@Ich mag mein Beck's
Das ist ein generelles Problem von journalistischer und politischer Vermittlung. Deshalb sehe ich nur eine Lösung: Kompromisse hin zu Eindeutigkeiten, wenn nur ein paar Minuten oder Zeichen vorgegeben sind. Da kannst Du Dir anschauen, wie es mit etwas gehaltvolleren YouTube-Videos in 10-Min.-Stücken geht: Beim zweiten sind noch 20%, beim dritten 10% usw. dabei. Was nützt es also, etwas differenziert zu sagen, wenn es niemand anhört? Auf der anderen Seite muss in einzelnen Formulierungen differenziert werden – und am besten macht man das in bestimmten Textformen, die z.B. ein Buch sein können. (Hab ich zu dem Thema gerade veröffentlicht.) Insofern kann man auch nicht überall alles haben.vorsichtig mit Generalverurteilungen [...] der ein oder andere Satz eher auf eine Generalverurteilung hindeuten lässt
Dazu braucht man im Zweifelsfall eben einen Buchtext. Aber soviel habe ich versucht, schon in den Videos deutlich zu machen: Neben den WTC-Gebäuden als riesenhaften Tempelsäulen (eine Analogie wie so vieles andere in diesem Kontext, kein unmittelbar erkennbares Architektur-Zitat der Säulen) werden die (Doppel-)Hochhäuser mit Explosionswolke in Spielfilmen (sowohl aus Europa wie auch aus Hollywood) sehr häufig in Formen der Innenarchitektur wiederholt. Dort stehen dann z.B. Blumensträuße an der Stelle, wo wir in Fotos die leuchtende Explosionswolke sehen. Ich habe in einem Blog-Beitrag schonmal beispielhaft ausgeführt, wie das dann symboltechnisch weiterführt: Im Rosenkreuzertum wird die Rosenblüte mit dem Licht assoziiert, das etwa durch das Rosettenfenster der gotischen Kathedrale scheint. Hier wie auch in der spanischen Bezeichnung des Osterfestes, Pascua Florida, spielen also Blumen und Blüten eine symbolische Rolle. In Florida saß George W. Bush, als die Anschläge geschahen. In Florida trainierten die angeblichen Attentäter in Kleinflugzeugen.Symbole ? Hmm also wir hätten das Pentagramm bzw Pentagon, die Säulen Jachin und Boas und ähm was noch ? [...]Das mit dem Om würd ich auch nochmal gern näher erläutert haben...
Mit dem Wachsen der Blüte und der göttlichen Selbstoffenbarung durch das Licht sind im Rosenkreuzertum (das sich ja z.T. mit der Freimaurerei überschneidet) spirituelle Vorstellungen von Werden, Vergehen und Auferstehung verbunden. Auferstehung ist ja das Thema des christlichen Osterfestes.
Wenn wir 9/11 daraufhin überprüfen, ob hier okkulte Symbole installiert und zur Anwendung gebracht wurden, haben wir es also z.B. mit diesem Feld von Bedeutungen zu tun.
In der modernen Tradition der Geheimgesellschaften seit der Theosophie (ebenfalls schon personell oft mit der Freimaurerei verbunden) gibt es ein hohes Bewusstsein dafür, welche mächtigen Symboltraditionen es gibt – interkulturell, global. Man sucht – auch im Sinne der freimaurerischen Suche nach den Ursprüngen – nach allgemeingültigen, grundlegenden Formeln.
Deshalb sind das Om und die Schlange Ouroboros zwei wichtige Beispiele aus anderen Traditionen. Das Om ist Teil von Mantren, die bei Opferriten gesprochen werden. Rituelle Opfer – vom Verschwenden von Lebensmitteln bis zu Tier- oder Menschenopfern – haben immer den Sinn, sich die Grenze des Todes zu vergegenwärtigen und mit übernatürlichen Ebenen in Kontakt zu treten, indem das Irdische, Materielle zerstört wird.
Das wäre erstmal der Grundgedanke, der bei einem Opferritual an 9/11 im Hintergrund stehen würde. Es ist nicht auszuschließen, dass die eventuell Verursachenden (in Geheimgesellschaften und Machteliten oder Geheimdiensten) eher materialistisch orientiert sind und nur mit solchen Symbolen spielen. Auch müssen wir im Einzelnen dann noch diskutieren, ob es sich um eine eher christlich orientierte (aber natürlich kriegerische) Bewegung auf Seiten der Verschwörer handelt oder z.B. um eine satanistische. Für beides gibt es Argumente.
Das Om, eine (ägyptische) Kreuzform und der Ouroboros sind Bestandteile des Siegels der Theosophischen Gesellschaft. Dazu gehört neben einer Swastika auch noch das Hexagramm, das hier nicht mit seiner speziellen Verwendung im Judentum und auf der israelischen Flagge verwechselt werden darf. Es hat mit der Spitze, die nach oben zeigt, und einer anderen, die nach unten zeigt, ebenfalls u.a. die spirituelle Bedeutung der Verbindung von Materie und Geist, Erde und Himmel – was in der Begründung von Opferriten stets enthalten ist, wie gesagt.
Eine schlichte, aber weitreichende Tatsache sind die Kriege im Irak und in Afghanistan, die folgten. Es gibt heute wohl niemand, der bei Trost ist, der die Funktion von 9/11 für diese Initiativen bestreitet. Bush hat schon die Täuschung der Öffentlichkeit im Falle Irak öffentlich bereut, aber das können natürlich auch nur Lippenbekenntnisse sein. (Ich gehe eher davon aus.)Symbolisch wäre nach dieser Betrachtung der Tempel Salomons attackiert worden. Was hat das jetzt zu bedeuten, das ist halt die Frage, die ich mir stelle...
Die Logik der in der VT angenommenen false flag operation ist ja eine Erklärung in dieser Richtung: Wir brauchen einen Vorwand, um auf einen Gegner zu reagieren, der erst durch unsere heimliche Einwirkung uns selbst angegriffen hat. Das WTC hat, wie Du erwähnst, eben sogar die Doppelbedeutung: exoterisch als Welthandelszentrum, esoterisch (möglicherweise) der Tempel Salomons, wie er (auch) von den Freimaurern so verehrt wird.
Das ist eben immer mitzubedenken. Wir können erstmal nur die Zeichen – kriminalistisch: Indizien – sammeln. Eine Reihe von rein materialistischen Vorteilnahmen können wir – bei der Entschädigung für das WTC und bei den Militärfirmen in den Post-9/11-Kriegen – auch beobachten, und da geht es dann schlicht darum, wer die meiste Kohle abstaubt. Auch darin sind diejenigen oft die Besten, die sich der Öffentlichkeit in Geheimgesellschaften entziehen. Und vielleicht sind sie darin dem Gott, den sie hier und da auch noch für sich beanspruchen, am fernsten. Die Geschichte wird über sie richten, soviel ist klar ...Klingt für mich wie die bewusste Täuschung der Ermittler, so als Vorwand praktisch um auf eine falsche Fährte zu locken...
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