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Cannabis- Verschwörung?

Salomon

Geheimer Meister
10. April 2002
178
Hab hier noch was Interessantes zum Thema bei heise gefunden
Über das Ende des Ölzeitalters, die Visionen der Autopioniere Diesel und Ford und die Wiederkehr des Universalrohstoffs Hanf

Ausserdem möchte ich auf eine 5 teilige Serie auf arte hinweisen,
die diese Woche ausgestrahlt wird.(am Donnerstag,also morgen kommt ein Beitrag zu Cannabis)

Gehirn unter Drogen

Die 5-teilige Reihe begibt sich auf eine neurologische Entdeckungsreise und analysiert die unterschiedlichen Wirkungsweisen diverser Drogen auf das menschliche Gehirn.
 

holo

Frechdachs
27. August 2005
2.712
Aber mit Brösel käme ich hier nie zum schreiben. Ich bekomme von Haschisch Lachkrämpfe - ist immer alles super komisch ...
deswegen hier der Haschisch-Kompromiss zum Thema Lernen und Vergessen.


Und jier noch was interessantes zum Topic
 

Ellinaelea

Geheimer Meister
7. März 2005
494
...

Also von wegen high lernt sich besser. Es arbeitet sich high auch besser. In meinen sieben Jahren als Nachrichtenredaktorin hab ich vor der Sendung immer eins gekifft und keiner hat bei Änderungen so schnell reagiert wie ich. Und bei Pannen, wenn andere die Hände über dem Kopf zusammenschlugen, zu Salzsäulen erstarrten oder zu Weinen begann, war ich die einzige, die reagiert hat. Zum Schluss ging das soweit, dass mich die Chefin vor der Sendung noch zum Rauchen vors Haus geschickt hat *ggg*
 

holo

Frechdachs
27. August 2005
2.712
Ja, aber es liegt bestimmt an der Dosis. Ich stand nach Berichten von Kumpels eine halbe Stunde vor dem Klo, ohne was zu machen, ohne mich zu bewegen - da hab ich nix gelernt...

Hier noch ein Artikel der Haschischgegner und deren Vorurteile.
 

BigIgnazion

Großmeister
10. April 2002
81
Hier noch ein Artikel der Haschischgegner und deren Vorurteile.

sry wenn ich das so sage, aber nach dem ersten durchlesen kann ich jetzt nicht sagen das ich dort großartig viele Vorurteile finden kann. die eine oder andere verallgemeinerung hab ich wohl entdeckt mehr aber eigentlich auch nicht.

zum thema abhängigkeit denke ich muss man das ganze differenziert betrachten, es gibt sicher konsumenten die den entzug als weniger schlimm entfinden und eben solche die ihn als sehr hart empfinden. als ich aufgehört habe täglich zu rauchen war das z.B. eigentlich recht locker, ein oder zwei wochen leichte einschlafprobleme und das wars eigentlich. allerdings würde ich mich damit nicht hinstellen und behaupten das es so und nur so ist. ich hab auch schon erlebt wie leute die jahrelang täglich konsumiert haben wirklich nen ganz schön harten streifen durchgemacht haben. Sie hatten in den ersten tagen mit schweißausbrüchen, starker gereiztheit, übernervösität und im prinzip totaler unfähigkeit am täglichen leben teilzunehmen, in der tat heftige entzugserscheinungen. allerdings bleibt hier festzuhalten das diese meistens nicht wirklich lange dauerte. nach 3 bis max. 4 wochen waren die meisten entweder wieder dabei, oder eben über den berg und mussten nur noch ihren wunsch nach canabis kontrollieren lernen. überhaupt wird das von vielen leuten volkommen unterschätzt, wer canabis über einen langen zeitraum fest in sein leben integriert hat (ich mein jetzt nicht unbedingt den spliff vorm zu bett gehen... auch wenn man ihn nicht ausschließen sollte dabei), der muss sich in vielen fällen diese "rituale" hart abtrainieren. allerdings das ist im prinzip nichts anderes wie z.B. bei der nikotin entwöhnung auch, denn auch beim zigaretten konsum ist der körperliche entzug i.d.r. sehr schnell überwunden (imho 5-7 tage als mittelwert), dennoch fällt vielen das nichtrauchen extremst schwer. eben weil sie sich erstmal komplett "umgewöhnen" müssen, diese phase der neuen konditionierung wird dann in der regel von den meisten leuten ja auch nicht überstanden.

grüße
 

Hosea

Auserwählter Meister der Neun
25. Dezember 2004
922
Ja lange hab ich mich vor diesem Thread gedrückt, ich wollte immer morgen was dazu schreiben.....aber das nur am Rande ;-)

Es ist ja eigentlich alles gesagt zu der Thematik Cannabis und Sucht.
Leider war ich selber über 12 Jahre Konsument, das hatte unteranderem etwas mit meinem Umfeld zu tun...ein schleichender gemeiner Prozeß :evil:

Ich bin ganz ehrlich, was hab ich bei mir , bei derartigem Dauerkonsum festgestellt : Antriebslosigkeit, massive Schlafprobleme (wenn es ging 6 Uhr ins Bett 15 Uhr aufstehen), soziale Phobien (Versandung des Charakters), Gleichgültigkeit (z.b Pflichten etc).
Das dreht sich auch alles ,die ersten Jahren schläft man vielleicht noch nach einem Joint gut ein, irgendwann macht es dich wach. Das selbe mit Lachen...klar am anfang kriegt man noch Lachkicks, Freude etc..
Dasselbe mit z.b rauchen vor/bei der Arbeit , am Anfang noch lustig, irgendwann der reinste Horror, wenn du merkst die Zeit steht still.

Ich sehe die "Cannabis" Verschwörung eher darin, das immer stärkere Grassorten auf den Markt kommen...die letzten 5 Jahre hat sich da doch mächtig was getan...Psychoweed... :(

Zurück zum eigentlichen Thema :

Warum fällt die Sucht, bei den Menschen unterschiedlich aus...was ist der Auslöser?

Die Droge alleine macht noch nicht süchtig, sondern der Umgang des Menschen damit. Mit der Einnahme der Droge setzt der Mensch einen positiven Reiz, er belohnt sich. Diesen Belohnungskreislauf durchbrechen wir."

hier mehr : http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/06626/index.html

Jepp, so war irgendwie auch mein Einstieg damals, ich hatte eine "beschissene" Arbeitstelle, meine Gedankengang war damals, sollen sie mich bunt anmalen, wenn ich heute Abend zu Hause bin wird erstmal was nettes gebaut.

Das sollte erstmal als "Offenbarung" reichen und für alle ,die mit dem geschriebenen nichts Anfangen können faße ich es mit einem Satz zusammen :

Ums Leben bedrogen
 

Random

Geselle
9. September 2005
23
@antimagnet
auch bei heroin ist die körperliche abhängigkeit geradezu harmlos. man hat ein paar tage schmerzen, und das wars. gab es nicht so ein projekt, wo die leute für ne halbe woche narkotisiert werden, um den schmerzen zu entgehen?


Also das ist doch leicht übertrieben ....
So ein Heroinentzug als hamlos bezeichen... Ist wahrscheinlich so ziehmlich das schlimmste was sein kann und kann leicht tödlich sein weil der körper eine sehr starke abhähnigkeit entwickelt.
Wie sich so was anfühlt (ohne es jetzt selbst ein paar monate was zu drücken) kann man ja in unglaublich vieler literatur lesen
Klassiker : Kinder vom Bahnhofszoo

Was wör dann eigentlich ein schwerer entzug wenns mit H so einfach ist :)
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
ich habe nicht geschrieben, dass der entzug leicht sei.

die physische abhängigkeit ist ein witz im vergleich zur psychischen, das hab ich geschrieben.

der körperliche entzug, das sind ein paar tage schmerzen. da gibts schlimmere krankheiten. man hört sehr selten von menschen, die gestorben sind, weil sie kein heroin mehr genommen haben. dafür hört man von menschen, die nach monaten oder jahren wieder rückfällig werden. wie ist das körperlich zu erklären?
 

Random

Geselle
9. September 2005
23
antimagnet schrieb:
ich habe nicht geschrieben, dass der entzug leicht sei.

die physische abhängigkeit ist ein witz im vergleich zur psychischen, das hab ich geschrieben.

der körperliche entzug, das sind ein paar tage schmerzen. da gibts schlimmere krankheiten. man hört sehr selten von menschen, die gestorben sind, weil sie kein heroin mehr genommen haben. dafür hört man von menschen, die nach monaten oder jahren wieder rückfällig werden. wie ist das körperlich zu erklären?


Gut. Ich habe nicht geschrieben dass die psychische abhängigkeit nicht schlimm ist. Ist natürlich schlimm sogar so schlimm dass man wenn man mal süchtig war immer süchtig bleibt. Wie bei alkohol gibts ja auch nur Ex- alkoholiker, aber keine wirkliche heilung dass man wirklich sich so wie vorher fühlt bevor man abhängig geworden ist... aber das nur nebenbei

Die physische abhängigkeit bei Heroin ist sehr stark. Bei langer Abhängigkeit wird der Körper soweit geschädigt dass er ohne Heroin nicht mehr leben kann. Ein Entzug würde zum Tod führen (wahrscheinlich) Darum wird auch Heroinentzüglern Ersatzdrogen verabreicht wie z.B Substinol dass sie von H herunterkommen können ( wobei Substinol ja auch eine sehr starke droge ist und man nach dem entzug von H Substinol abhängig ist..) ... kranke sache aber naja....
Ein Entzug ohne Medizinische Hilfe ist sehr gefährlich da Heroin auch die Nervenbahnen angreift und permanent schädigen kann.
Leberschäden sind auch möglich sowie komatöse Zustände wo es teilweise an der Hirndurchblutung fehlt.

Also die physische abhängigkeit ist sehr stark, das merkt man auch nicht nur beim entzug sondern auch wenn man einen tag mal nichts drücken würde. Heroin ist vermutlich eine der drogen die am stärksten körperlich abhängig macht.

Und ja es gibt sicher Krankheiten die schlimmer sind wie SchleimRotzspeibkrebs und Autounfallallegliedmassenabhackundpeniszerquetschoitis
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
Bei langer Abhängigkeit wird der Körper soweit geschädigt dass er ohne Heroin nicht mehr leben kann. Ein Entzug würde zum Tod führen (wahrscheinlich)

gut, wenn dem so ist, muss ich meine äußerungen relativieren. ich dachte, die ersatzdrogen werden verabreicht, um den psychischen drang zu befriedigen und dem körper aber das heroin abzugewöhnen.

ist das so, dass die ersatzdrogen gar nicht das heroin abgewöhnen, sondern die stoffe dem körper geben, die er aufgrund des heroinkonsums nun braucht, um zu überleben? dann fände ich ersatzdroge ja nen unpassenden namen...
 

Random

Geselle
9. September 2005
23
ist das so, dass die ersatzdrogen gar nicht das heroin abgewöhnen, sondern die stoffe dem körper geben, die er aufgrund des heroinkonsums nun braucht, um zu überleben? dann fände ich ersatzdroge ja nen unpassenden namen...[/quote]


Ja Ersatzdroge ist ein sehr unpassender Name und wird medizinisch sicher nicht verwendet.
Also Substinol z.b. wirkt schon auch medizinisch und sollte den körper dazu animieren dass er H abbauen und die körperlichen Schäden die bereits erlitten wurden sich nicht so stark auswirken.
Natürlich ist Substinol auch ein starkes Narkotika das so ähnliche wirkung wie Heroin hat um auch die psychische seite nicht zu überfordern.
Umgangsprachlich redet man aber von ersatzdroge weil man sehen kann wie diese art von entzug wirkt... Man nehme einen Heroin Junkie und mache Entzug mit Substinol... Man erhält einen Substinol Junkie.
Der Entzug von Substinol ist auch sehr gefärlich und wie jeder entzug benätigt auch er enorme Willenstärke.

Ich persönlich finde das ganze eigentlich ziehmlich krank und, in der Vulgärsprache ausgedrückt, beschissen.
 

Random

Geselle
9. September 2005
23
ist das so, dass die ersatzdrogen gar nicht das heroin abgewöhnen, sondern die stoffe dem körper geben, die er aufgrund des heroinkonsums nun braucht, um zu überleben? dann fände ich ersatzdroge ja nen unpassenden namen...[/quote]


Ja Ersatzdroge ist ein sehr unpassender Name und wird medizinisch sicher nicht verwendet.
Also Substinol z.b. wirkt schon auch medizinisch und sollte den körper dazu animieren dass er H abbauen und die körperlichen Schäden die bereits erlitten wurden sich nicht so stark auswirken.
Natürlich ist Substinol auch ein starkes Narkotika das so ähnliche wirkung wie Heroin hat um auch die psychische seite nicht zu überfordern.
Umgangsprachlich redet man aber von ersatzdroge weil man sehen kann wie diese art von entzug wirkt... Man nehme einen Heroin Junkie und mache Entzug mit Substinol... Man erhält einen Substinol Junkie.
Der Entzug von Substinol ist auch sehr gefärlich und wie jeder entzug benätigt auch er enorme Willenstärke.

Ich persönlich finde das ganze eigentlich ziehmlich krank und, in der Vulgärsprache ausgedrückt, beschissen.
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
man muss sich fragen, was es bringt, jemanden einfach von ner anderen droge abhängig zu machen. wenn sich sonst nichts ändert, ändert sich nur die mafia, die daran verdient.

warum soll sich ein junkie nicht mit heroin umbringen dürfen?

ich tendiere ja durchaus dazu, die legalisierung auch sog. harter drogen zu befürworten...
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
das wäre in meiner legalisierung bereits enthalten. siehst du eine möglichkeit, zu entkriminalisieren und trotzdem diese drogen weiterhin illegal zu halten? für mich ist das eins...
 

Random

Geselle
9. September 2005
23
naja es gäbe da schon möglichkeiten.
z.b. Mann erhält diese Drogen dann an der Apotheke wenn man sich halt als Suchtkranker meldet und dadurch die möglichkeit erhält diese drogen zu kaufen, aber auch beratung und hilfe erhält.

Hauptsächlich sollte man nicht für legalisierung sprechen sondern eher für die entkriminalisierung, vor allem wenn man sich politisch für solche sachen starkmachen will.
Legalize it = politisches Todesurteil siehe ggfs Grüner Wahlkampf in Wien
 

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