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Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?

Youreck

Geheimer Meister
21. Januar 2009
300
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?

hallo antimagnet,

vielleicht eine kleine Denkhilfe: wenn man 20 Mio. Euro, die man nicht hat und vorab als "garantiert" für eine einzige von insgesamt vier Gewinnklassen auf den Tisch legt, dann sind 18 Mio. Euro - die normalerweise zur Verfügung stehen würden, bissl wenig für die 50%-ige Ausschüttungsgrenze. Grundschulmathe halt!

Gruß
Youreck
 

Simple Man

Kanonenbootdiplomat
Teammitglied
4. November 2004
3.945
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?

Magst mir mal die Quelle für deine Zahlen geben? :gruebel:
 

Youreck

Geheimer Meister
21. Januar 2009
300
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?

Hallo Simple Man,
Hallo antimagnet,

- Welche Zahlen? Die die aus den 4 Grundrechenarten und Prozent-Rechnen resultieren oder die aus den offiziellen Lotto-Berichten.

- Kaum zu glauben aber auch Lotto selbst wagt ab und zu gewisse Garantien zu leisten.

…und als Zugabe:

Ein gewisser Friedrich der Große führte 1763 das Lottoformat „5 aus 90“ ein. Knapp 40 Jahre später war es damit vorbei. Auswüchse und Unregelmäßigkeiten oder anders formuliert – Manipulation und Betrug lagen der Absetzung dieses Glücksspiels zugrunde.

Die BRD führte das Lottospiel 1956 ein…

Wenn ich die Absicht hätte – Lotto zu manipulieren, wäre ich folgendermaßen vorgegangen:

  • Zuerst hätte ich absichtlich eine Panne bei der Lottoziehung „fabriziert“. Damit das problemlos funktioniert, hätte ich die „Berufslotto-Fee“, die alle Abläufe der Ziehung genausten kennt und einen Verdacht schöpfen könnte in den Urlaub geschickt. Mit einer „ahnungslosen“ Ersatz-Moderatorin, die ihre ganze Konzentration dem Aufsagen des vorgegebenen Textes widmen müsste, wäre es viel leichter z.B. das Ziehungsgerät gezielt zu stoppen bzw. zu blockieren, um dafür zu sorgen, dass eine bereits gewählte Lottokugel stecken bleibt und den Auffangbehälter nicht erreichen kann. Diese Kugel hätte ich „befreit“, in die Ziehungstrommel zurück geworfen und die Ziehung zu Ende geführt.
  • Danach hätte ich einen Spieler ausfindig gemacht, der mit der „halbwegs gezogenen“ Lottokugel einen hohen Treffer – 5 Richtige plus Zusatzzahl oder gar 6 Richtige, erzielte. Ich hätte ihn davon überzeugt mit Hilfe eines guten Anwalts gegen seine Lottogesellschaft auf Schadenersatz zu klagen. Natürlich sollte diese Klage Erfolg haben und mit einer Entschädigung – sagen wir 50 000 Euro, enden.
  • Mit diesem Präzedenz-Urteil in der Hand hätte ich mich voller Sorge an die Politik (Landesregierung) gewandt. Damit keine weiteren derartig folgenschweren Pannen passieren und den 16 Lotteriegesellschaften keine Regressansprüche der Spieler in Millionenhöhe drohen, hätte ich Folgendes gefordert: „Die Lottoziehungen müssen (mit vielleicht einigen Ausnahmen) unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorproduziert und erst wenn alles glatt verlaufen ist, zeitversetzt ausgestrahlt werden. Für die 5-minutige Lotto-Sendung hätte ich 5 Stunden Aufnahmezeit beansprucht. Der Aufsichtsbeamte müsste dann nur die Ergebnisse der bereits fertigen Aufzeichnung in seinem Ziehungsprotokoll beglaubigen.
  • Um daraus finanzielle Vorteile zu ziehen – die Gewinnzahlen kann ich ja beliebig bestimmen, hätte ich in meinem Wirkungsgebiet (Bundesland) die Obergrenze für anonyme Barauszahlungen in den Lotto-Annahmestellen auf 5 000 Euro angehoben. Damit könnte ich Woche für Woche 20-30 „Fünfer“ seelenruhig abheben, ohne irgendwelche Spuren (Identität) zu hinterlassen. Also jährlich betrachtet: 2 – 3 Millionen Euro! Ende.

Das einzig Schockierende an dieser Geschichte ist: die meisten von mir erwähnten Vorgänge sind – TATSACHEN!!!

1. Diese „Ziehungspanne“ ereignete sich genau am 17.07.2002 bei Lotto am Mittwoch. Die „Berufslotto-Fee“ Frau Heike M. war an diesem Tag „zufällig“ abwesend und als Ersatz trat Frau Angelika W. auf. Während der Ziehung blieb die dritte Kugel aus ungeklärten Ursachen auf dem halben Weg stecken. Übrigens – die Lotto-Ziehungsgeräte werden von den Lottoangestellten bis heute, manuell bedient und gesteuert!!!
2. Nach dieser „Panne“ reichte ein Spieler mit Hilfe eines auf dem Gebiet des Glücksspielrechts renommierten Anwalts, eine Klage gegen Lotto ein und bekam vom OLG Hamburg tatsächlich – 50 000 Euro Schadenersatz zugesprochen! Obwohl bei Lotto seit „Ewigkeit“ gilt: nur das amtliche Endergebnis der Ziehung!!!
3. Laut ARD dauert die Vorbereitung und Aufnahme der Lottoziehung am Samstag – 5 Stunden! Und wann haben Sie einen Vertreter der Öffentlichkeit, einen Studiogast live bei einer Lottoziehung zuletzt erlebt!
4. Abschließend: Anfang 2004, kurz nach der Einführung des Kenospiels in Hessen, setzte die hessische Landesregierung von Roland Koch die Obergrenze für anonyme Barauszahlungen in den hessischen Lotto-Annahmestellen völlig überraschend und nichtnachvollziehbar von 750 auf satte 5 000 Euro herauf!!!
5 000 Euro in einem Kiosk!!!


Youreck
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?

- Kaum zu glauben aber auch Lotto selbst wagt ab und zu gewisse Garantien zu leisten.

also jetzt mal butter bei die fische: wer garantiert was beim lotto? belege wären da schon wünschenswert...



Wenn ich die Absicht hätte – Lotto zu manipulieren, wäre ich folgendermaßen vorgegangen: [...] Also jährlich betrachtet: 2 – 3 Millionen Euro! Ende.

also, wenn ich die absicht hätte, lotto zu manipulieren, dann würd ich einfach dafür sorgen, dass nächsten samstag meine zahlen gewinnen (und zwar alleine), dann hab ich mit einem mal die 25 mio und muss nicht 10 jahre lang ackern dafür, mitwisser ruhig halten etc. etc. :wink:
 

Simple Man

Kanonenbootdiplomat
Teammitglied
4. November 2004
3.945
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?

Es ist argumentativ natürlich echt "geschickt" darzulegen, wie man beim Lotto bescheißen würde, um dann anhand verschiedener Vorfälle genau damit den Betrug beweisen zu wollen. ;-)

Außerdem verstehe ich bis jetzt nicht genau, wem du was vorwirfst? Bescheißen die Lotto-Gesellschaften mithilfe der Politik um regelmäßig 5000 Euro abzuholen? Wird die Ziehung manipuliert um höhere Jackpots zu erzielen? Machen die Lotto-Gesellschaften es den Leuten zu leicht, eben die Lotto-Gesellschaften zu bescheißen?
 

Youreck

Geheimer Meister
21. Januar 2009
300
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?

…noch einige Worte über die missliche Lage von Lotto.

Laut Studien nimmt jeder 3-4te Erwachsene regelmäßig oder gelegentlich am Glücksspiel teil.
Das heißt aber auch: über 100 000 Spieler jährlich sterben dem Lotto-Imperium weg. Weitere 40 000 (Netto) wandern jährlich aus Deutschland aus.
Die „frischen“ Jahrgänge können diese „Verluste“ nicht kompensieren. Die meisten konnten genau beobachten und erleben, wie der Opa, Vati oder Onkel jahrelang Lotto spielte, spielte und spielte…und bei 3-4 Richtigen an ihre Grenzen stieß.
Zwar führte Lotto 2004, explizit für diese Generation (als Abhilfe) die Computer-Wette namens „Keno“ ein, aber die Umsätze bei diesem „Hüttchenspiel“ rangieren nach 5 Jahren sogar hinter den der Glücksspirale! (Und es ist auch gut so!)

Die für den 1 November 2008 geplante Einführung der neuen „2 Euro-Lotterie“ – EUROLOTTO, als deutsche Antwort auf die französische „EuroMillion“, endete ähnlich, wie der Börsengang der Deutschen Bahn.
Mit der Ausspielung EXTRA-LOTTO 2008 wollte Lotto der Politik deswegen zeigen, dass das Volk nur darauf wartet die Lottobuden vollzulaufen, um 2 Euro je Spielreihe auszugeben, wenn da „oben“ ein 20 Mio.-Jackpot winkt.

Und diese Generalprobe ging voll in die Hose! Was jetzt? Bleibt abzuwarten.

P.S. – 16 Lotterie-Gesellschaften, als gemeinsamer Veranstalter der zweiten Ausspielung von EXTRA-LOTTO 2008 garantierten eine Summe von 20 Mio. Euro für die höchste und besetzte Gewinnklasse. Über eine Kopie dieser Geschäftsverträge verfüge ich nicht. Also antimagnet – am besten Deine „Mutterlottogesellschaft“ anmailen und nachfragen.

Gruß - Youreck
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?

was, ich soll jetzt deine belege erbringen??? :wink:


aber dass die einen 20-mio-jackpot versprochen haben, will ich dir gerne glauben.

mir gings eher um das hier:

Youreck schrieb:
Trotzdem bereitete Lotto die Spieler in ihren Propaganda-Broschüren darauf vor, dass es „wahrscheinlich“ keinen Sechser geben wird und die Glücklichen mit nur 5 Richtigen rund 30 000 Euro gewinnen werden!

irgendwie will ich nicht so recht glauben, dass lotto damit wirbt, dass man mit einem sechser lieber nicht rechnen sollte.



wir können uns aber auch gerne über wahrscheinlichkeitsrechnung unterhalten. denn das...
Bei 40 Mio. Tipps liegt der P-Wert (die Wahrscheinlichkeit) 6 Richtige zu treffen bei ca. 290 %!
...ist wohl ein druckfehler, oder?
 

Youreck

Geheimer Meister
21. Januar 2009
300
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?

Hallo,

fürs Wochenende etwas aus dem Kabinett der Keno-Absurditäten. Zuerst lohnt sich ein Beispiel aus dem Jahre 2005 zu erwähnen, weil es so „verständlich“ und vor allem so bildhaft ist.

In vier nacheinander folgenden „Keno-Ziehungen“ erscheinen nämlich diese Zahlen:



Ziehung 594 40
Zeihung 595 394041
Ziehung 596 3839404142
Ziehung 597 40


Als Piktogramm (hier Sternchen) in der „Piktolyse“ und mit der Benennung der dazu gehörigen Spieltage, sieht dies dann so aus:

HEILIGABEND’05 *
WEIHNACHTEN * * *
WEIHNACHTEN * * * * *
28.12.2005 *


Wie man sieht ist diese „Erscheinung“, kein Akt oder eine Laune des Zufalls (wie wir ihn vom Lottospiel kennen) sondern ein über sechs Spieltage lang andauernde und – stochastisch betrachtet, komplizierter Prozess.


Ein Kommentar von mir dazu:

Wenn man Du...t besteuern würde, hätten die da von Hessenlotto kaum Geld fürs Essen übrig.


Vielleicht noch eine kurze Erläuterung zu diesem „Christbaum“ – KEN’O Tannenbaum, vom Jahre 2005.

Hessenlotto hat ca. 10 Millionen Keno-Testziehungen durchgeführt. Angenommen und optimistisch betrachtet, in 10 Millionen Ziehungen wäre dieses schöne, geometrische Gebilde 10-mal zu finden gewesen. Dieses Gebilde - heißt: Ein Christbaum, der völlig frei und durch nichts gestört, wie eine „Eins“ in der Keno-Statistik steht, weil durch eine Rotation um je 45 Grad, bekommen wir 8 verschiedene Stellungen. Zuerst also ein Wert von 1 zu 1 Million. Eine Million geteilt durch 300 Spieltage im Jahr (Abgerundet), ergibt eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 3 333 Jahren. Und, weil Heiligabend, soweit ich richtig informiert bin, nur einmal im Jahr vorkommt, multiplizieren wir dies mit der Zahl 300 (Abgerundet).

Das Endergebnis wäre:

1mal in 1 Million Jahren!!!

Keno wurde 2004 eingeführt. Hessenlotto hat dieses „Weihnachtsgeschenk“ 2005 hergestellt.

Grüße
Youreck


P.S. An antimagnet:
1. Magazin von WestLotto „Glück“ Nr.1 vom 31.12.2008 Zum Mitnehmen! S. 5.
2. Auch ca. 3 zu 1 bzw. 40 000 000 zu 13 983 816.
 

Binjetzthier

Geheimer Meister
25. Januar 2009
150
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?

Youreck, sprachlich brilliante und scharfsinnige Ausführungen :top:

Amphetia, ich denke, Du hast recht: Warum sollte die Manipulation ausgerechnet beim Lotto Halt machen?

Ich bin überzeugt, dass die Manipulation nicht bei der Ziehung selbst stattfindet (an dieser Stelle Frage an den Technik-Freak: Kann man den Zuschauern eine Aufzeichnung nicht als Live-Übertragung verkaufen?). Sondern die Manipulation findet im Bereich der Rahmenbedingungen des Lottospiels statt.

Wenn hochrangige Politiker, Gesetzgeber, Medien, Banken und Betreiber der Lottogesellschaften (wahrscheinlich ist das sogar ein Monopolist) unter einer Decke stecken würden - wer von der Masse der Mitarbeiter und den Heerscharen an Lottospielern würde das bemerken? Kein einziger!

Ihr haltet euch immer an die offiziellen, formaljuristisch wasserdichten Spielregeln des Lottospiels. Wer sagt euch denn, dass diese von den Verschwörern eingehalten werden würden? Wie erfahrt ihr denn, wer angeblich Lottokönig geworden ist? Über die Medien, oder? Und wenn diese "Lottokönige" bezahlte Statisten sind, die der Lottospieler-Community nur zeigen sollen: "Aha, es gibt doch echte Lottomillionäre!" Wenn die Medien bei der Verschwörung mitspielten - wer könnte ans Licht bringen, dass die "Lottokönige" nur eine Alibi-Funktion haben, um die Masse der Lottospieler bei der Stange zu halten?

Wer von euch weiss, in welche Taschen die Einnahmen aus dem Lottospiel wirklich fließen? Da seid ihr doch auch nur wieder auf die Berichterstattung der Medien angewiesen!

Ein Blick in das Impressum von www.lotto.de verrät:


Impressum

Was ist LOTTO
LOTTO ist ein Gemeinschaftsangebot der im Deutschen Lotto- und Totoblock zusammengeschlossenen Lotterieunternehmen


Betrieb und Pflege
Der Betrieb und die Pflege der Seite wird durch die Toto-Lotto Niedersachsen GmbH gewährleistet.

Toto-Lotto Niedersachsen GmbH
Am TÜV 2 + 4
30519 Hannover

Telefon 0511 8402-0
Telefax 0511 8402-341
info@lotto-niedersachsen.de
Lotto-Niedersachsen - Homepage

Geschäftsführung
Dr. Rolf Stypmann (Sprecher)
]Dr. Christiane v. Richthofen


Aufsichtsratsvorsitzender
Christoph Schulz

Registernummer HRB 5081
Registergericht Amtsgericht Hannover
Umsatzsteuer-ID-Nr. DE 115668008

Genehmigungsbehörde für die Veranstaltung von Lotterien
Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport,
Postfach 2 21
30002 Hannover


Tja, und die Adelige Christiane von Richthofen ist ein Nachfahre des "roten Barons", Manfred von Richthofen. Vielleicht würde ihr Vermögen ausreichen, um die anderen Teilnehmer dieser möglichen Verschwörung zu kaufen oder zu bestechen. Ich denke, wenn die Verschwörung Riesengewinne für alle Beteiligten abwirft -weshalb sollten die nicht einsteigen?
 
Zuletzt bearbeitet:

Simple Man

Kanonenbootdiplomat
Teammitglied
4. November 2004
3.945
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?

an dieser Stelle Frage an den Technik-Freak: Kann man den Zuschauern eine Aufzeichnung nicht als Live-Übertragung verkaufen?
Ich war selber zweimal live dabei ... :egal:

Tja, und die Adelige Christiane von Richthofen ist ein Nachfahre des "roten Barons", Manfred von Richthofen.
Nö, ist sie nicht, ist nur eingeheiratet ... außerdem ist Lotto Niedersachsen nur für die Pflege der Website Lotto.de zuständig, nicht für den ganzen Lotterieverbund ...
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?


P.S. An antimagnet:
1. Magazin von WestLotto „Glück“ Nr.1 vom 31.12.2008 Zum Mitnehmen! S. 5.
2. Auch ca. 3 zu 1 bzw. 40 000 000 zu 13 983 816.

zu 1.) magst vielleicht mal abtippten oder einscannen, was da steht? so kann ich damit nix anfangen...

zu 2.) heißt das, dass das dein ernst war, dass die wahrscheinlichkeit bei 290% liegt???


1mal in 1 Million Jahren!!!
und wo ist das problem? es kam doch auch einmal vor... :wink:


auf der anderen seite:
die zahlen von gestern (2, 12, 14, 16, 36, 46) - die wahrscheinlichkeit liegt bei 1:14 mio. eins zu vierzehn mio!!! und gestern kamen genau diese zahlen dran! und es wird noch besser: superzahl 0! d.h. die wahrscheinlichkeit für diese sechs zahlen und der superzahl liegt bei 1:140 mio!!!. hunnatfäzzisch!!! wer da noch an zufall glaubt, ist selber schuld... :lol:






 
M

Mufretto

Gast
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?

Youreck schrieb:
Bei 40 Mio. Tipps liegt der P-Wert (die Wahrscheinlichkeit) 6 Richtige zu treffen bei ca. 290 %!
40 Mio Tipps?
Sinkt die Wahrscheinlichkeit eine gewisse Kombination zu treffen denn mit der Zahl der Teilnehmer? :gruebel:
 

Binjetzthier

Geheimer Meister
25. Januar 2009
150
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?

@simple man

Du hast recht, Christiane von Richthofen ist eine geborene Schmellwitz. Jedoch bleibt meine Argumentationsweise richtig. Ja, stimmt, offiziell ist sie Geschäftsführerin. Sie hatte sogar einen Intendatenposten beim NDR in Aussicht gehabt. Lotto-Geschäftsführung und Lotto-Berichterstattung/Fernsehwerbung ware eineideale Kombination gewesen...

Gibt es hier noch jemanden, der nicht bei probabilistischen und kombinatorischen Betrachtungen des Lottospiels verharren möchte? Jemanden, dem meine Verschwörungstheorie plausibel erscheint? Dass die Geldbeträge auf den niedrigeren Gewinnstufen rechtmäßig und korrekt an die Gewinner ausgezahlt werden, meine ich auch. Was die Jackpotknacker und (mehrfachen) Millionäre angeht, sind das m.E. entweder Leute aus der Verschwörergemeinschaft oder bezahlte Statisten. Soweit ich nämlich die oberen Kreise einschätze, welche ihre Finger in den (wirklich staatlichen?) Lottogesellschaften haben, würden die einem Otto-Normal-Verbraucher aus der Massenbevölkerung nie im Leben soviel Geld gönnen - selbst wenn der Staat sich steuerlich dran vergreifen sollte.
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?

hmm, kommt da jetzt noch was, youreck?


(ich könnt ja wetten, heut abend kommt wieder so eine verdammt unwahrscheinliche kombi dran. kein wunder, dass ich nie gewinn.)
 

Youreck

Geheimer Meister
21. Januar 2009
300
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?



Hallo antimagnet,


...tschuldigung aber im Gegensatz zu Dir muss ich warten bis meine Beiträge ein „OK“ für die Freischaltung bekommen.

Also gut, wenn’s Dir hilft, trotz der Warnung: "Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion" Folgendes:

Magazin "Glück" Nr.1, 30.12.2008, Zum Mitnehmen!, Zitat: "...Eine Gewinnsumme von mindestens 20 Millionen Euro wird im ersten Rang garantiert...., ....Sollte kein Teilnehmer bei dieser Sonderziehung 6 Richtige haben, können im zweiten Gewinnrang mit 5Treffern rund 30 000 Euro gewonnen werden..." Zitat Ende.

Im Falle von Glücksspielen geht man bei der Berechnung von Quoten, Chancen etc. von der so genannten "perfekten Gleichverteilung" aus. Das heißt: nur bei 100% aller möglichen Kombinationen (Lotto 6 aus 49 – 13 983 816) erhält man den theoretischen P-Wert 1 zu 1 für die Trefferchance von 1x6 Richtige, 258x5 Richtige etc. Die Anzahl der Tipps gleicht zu 100% der der möglichen Kombinationen. Bei 40 Mio. Tipps erreichen wir den Wert von 286,04495 % (aufgerundet: 290%) sowohl, was die Anzahl der Tipps anbetrifft, als auch die Chance (im Schnitt) 1x6 Richtige zu treffen bzw. 2,86 zu 1. Bei Lotto am Mittwoch finden wir im Schnitt 30-35 Mio. Tipps je Ziehung und zu 98% stellen wir wenigstens einen Sechser fest. Aufgrund dessen war die Aussage von Lotto entweder völlig abwegig und riskant oder dank „Insider-Wissen“ von vornherein zutreffend.

Gruss - Youreck

 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?


Magazin "Glück" Nr.1, 30.12.2008, Zum Mitnehmen!, Zitat: "...Eine Gewinnsumme von mindestens 20 Millionen Euro wird im ersten Rang garantiert...., ....Sollte kein Teilnehmer bei dieser Sonderziehung 6 Richtige haben, können im zweiten Gewinnrang mit 5Treffern rund 30 000 Euro gewonnen werden..." Zitat Ende.

Im Falle von Glücksspielen geht man bei der Berechnung von Quoten, Chancen etc. von der so genannten "perfekten Gleichverteilung" aus. Das heißt: nur bei 100% aller möglichen Kombinationen (Lotto 6 aus 49 – 13 983 816) erhält man den theoretischen P-Wert 1 zu 1 für die Trefferchance von 1x6 Richtige, 258x5 Richtige etc. Die Anzahl der Tipps gleicht zu 100% der der möglichen Kombinationen. Bei 40 Mio. Tipps erreichen wir den Wert von 286,04495 % (aufgerundet: 290%) sowohl, was die Anzahl der Tipps anbetrifft, als auch die Chance (im Schnitt) 1x6 Richtige zu treffen bzw. 2,86 zu 1. Bei Lotto am Mittwoch finden wir im Schnitt 30-35 Mio. Tipps je Ziehung und zu 98% stellen wir wenigstens einen Sechser fest. Aufgrund dessen war die Aussage von Lotto entweder völlig abwegig und riskant oder dank „Insider-Wissen“ von vornherein zutreffend.

Gruss - Youreck


hi youreck,

ich glaub mir ist ein licht aufgegangen. du gehst davon aus, dass es bei 40 mio. tipps sechser geben muss - schließlich gibt es nur 14 mio verschiedene kombinationen. das stimmt aber nicht - du musst ja auch nicht zwangsläufig bei sieben würfelwürfen mind. eine sechs dabei haben.

und bei der berechnung der 290% gehst du davon aus, dass 40 mio verschiedene kombinationen getippt wurden - die es aber gar nicht gibt. deswegen kommt da auch ne paradoxe wahrscheinlichkeitsangabe von über 100% raus. mehr als 100% - das gibt es doch gar nicht. das wäre ja sicherer als absolut sicher.

und davon, dass
Lotto die Spieler in ihren Propaganda-Broschüren darauf vor[bereitete], dass es „wahrscheinlich“ keinen Sechser geben wird und die Glücklichen mit nur 5 Richtigen rund 30 000 Euro gewinnen werden!
, kann auch kaum die rede sein.

allerdings hast du damit recht, dass eine garantierte gewinnsumme beim totalisator-prinzip u.u. zu verlusten führen kann - wenn es keinen jackpot gibt und die teilnahmeerwartungen nicht erfüllt werden. da kann eine garantierte gewinnsumme natürlich zu verlusten führen...
 

Youreck

Geheimer Meister
21. Januar 2009
300
AW: Gab es schon mal etwas zum Thema Lotto?

Hallo,

an Simple Man: die nicht abgeholten Gewinne gingen Ende des Jahres 2008 in zwei Schritten weg: durch die Auslosung von 177 Pkws – bundesweit und regional z.B. in NRW das so genannte – SUPER-DING.

An antimagnet: zum letzten Mal – diese Berechnungen sind theoretischer Natur, die berechneten Quoten, Chancen hypothetisch. Wenn bei 13 983 816 Tippreihen die zu erwartende Chance auf einen Sechser den Wert 1 erreicht, dann steigt dieser bei 40 Mio. Tippreihen THEORETISCH auf 286% (aufgerundet ca. 290%) des vorhin angegebenen Wertes.
Da bei Dir gerade die geistige „Energie-Sparlampe“ aufgegangen ist, zur Abwechslung eine Bombenidee von Lotto. Um die Spieler zu verwirren behauptet Lotto nämlich:

„Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt“.

Diesen Satz (ein lupenreines Paradoxon) sollte einmal Aristoteles ausgesprochen haben. Die dazu passende Frage: Wie hoch liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Lotto über eine Originaltonaufnahme dieser Aussage von Aristoteles verfügt?

Gruß - Youreck
 

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