coverage of the 2003 G8 Summit in Evian. (2) Zapelli will provide details of that investigation at a press conference on Tuesday.

Federal prosecutor of Bologna (Italy) Marina Plazzi stated that she is investigating Italy Indymedia because it may "support terrorism."

Meanwhile international journalist associations have come forward in support of Indymedia. "We have witnessed an intolerable and intrusive international police operation against a network specialising in independent journalism," said Aidan White IFJ General Secretary. (4)

[...]

As of Monday, October 11, five of the downed websites have been restored, including Brasil, Euskal Herria, Poland, UK and Nice. Indymedia volunteers are working around the clock to restore the remaining sites, however at least four of them - Uruguay, Italy, Western Massachusetts and Nantes - have suffered data loss as a result of the governments' action.

"This FBI operation gives us even more reason to continue with what we have been doing for several years," says an activist from Italy Indymedia.

"Uruguay has a long history of media repression. We don't have the money to pay for web hosting, and so we rely on the solidarity of other countries. Actions like the seizure of the servers make the whole world insecure for free media," says Libertinus, an Indymedia volunteer from Uruguay, one of many Indymedia web sites that was caught in the FBI actions as a bystander. "Uruguay's national elections will take place on October 31st. It's a bad time for this to happen."

http://www.indymedia.org/or/2004/10/112083.shtml




FBI and other legalbreaking news

http://www.indymedia.org/en/static/fbi.shtml
 

NoToM

Intendant der Gebäude
13. Januar 2003
852
Noch ein paar Infos:

Bei dem unabhängigen Info-Portal Indymedia kann jeder Nutzer anonym Nachrichten und Kommentare posten. Diese Möglichkeiten werden vor allem von linken Gruppierungen und Globalisierungskritikern genutzt. Inzwischen gibt es weit über 100 eigenständige Indymedia-Ableger auf der ganzen Welt.

In der Vergangenheit hatte das Projekt schon öfter Probleme. So musste der niederländische Ableger nach einem Gerichtsurteil Weblinks auf die Zeitschrift Radikal entfernen, die Sabotageanleitungen für Anschläge auf Bahnanlagen veröffentlicht hatte. Die Schweizer Indymedia ging offline, nachdem sie wegen der Verbreitung antisemitischer Inhalte angezeigt worden war.

Quelle: http://www.loogie.net/news/technik/20041008_1.html
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.785
NoToM schrieb:
Die Schweizer Indymedia ging offline, nachdem sie wegen der Verbreitung antisemitischer Inhalte angezeigt worden war.

Dabei dürfte es sich wohl um folgenden Vorfall handeln, bei dem eine kommentierte Trashcan als Anlass genommen wurde:

Web-Inhalte: Verschoben ist nicht gelöscht
Samuel Althof, Sprecher der Vereinigung Aktion Kinder des Holocaust, hat eine Strafanzeige gegen die Verantwortlichen von switzerland.indymedia.org bei der Schweizer Polizei wegen antisemitischer Veröffentlichungen gestellt. Auf der Website des linken Infoportals würden sich antisemitische Beiträge häufen, die verantwortlichen "ModeratorInnen + RedakteurInnen" würden diese aber nicht entfernen, sondern nur mit einem Kommentar in den "Zensurkübel" verschieben. Dort seien sie nicht nur weiter einsehbar, der Zensurkübel enthalte auch durch "die Ansammlung 'gelöschter' Beiträge eine bewusst gewollte Attraktivität".

http://www.heise.de/newsticker/meldung/24598



Übrigens:
Der kommunistische Europabgeordnete Marco Rizzo kündigte unterdessen an, den Vorfall auf die Tagesordnung des EU-Parlaments setzen zu wollen.

Italienische Kommunisten kämpfen für die Pressefreiheit... man darf gespannt sein :lol:
 

Pfeifenkopf

Geheimer Meister
28. Januar 2004
204
Die Festplatten sind wieder da. Verständlicherweise werden die Daten jetzt erstmal als kompromittiert angesehen, bis geklärt ist, wer Zugang hatte und wie genau die Sache abgelaufen ist. In jedem Falle ist diese Geschichte eine Unverschämtheit und lässt für die Zukunft der freien Meinungsäusserung im Netz nichts Gutes erwarten.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/52130
 
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