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Sueder

Massaker in Norwegen - Die Planungsweise des Täters

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von am 24.07.2011 um 19:54 (1189 Hits)
Dies sind nur reine Spekulationen von mir nach meinem jetzigen Wissen wie der/die Täter das ganze geplant haben könnten.

Das Endziel war aus meiner Sicht möglichst viele Jugendliche in dem Feriencamp der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Norwegens zu töten. Sehr viele Regierungsmitglieder waren in ihrer Jugend selbst auf der Insel und besuchen das Feriencamp jedes Jahr. Man könnte dieses Lager durchaus als Wiege der künftigen Sozialdemokratischen Politiker Norwegens sehen.

Am 21. Juli besuchte der Außenminister das Ferienlager. Mit hoher wahrscheinlichkeit waren deshalb Sicherheitskräfte auf der Insel anwesend. Am 23. Juli sollte der Premierminister Stoltenberg ebenfalls die Insel besuchen. Dann wären ebenfalls Sicherheitskräfte auf der Insel anwesend gewesen. Stoltenberg sagte selbst das er jeden Sommer seit seiner Jugend auf der Insel gewesen ist.

Der/Die Täter wählten also einen Tag aus an dem mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Sicherheitskräfte auf der Insel auftauchen würden. Dadurch das der Anschlag praktisch nach dem Feierabend der Regierung erfolgte aber noch vor den Büroschluss in Norwegen geschah konnte er relativ zeitnah das Ferienlager erreichen.

Durch den Bombenanschlag hatte der als Polizist verkleidete Täter eine Begründung auf der Insel alle Teilnehmer des Ferienlagers um sich zu versammeln. Durch die Besuche der Politiker war es wohl auch nicht aussergewöhnlich das ein Polizist dort auftauchen würde.
Stichworte: attentat, norwegen Stichworte bearbeiten
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Kommentare

  1. Benutzerbild von Sueder
    Nachtrag von mir: Durch die isolierte Lage auf der Insel konnte der/die Täter sicher sein ungestört soviele Menschen wie möglich zu töten ohne das die Polizei zeitnah eingreifen konnte.
  2. Benutzerbild von Delao
    Also ich finde nicht, dass es sicher ist, dass einen Tag vor Erscheinen eines Premierministers ein Ort nicht von Sicherheitskräften bewacht wird.
  3. Benutzerbild von Sueder
    Norwegen sind nicht die USA und es gibt kaum unzufriedenheit in einem der reichsten Länder der Welt. Da hatte man bisher nicht soviel Panik wegen Attentäter oder ähnlichem. Das wird sich wohl in der Zukunft verändern.
    Überlege welcher Aufwand betrieben wird wenn der US-Präsident seine Reisen unternimmt und vergleiche es mal mit dem was ist wenn z.B. der Deutsche Bundespräsident einen Staatsbesuch absolviert.

    Nebenbei gab es wie wir inzwischen ja wissen eine Sicherheitskraft auf der Insel.
    Der unbewaffnete Polizist Trond Berntsen starb als er versuchte den Täter festzunehmen rette aber dadurch seinen 10 Jährigen Sohn das Leben.
    Tod von Mette-Marits Stiefbruder: "Der Schütze zögerte nicht eine Sekunde" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama