@wattwurm
Danke für dein Interesse.![]()
Ich bin der Meinung, dass der westlichen Öffentlichkeit da eine "Mafiageschichte" aufgetischt wird. Wie ich schon geschrieben habe, einfach aus dem panischen Versuch heraus die eigenen Machtpolitischen Absichten und die damit verbundenen Dummheiten, Blamagen und "Peinlichkeiten" zu verschleiern. Da findet, in Zeiten des weltweiten "Antiterror-Krieges", mitten in London ein Atomschmuggel statt und die westlichen Geheimdienste "wissen" nichts davon...also meinst Du, es waren wirklich russische Geheimdienst-Leute? Es gibt ja auch noch den verdacht, es ging um Atomschmuggel, also mehr Richtung Mafia-Geschäfte
Natürlich möchte ich nicht abstreiten das "die Mafia" (also "organisierte Kriminalität") ebenfalls "mit im Spiel" ist. Diese Komponente ist aber nicht das "Zentrum" und wird von der westlichen Berichterstattung (und hinter der "Nachrichtenversorgung" der zivilen Medien stehen die entsprechenden "Büros" westlicher Geheimdienste), gezielt, aufgebläht.
Atomschmuggel ist im heutigen Russland quasi unmöglich. Der russische (von Putin reformierte und kontrollierte) Sicherheitsapparat beherrscht die sogenannte "Atommafia" im eigenen Land ausnahmlos. Schwachpunkte sind eher die anderen post-sowjetischen Ländern (obwohl auch in diesen den russischen Geheimdiensten kaum etwas entgeht). Atomschmuggel im "großen Ausmaß" mit russischem Material ist heute in Russland ohne Wissen der putinschen Geheimdienste nicht möglich.
Litwinenko ist sicher mit der Mafia verbunden gewesen. Besonders über seinen russisch-britischen "Gönner" (welcher russische Multimillionär, besonders im westlichen "Exil", ist das eigentlich nicht). Welche politischen Überzeugungen Litwinenko letzendlich hatte oder mit anderen russischen Dissidenten teilte ist schwer zu sagen (z.B. hatte er auch enge Kontakte zum Tschetschenischen Widerstand). Gemeinsam ist all diesen Namen wohl nur ihre Putin-Feindschaft.
Litwinenko wurde einfach in eine Falle gelockt. Vor der Fassade eines "Mafia-Geschäfts" hat ihn der russische Geheimdienst ausgehorcht und "fertig gemacht". Das sich die russischen Geheimdienste der Mafia bedient haben (wie gesagt: der russische Sicherheitsapparat beherrscht die russische Mafia) ist offensichtlich.
(Ich verweise hier, kurz, auch auf den großen Vorteil der Querverbindungen der russischen Mafia zu anderen "Mafia-Organisationen" in Westeuropa und dem Fernen Orient für die russischen Geheimdienste. Auch das ist ein Teil des "Paktes" zwischen Putin und der Russischen Mafia.)
Und nochmal: Abschätzig vom heutigen Russland als "Bananenrepublik" zu sprechen (das traf sicherlich auf die Jelzin-Zeit zu) und das Propagandabild vom "Reich des Bösen" (als wenn heute in Westeuropa nicht auch Polizeistaaten auf dem Vormarsch seinen und als ob hier alles "viel transparenter" sei) wieder ins Bewußtsein der halb-informierten westeuropäischen Massen zu beschwören, wird solche Fälle sicher nicht "klären".
PS: Wünsche allen Christen ein gesegnetes Weihnachtsfest.



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